Türkei

Pressefreiheit: Erdoğan mag sie nicht – weder in der Türkei noch in Deutschland

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ließ die Werbetour für das anstehende Verfassungs-Referendum in der Türkei in Oberhausen starten. In seinem Namen warb dort der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim für die Einführung eines Präsidialsystems. Journalisten einiger kritischer Medien waren nicht zugelassen. Möglichst wenig sollte die "Ja"-Rufer stören. In der Türkei setzten Erdoğans Leute unterdessen schon in den vergangenen Tagen den Welt-Korrespondenten Deniz Yücel fest.

„Wolfsgruß“

Nationalistisches Theaterstück darf nicht aufgeführt werden

Die Grenzen der Kunstfreiheit

Die Absetzung des Theaterstücks "Son Kale Türkiye" (Letzte Festung Türkei), das bereits seit einigen Wochen auf diversen westeuropäischen Bühnen aufgeführt worden ist, sorgt derzeit nicht nur in Hessen für Wirbel. Das Stück steht wegen nationalistischer und rassistischer Inhalte in der Kritik.

DITIB-Zentralmoschee in Köln

Die DITIB & weitere Marionetten Erdogans in Deutschland

Seit dem missglückten Putschversuch vergangenen Sommer baut der türkische Präsident Erdogan mitsamt seiner AKP-Gefolgschaft Tag für Tag seine Macht aus. Doch nicht nur in der Türkei selbst, sondern auch in Deutschland wächst der Druck auf Oppositionelle enorm. Aktivist und Referent Botan Agir erläuterte im Rahmen eines Vortrages der YXK (Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.) vergangenen Dienstag in Marburg, wie Erdogan mithilfe zahlreicher Organisationen ein landesweites System der Bespitzelung und Einschüchterung errichten ließ.

Türkei

"Syrer sind dazu bestimmt, zu sterben"

Oft werden die Toten durch die Bombardements in Syrien regelrecht zerfetzt, so dass die Aufgabe darin besteht, Körper und Glieder vom Boden aufzulesen. Wie verkraftet man es psychisch, tote Menschen, darunter etliche Kinder, zu retten - oder ihre Leichname so würdig wie möglich aus dem Schutt zerbrochener Häuser zu bergen?

Flüchtling Yazan

Im hpd berichtet ein syrischer Flüchtling über seine Flucht aus dem bürgerkriegsgeschütteltem Land und seine vier Versuche, die Türkei Richtung Europa über das Mittelmeer zu verlassen. Unsere Autorin hat Yazan getroffen und mit ihm über seine Flucht und seine Ankunft in Deutschland gesprochen.

DITIB-Zentralmoschee in Köln

DITIB-Imame blockieren unbequeme Lehrer für islamischen Religionsunterricht in NRW

Inquisitoren im Namen Erdogans

Der umstrittene Moscheeverband DITIB hat entscheidenden Einfluss auf die Auswahl von islamischen Religionslehrern in NRW. Wie problematisch diese Stellung ist, zeigt der Fall eines Türkischlehrers aus Köln. DITIB-Imame verhinderten seine Zulassung zum Religionslehrer. Via Whatsapp-Gruppe wurde der Kölner als Mitglied einer angeblichen Terrororganisation denunziert.

DITIB-Zentralmoschee in Köln

DITIB feiert sich trotz aller Kritik

Seit einiger Zeit steht die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) in der Kritik. Vorgeworfen wird dem von der türkischen Religionsbehörde Diyanet gesteuertem Verein, vermeintliche Gülen-Anhänger nach Ankara zu melden und Antisemitismus in den eigenen Reihen zu ignorieren.

Manifest zur Gründung der türkischen Exilredaktion ÖZGÜRÜZ

Das Ende der Pressefreiheit

Die Türkei erlebt eine der dunkelsten Phasen ihrer Geschichte. Das Land, das eben noch der EU beitreten wollte, ist zum weltweit größten Gefängnis für Journalisten geworden. Von allen inhaftierten Journalisten dieser Welt sitzen 80 Prozent in türkischen Gefängnissen ein.