Iran

Kinderehen im Iran

Die Zahl der Hochzeiten von Kindern im Iran steigt. Seit über 34 Jahren sind Eheschließungen Minderjähriger dort gesetzlich erlaubt. Während die Konservativen daran festhalten, kämpfen Kinder- und FrauenrechtlerInnen seit Jahren für die Abschaffung der Kinderehe.

Mina Ahadi in Regensburg, Foto: © Evelin Frerk

„Eine Frauenrevolution kann uns retten“

TRIER. (hpd) Die Iranerin Rayhaneh Jabbari wurde Opfer eines Vergewaltigungsversuchs. Mit einem Taschenmesser stach sie dem Täter in die Schulter, welcher daraufhin an den Verletzungen der Notwehr starb. Nach siebenjähriger Haft soll sie nun gehängt werden. Über die aktuellen Entwicklungen sprach der hpd mit Mina Ahadi, Mitbegründerin des Internationalen Kommitees gegen Todesstrafe.

Im Iran: Beteiligung oder Boykott?

BERLIN. (hpd) Nach der Revolution von 1979 war für die Oppositionellen in der Islamischen Republik Iran eine entscheidende Frage: Was ist sinnvoll - Beteiligung oder ein Boykott der Wahlen? Heute ist ein erheblicher Teil der Oppositionellen, insbesondere des säkular geprägten Teils, aus den politischen Institutionen ausgeschlossen und kann nur in der Illegalität oder im Exil aktiv sein.

Mina Ahadi zur Situation im Iran

BERLIN. (hpd) Im Iran gab es Parlamentswahlen, die die innenpolitische Situation des Landes verändert haben. Außerdem scheint die Gefahr eines Krieges gegen das Land zu bestehen. Grund genug für den hpd, sich mit Mina Ahadi über die Situation im Iran zu unterhalten.

Iran: Der Konflikt spitzt sich zu

BERLIN. (hpd) Der gestrige Angriff auf die britische Botschaft in Teheran erinnert sicherlich nicht nur zufällig  an die Besetzung der US-amerikanischen Botschaft im Jahre 1979. Seinerzeit dauerte die Besetzung 444 Tage und wird als einer der Auslöser für das noch immer gestörte Verhältnis zwischen Iran und den USA angesehen.

Christlicher Pastor soll gehenkt werden

TEHERAN. (hpd) In der Islamischen Republik Iran zeigen sich Beispiele für tödliche Konsequenzen des weltweit weiterhin grassierenden Gotteswahns erneut auf schreckliche Weise: Yucef Nadarchani, ein christlicher Pastor, soll wegen „Abfall vom Glauben“ am Galgen sterben. Nach zahlreichen Berichten christlicher Medien macht jetzt auch die Bundesregierung Druck auf das Regime unter Irans Regierungschef Mahmud Ahmadinedschad und dem Ajatollah Ali Khamenei.

Wer bestimmt, wer wen lieben darf?

BERLIN. (hpd) Wer wen liebt, entscheiden die Beteiligten. Und nicht der Staat! Oder? Homosexualität als Grund für körperliche Züchtigung bis hin zu Hinrichtung oder empfindlichen Geld- oder Freiheitsstrafen ist immer noch schreckliche Realität in vielen Ländern. Am Samstag wurde beim schwul-lesbischen Parkfest Friedrichshain auf die fatale Situation homosexueller Menschen im Iran aufmerksam gemacht.