Islamwissenschaftler an der Universität Marburg starten ein Forschungsprojekt über Atheismus in der Türkei. Das Vorhaben wird von der Stiftung Mercator mit 300.000 Euro gefördert.
Der Mensch greift in die Landschaft ein – durch Städtebau und Straßen, landwirtschaftliche Nutzflächen sowie den Abbau von Rohstoffen. Welche Auswirkungen hat dieser menschliche Einfluss auf Tiere und ihre Lebensräume? Mit Hilfe von GPS-Bewegungsdaten von mehr als 800 Tieren wiesen Wissenschaftler nun weltweit einen Rückgang von Tierbewegungen in Gebieten fest, die vom Menschen beeinflusst sind.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts plante der niederländische Biologe Herman Moens, "niedere Menschenrassen" – er dachte dabei an australische Koori, landläufig "Aborigines" genannt oder an Ureinwohner Feuerlands – mit Gorillas oder Schimpansen zu kreuzen, um eine von dem Jenaer Rassentheoretiker Ernst Haeckel postulierte Übergangsform zwischen Menschenaffen und Menschen, den sogenannten Pithecanthropus, rückzuzüchten.
In einer Studie beschreiben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, dass sich die für den modernen Menschen typische runde Gehirnschädelform erst spät während der Evolution unserer Art herausgebildet hat.
Ganze Scharen von Raubvögeln werden immer wieder entlang der Feuerfront der Buschbrände Australiens beobachtet. Fast wie bei uns die Saatkrähen, wenn der Acker umgepflügt wird: Schwarzmilane, Keilschwanzweihen und Habichtfalken jagen Echsen, Schlangen und Insekten, die vor den Flammen fliehen. Helfen sie den Bränden nach? Mark Bonta und Bob Gasford sind überzeugt, dass an den Erzählungen der Aborigines über Feuer legende Falken etwas dran ist.
Zivilcourage zu zeigen, ist nicht leicht. Doch gerade in Zeiten, in denen der Populismus immer größeren Zulauf hat, sind "Bürgermut" und die Fähigkeit, für andere mutig einzustehen, gefragt wie nie. Doch warum zögern wir so oft, uns für Gerechtigkeit einzusetzen? Und was unterscheidet die Zivilcouragierten von den anderen? Anna Baumert und ihr Team versuchen darauf Antworten zu finden.
Was haben ein Computer, ein Kleinkind und ein junger Zebrafink miteinander gemeinsam? Sie analysieren auf ähnliche Weise Wort- beziehungsweise Tonfolgen, fand Richard Hahnloser vom Institut für Neuroinformatik der Universität Zürich zusammen mit seinem Team heraus. Zebrafinken lernen das Singen ähnlich wie Kinder das Sprechen. Kein Wunder, sie verfügen über dasselbe FOXP2-Sprachgen.
Seit dem Jahr 2015 kamen etwa 1,2 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland. Sie möchten hierzulande Zuflucht oder eine neue Heimat finden. Wie gut der Start ins neue Leben klappt, hängt von vielen Bedingungen ab. Wissenschaftlerinnen vom Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen untersuchen genauer, welche Bedürfnisse und Ziele die Flüchtlinge haben – und ob sich diese erfüllen.
Die Kritik der fünf Schweizer Selbstbestimmungs-Organisationen am Nationalen Forschungsprogramm "Lebensende" (NFP 67) hat sich bewahrheitet. Die Ergebnisse des am 21. November 2017 vorgelegten "Syntheseberichts" und die von der Leitungsgruppe daraus gezogenen "Schlüsselbotschaften für die Politik und Interessensvertreterinnen und -vertreter" zeigen, dass das mit konservativen und religiösen Leitungspersonen besetzte Forschungsprogramm die Wahlfreiheit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung im Lebensendebereich einschränken und somit den Schweizer Volkswillen unterwandern will – und dies nota bene mit 15 Millionen Franken des Schweizer Steuerzahlers.
Auch Bakterien haben Feinde – im Wasser ernähren sich zum Beispiel einzellige Wimperntierchen, die sogenannten Ciliaten, mit Vorliebe von den Mikroben. Diese schützen sich mit diversen Tricks vor den Räubern, welche die Ciliaten wiederum auszuhebeln versuchen. So entsteht ein evolutionärer Wettlauf um die besten Verteidigungs- und Angriffswaffen.