Papst

Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI.

Nein, er hat nicht gelogen

Die Schlagzeilen, Ex-Papst Benedikt XVI. habe in Zusammenhang mit dem am 20. Januar von der Münchner Kanzlei WSW veröffentlichten Gutachten über den jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen gelogen, gingen um die Welt. Sie führten, vielleicht mehr noch als das Gutachten selbst und die Ungeheuerlichkeiten, die es offenlegte, zu einem Absturz der Zustimmungswerte zur katholischen Kirche ins Bodenlose.

Der "Hängemattenbischof" auf dem Münchner Marienplatz

Ratzinger äußert sich zu Vorwürfen: Das Schmierentheater geht weiter

Nachdem der emeritierte Papst Benedikt XVI. bei der Präsentation des zweiten Gutachtens zum Missbrauch im Erzbistum München und Freising der Lüge überführt wurde, wartete die internationale Öffentlichkeit gespannt auf seine Stellungnahme. Diese wurde nun gestern auf Vatican News im Wortlaut veröffentlicht. Die Betroffeneninitiative Eckiger Tisch hat den Brief analysiert.

Ein Regenbogen über Rom

Für Österreich zu radikal

Am 8. Dezember brachte Peter Postmann, der Gründer von FFPride2 mit Hilfe der Piratenpartei Österreichs gegen Papst "Franziskus" und weitere Personen eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Wien ein, um den Verdacht der Verhetzung gegen homosexuelle Menschen prüfen zu lassen. Für alle genannten Personen gilt die Unschuldsvermutung.

Papst Franziskus

Papst fordert Grundeinkommen und Arbeitszeitverkürzung

In einer Videobotschaft sprach sich das katholische Oberhaupt vergangenen Samstag für fundamentale Veränderungen unseres Wirtschaftssystems aus. Er forderte außerdem mehr Steuergerechtigkeit, Schuldenschnitte für ärmere Staaten und mehr Gemeinwohlorientierung. Noble Worte, doch Franziskus scheint vergessen zu haben, dass sein eigener Verein hierzulande erst kürzlich einen Tarifvertrag für Pflegekräfte platzen ließ.

Papst Franziskus

Schwierig! Papst warnt vor Eigennutz bei der Gott-Verehrung

Man soll Gott nicht aus Eigennutz suchen. Das hat jüngst der Vorstandsvorsitzende der Vatikan AG, Herr Jorge Mario Bergoglio, mitgeteilt. Man soll Gott vielmehr einfach so suchen, und während man ihn (das allmächtige, allgegenwärtige Wesen) also überall sucht, soll man sich vor allem fragen: WARUM man ihn sucht. Viele Menschen, so teilt Bergoglio laut Vatican News mit, suchten den Gott nämlich bloß, weil sie an ihren Vorteil denken!

Kardinal mit Knebelvertrag

Am 4. Juni verkündete Kardinal Reinhard Marx, dass er Papst Franziskus seinen Rücktritt als Erzbischof von München und Freising angeboten habe. Mit diesem Schritt wolle er persönlich Verantwortung für den Missbrauchsskandal übernehmen, so Marx. Vergangenen Donnerstag folgte prompt die Antwort des Pontifex: Rücktritt abgelehnt. Über die Beweggründe sowohl des Kardinals als auch seines Dienstherrn wird seitdem fleißig spekuliert.