Soziale Netzwerke

Tanzende Frau

Ägypten: Influencerinnen wegen „unsittlichen Verhaltens“ verurteilt

Sie zeigen ihren Modestil, posieren mit Keksen, Autos und Freundinnen oder posten satirische Videos. Für viele sind Influencerinnen bei Internet-Plattformen wie Instagram oder TikTok Vorbilder. Daran stört sich die ägyptische Regierung, die einige junge Frauen verhaften und für ihre vermeintlich unsittlichen und ausschweifenden Veröffentlichungen verurteilen ließ. Im Netz regt sich Widerstand.

In eigener Sache

Offener Brief an Facebook

Die Löschpraxis von Facebook ist ein Geheimnis mit sieben Siegeln. Nicht selten bleibt eindeutige Hassrede unangetastet, während Kritik an Hassrede vom Unternehmen gelöscht wird. Mehrfach wurden auch hpd-Karikaturen von Facebook gelöscht. Nun droht das Unternehmen dem Humanistischen Pressedienst sogar, seine Seite überhaupt nicht mehr auszuliefern. Hierzu ein Offener Brief der hpd-Redaktion.

#StopHateForProfit

Werbekunden drehen Facebook den Geldhahn zu

Nachdem interne Streitigkeiten über Facebooks Umgang mit Hassrede im Allgemeinen und einer Aussage Donald Trumps im Speziellen im letzten Monat hochgekocht waren, formiert sich unter den Werbepartnern nun ein breiter Widerstand gegen die Firmenpolitik von CEO Mark Zuckerberg.

Sex, Gender und Pastafarianismus

Anhänger*innen des Fliegenden Spaghettimonsters haben es nicht leicht. Weltweit müssen sie immer wieder für die Anerkennung ihrer Glaubensgemeinschaft kämpfen. Und auch dafür, ihren Glauben ungehindert verkünden zu dürfen. Ihre positive Einstellung zu Sexualität und Geschlechtlichkeit geht vor allem sozialen Netzwerken zu weit, wie jüngst die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Österreich erfahren musste.

Ein vermummter Mensch liest eine brennende Zeitung

Autoritäre Denkfabriken auf dem Vormarsch:

Wie viele Fakten kann man checken, bevor die Synapsen schmelzen?

Der klassische Journalismus, der die Banner der Objektivität und Neutralität schwenkt, steht vor einem großen Problem: Vor einem Guerilla-Informationskrieg. Der etablierten Medienlandschaft stehen populistische Netzwerke gegenüber, deren Intention nicht mehr die Durchsetzung eines völkischen Narrativs ist, sondern die vollständige Erosion demokratischer Prinzipien. Mittel der Wahl ist dabei, die Zivilbevölkerung mit so viel und so widersprüchlicher Desinformation zu überwältigen, dass diese irgendwann dankbar den "starken Mann" als ihren Anführer akzeptiert.

Rezension

"Schweigen ist Silber, Reden ist Gold!"

Die Volksparteien verlieren überall in der westlichen Welt an Zustimmung. Es sind digitale, autoritäre Anführer, die mithilfe der neuen Medien virtuelle Scharen hinter sich versammeln und zum Sturm auf die westliche Demokratie und die liberale Weltordnung blasen.

Wie können wir unsere Online-Welt anders gestalten?

Transparenz statt schnelle Klicks

Polarisierung, Verschwörungstheorien, Fake News: Für demokratische Gesellschaften ist es eine bedenkliche Entwicklung, wenn intransparente Algorithmen einiger weniger Konzerne entscheiden, was wir im Internet zu sehen bekommen. Dabei könnten wir das Internet auch so gestalten, dass Autonomie und Transparenz gefördert und damit das positive Potenzial des Internets verstärkt wird.

Jana in ihrem (vorerst?) letzten YouTube-Video.

Kolumne: Sitte & Anstand

Jana glaubt weiter!

Zwei Jahre Intensiv-Christentum gehen zu Ende: Die evangelische Kirche hat kein Geld mehr für Jana, die christliche Youtuberin mit dem ekstatischen Kinderglauben.

"I'm not black but I see you"

Replik

#BlackOutTuesday: Aktivismus im Kontext sozialer Medien

Dies ist eine Replik auf Klaus Ungerers Kolumnen-Text "Schwarze Quadrate", die am 5. Juni beim hpd erschien. Unter Berücksichtigung der dem Kommentar zugrundeliegenden, berechtigten Ideologiekritik soll im Folgenden eine alternative Perspektive auf den Hashtag "BlackOutTuesday" im Speziellen und auf die Dynamik politischen Aktivismus im Zeitalter sozialer Medien im Allgemeinen erörtert werden.

Symbolbild: Mann am Computer

Das "Incel"-Phänomen

Die Sprengkraft des unfreiwilligen Zölibats

Es gibt eine weltumspannende Gemeinschaft von Männern, die sich im Internet zusammengefunden haben und sich über ihre Unfähigkeit, sexuelle Beziehungen aufzubauen, definieren: die "Incels". Die kollektiv empfundene Unzufriedenheit wird auf Frauen und die Gesellschaft projiziert, es entwickelt sich Hass, der sich im gegenseitigen Austausch hochschaukelt. Daraus sind in der realen Welt bereits mehrere Gewaltverbrechen erwachsen. Blick auf eine merkwürdige Subkultur.