Giordano Bruno Stiftung (GBS)

Ergebnisse einer repräsentativen Studie zum Berliner Neutralitätsgesetz

Mehrheit gegen religiöse Symbole im Schuldienst

49 Prozent der Deutschen befürworten ein Gesetz, das Lehrerinnen und Lehrern das sichtbare Tragen von religiösen Symbolen oder Kleidungsstücken in öffentlichen Schulen verbietet, 43 Prozent sind gegen ein solches Gesetz, 7 Prozent unentschieden. Dies ist das Ergebnis einer EMNID-Umfrage, die anlässlich der Debatte um das "Berliner Neutralitätsgesetz" von der Giordano-Bruno-Stiftung und der Forschungsgruppe Weltanschauung in Deutschland (fowid) in Auftrag gegeben wurde.

Wie muss Technik" – Workshop in Berlin

Wie muss Technik?

Neue Technik braucht eine neue Ethik

Was haben Blockchain mit Humanismus zu tun? Kann Datenschutz und Anonymität ein Menschenrecht sein? Und wie gefährlich ist das Maas'sche Netzwerkdurchsuchungsgesetz? Diese und viele andere Fragen wurden am vergangenen Wochenende bei einem Workshop diskutiert, zu dem der hpd und die Giordano Bruno Stiftung (gbs) eingeladen hatten.

Humanisten erteilen "Tanzsegen" für bundesweite "Heidenspaß-Partys"

Tanzlizenz an Karfreitag

Diskothekenbesitzer aufgepasst: Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2016 gilt das in einigen Bundesländern strikt verfolgte "Tanzverbot an Karfreitag" nicht, wenn der Tanz "Ausdruck eines weltanschaulichen Bekenntnisses" ist. Auf Grundlage dieses Urteils  haben der bfg München und die Giordano-Bruno-Stiftung 2017 eine "zünftige Karfreitagssause" veranstaltet. In diesem Jahr erweitern sie das Angebot und erteilen allen Veranstaltern in Deutschland den "humanistischen Tanzsegen", sofern sie die Anforderungen einer "Heidenspaß-Party" erfüllen.

Fünf neue Beiräte stärken das Profil der Giordano-Bruno-Stiftung

Ein Netzwerk herausragender Persönlichkeiten

Unlängst wurden der ehemalige Staatsminister und langjährige Bundestagsabgeordnete Rolf Schwanitz sowie der Journalist und "Blattmacher" Helmut Ortner in den Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung aufgenommen. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Gremium um die Ärztin und Homöopathie-Kritikerin Natalie Grams, die feministische Filmemacherin und Kinderrechtlerin Helke Sander sowie den Juristen und Rechtsphilosophen Reinhard Merkel erweitert. 

Streichung von §219a StGB sollte erster Schritt einer umfassenden Rechtsreform sein

"Es ist an der Zeit, die Gesetzgebung zum Schwangerschaftsabbruch zu revidieren!"

Am morgigen Donnerstag wird der Deutsche Bundestag über die Abschaffung des Straftatbestands der "Werbung für den Schwangerschaftsabbruch" (§ 219a StGB) debattieren. Die Giordano-Bruno-Stiftung würde es sehr begrüßen, "wenn dieser alte, noch aus der Nazizeit stammende Paragraph fällt", sagt gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon. "Doch diese Streichung allein würde die weltanschauliche Schieflage in der Gesetzgebung nicht beseitigen. Leider sind die Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch in ihrer Gesamtheit weder rational noch evidenzbasiert noch weltanschaulich neutral. Es ist an der Zeit, sie grundlegend zu revidieren."

Das "Nackter-Luther-Jahr" war eines der erfolgreichsten der bisherigen Stiftungsgeschichte

gbs-Jahresrückblick 2017

Die Giordano-Bruno-Stiftung ist seit ihrer Gründung im Jahr 2004 kontinuierlich gewachsen. Das Jahr 2017 brachte allerdings einen besonderen Wachstumsschub, was sich u.a. in einem Zuwachs des gbs-Förderkreises um 1.300 Personen auf 8.500 Fördermitglieder ausdrückt. gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon führt diese Entwicklung vor allem darauf zurück, dass es der Stiftung in diesem Jahr mit Aktionen wie "Die nackte Wahrheit über Martin Luther" und Neugründungen wie dem "Institut für Weltanschauungsrecht" oder der "Säkularen Flüchtlingshilfe" in besonderer Weise gelungen ist, gesellschaftlich relevante Themen zu besetzen.

Ein neu gegründeter Verein unterstützt geflüchtete Ex-Muslime in Deutschland

Hilfe für säkulare Flüchtlinge

"Ich hatte das Gefühl, Saudi-Arabien nie verlassen zu haben!" Mit diesen Worten charakterisierte die Ex-Muslimin Rana Ahmad die Situation in dem Kölner Flüchtlingslager, in dem man sie nach ihrer Flucht aus Saudi-Arabien untergebracht hatte. Die besonderen Probleme von Ex-Muslimen, die vor dem politischen Islam nach Deutschland geflüchtet sind und in Flüchtlingslagern mit streng gläubigen Muslimen zusammenleben müssen, werden noch immer sträflich ignoriert. Um diesen Missstand zu beheben, wurde in Köln der Verein "Säkulare Flüchtlingshilfe" gegründet, der am vergangenen Freitag beim internationalen Festakt "10 Jahre Ex-Muslime" der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Festakt: 10 Jahre Zentralrat der Ex-Muslime

"Eine der wichtigsten politischen Bewegungen weltweit"

Am Freitag feierte der Zentralrat der Ex-Muslime mit vielen internationalen Gästen sein 10-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung vertritt der ZdE Menschen, die dem Islam abgeschworen haben, er macht auf deren weltweite Bedrohung aufmerksam und setzt sich für die Durchsetzung von Menschenrechten ein.

Das "11te Gebot" in Leipzig

Leipziger Kulturdezernat verschweigt eigenes Versagen beim Kirchentagsdebakel

Die Kunstaktion "11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!" erhebt schwere Vorwürfe gegen die Stadt Leipzig und die sächsische Landesregierung: Aus der kürzlich veröffentlichten Zwischenbilanz des Kulturdezernats wird deutlich, dass die Politik leichtfertig Fördergelder für den Kirchentag vergab und sehenden Auges Geld für eine ideologisch gefärbte Veranstaltung ausgab.