Großbritannien

Asylantrag abgelehnt, weil Christentum keine friedliche Religion ist

Von der Friedlichkeit der christlichen Religion ist nicht jeder überzeugt ...

Ein iranischer Mann, der zum Christentum konvertiert ist, beantragte in Großbritannien Asyl. Das Christentum sei eine Religion des Friedens erklärte er in seinem Asylantrag als Grund für seine Konversion. Doch die zuständige Behörde widerlegte dies mit Zitaten aus der Bibel und lehnte seinen Antrag ab.

Als Nathan Stevens vergangenen Dientag den Ablehnungsbescheid für seinen Mandanten in Händen hielt, staunte er nicht schlecht. Der Mandant aus dem Iran hatte 2016 beim hierfür zuständigen britischen Homeoffice einen Asylantrag gestellt und darin unter anderem erwähnt, dass er zum Christentum konvertiert sei, weil dieses eine friedliche Religion sei.

Beispielbild
Tweet von Nathan Stevens, der den Fall öffentlich machte.

Der zuständige Sachbearbeiter in der Asylbehörde sah dies jedoch anders. Er lehnte den Asylantrag ab und widerlegte die Aussage, dass es sich beim Christentum um eine friedliche Religion handle, mit einigen Zitaten aus der Bibel, in denen zu Mord und Gewalt aufgerufen wird. "Diese Beispiele sind unvereinbar mit Ihrer Behauptung, dass Sie zum Christum konvertiert seien, nachdem Sie entdeckt haben, dass es eine friedliche Religion sei – im Gegensatz zum Islam, der Gewalt, Raserei und Rache beinhalte", so das von Nathan Stevens in Teilen veröffentlichte Ablehnungsschreiben an seinen Mandanten. 

Hochrangige Repräsentanten der Church of England empörten sich nach Bekanntwerden des Falls medienwirksam. Das britische Homeoffice distanzierte sich vom Schreiben des eigenen Sachbearbeiters. Nathan Stevens hat eine offizielle Beschwerde angekündigt und wird für seinen Mandanten Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einlegen.

Kommentare (29)

Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 12:11

Da schreibt einer mal was Wahres - einer aus einer Behörde (!) - und schon regt sich die Welt auf. Dann sollen sie den Sachbearbeiter doch mit Kreuzen erschlagen, wenn das Christentum wirklich so friedlich ist...

Neue Testament (nicht überprüft)

Do. 28 Mär 2019 - 07:24

Antwort auf von Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Da bin ich aber heilfroh das ich als Christ nicht mehr nach der Bibel leben muss sondern nach den Worten Jesus Christus und das neue Testament.

Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Do. 28 Mär 2019 - 12:19

Antwort auf von Neue Testament (nicht überprüft)

Sie leben also nach diesen Worten Jesu, die uns das Neue Testament verrät? (kleine Auswahl):

„Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: "Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder bloß schon zornig ist, der muss vor das Gericht; wer ihn aber beschimpft, der der muss vor den Rat; wer aber sagt: Du Narr! der muss ins höllische Feuer.“ Mt 5,21-22

„Jeder guter Baum hat gute Früchte, ein fauler Baum trägt aber schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum sollt ihr sie (die falschen Propheten) an ihren Früchten erkennen.“ Mt 7,17-20

„Und fürchtet euch nicht vor denen (den Menschen), die zwar den Leib töten, aber die Seele nicht töten können. Fürchtet euch vielmehr vor dem (Gott), der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.“ Mt 10,28

„Viele glauben, dass ich als Friedensbringer gekommen bin. Ich bringe aber nicht Frieden sondern das Schwert. Ich werde die Kinder gegen ihre Eltern aufwiegeln (und die Familien spalten), so dass die eigenen Hausgenossen zu Feinden werden. Wer seine Eltern oder seine Kinder mehr liebt als mich, kann nicht zu mir gehören. Wer nicht bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir zu folgen, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben wegen mir verliert, der wird es finden.“ Mt 10,34-39

(Jesus zitiert, was Gott über ihn sagte): „Siehe, das ist mein Knecht, den ich auserwählt habe, er gefällt mir. Ich werde ihm meinen Geist eingeben, und er soll den Heiden das Gericht verkünden.“ Mt 12,18

„Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die über den (heiligen) Geist spottet, dem wird nicht vergeben. Und wer etwas redet wider des Menschen Sohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet wider den Heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.“ Mt 12,31-32

„Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Jüngsten Gericht von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben.“ Mt 12,36

„Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Zur Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Reißt zuerst das Unkraut (Ungläubige) aus und bindet es zu Bündeln, um es zu verbrennen, aber den Weizen (Gläubige) bringt mir in meine Scheune.“ Mt 13,30

„Der Menschensohn (Jesus selbst) sät nur guten Samen. Dies sind die Gläubigen. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit (Ungläubige), deren Samen der Teufel gesät hat. Die Ernte ist das Ende der Welt, und die Schnitter sind die Engel. So wie man das Unkraut jätet und verbrennt, so wird es auch am Ende der Welt geschehen: Der Menschensohn (Jesus selber) wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle sammeln, die Unrecht tun, und werden sie in den Verbrennungsofen werfen, da wird Heulen und Zähneklappern sein.“ Mt 13,37-42

„Mit dem Reich Gottes ist es wie mit einem Fischernetz, womit man man allerlei Fische fängt. Wenn es voll ist, ziehen sie es an das Ufer und sortieren den Fang. Die guten Fische landen in Körben, und die schlechten werfen sie weg. So wird es auch am Ende der Welt geschehen: Die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten (die die Vorschriften Gottes befolgt haben), trennen und in den Feuerofenofen werfen. Da wird Heulen und Zähneklappern sein.“ Mt 13,47-50

„Gott hat geboten: Ehre deine Eltern. Wer über seine Eltern flucht, soll sterben!“ Mt 15,4

„Aber er (Jesus) antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht pflanzte, werden ausgerottet.“ Mt 15,13

„Wer einen einfachen Gläubigen ärgert, sollte mit einem Mühlstein am Hals im tiefsten Meer ersäuft werden.“ Mt 18,6

„Wenn dich deine Hand oder dein Fuß ärgert (dazu verleitet, eine Vorschrift Gottes zu brechen), dann hau ihn ab und wirf ihn weg. Es ist besser, du gehst als Krüppel durchs Leben, als körperlich gesund, aber als Sünder in die Hölle geworfen zu werden.“ Mt 18,8

„Wer sich von seiner Frau scheidet und eine andere heiratet, begeht Ehebruch. Wer die geschiedene Frau heiratet, begeht auch Ehebruch.“ Mt 19,9

„Wer meinetwegen seine Familie verlässt und Frau und Kinder im Stich lässt, wird hundertfach belohnt werden und das ewige Leben empfangen.“ Mt 19,29

„Meint ihr, dass ich hergekommen bin, um auf Erden Frieden zu bringen? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. Der Vater wird gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und umgekehrt.“ Lk 12,51-53

„Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigenes Leben, der kann nicht mein Jünger sein.“ Lk 14,26

„Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrsche, bringt her und erwürgt sie vor mir!“ Lk 19,27

„Aber nun, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, auch die Tasche. Wer aber nichts hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert.“ Lk 22,36

(zu den Juden): „Wäre Gott euer Vater, dann liebtet ihr mich. Denn ich komme direkt von Gott, er hat mich gesandt. Ihr versteht mich nicht, weil ihr mich gar nicht hören könnt. Denn euer Vater ist der Teufel, und ihr tut, was er will. Von Anfang an war der ein Mörder und Lügner ... Ihr glaubt mir nicht, weil ich die Wahrheit sage ... Wer von Gott ist, versteht Gottes Wort. Ihr verseht es nicht, darum seid ihr nicht von Gott.“ Joh 8,42- 45 und 47

Dann viel Spaß bei der Widerlegung von Jesus...

Wolfgang Schaefer (nicht überprüft)

Do. 28 Mär 2019 - 15:01

Antwort auf von Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Aber Herr Kammermeier: Meine katholische Ehefrau behauptet, die von Jesus zitierten Sätze hat Jesus gar nicht selbst gesagt, das wären Sätze von Menschen, die Jesus nicht leiden konnten und die wären ihm nachträglich in den Mund gelegt worden. Uff! So geht Christendumm heute!!

David Zahn (nicht überprüft)

Do. 28 Mär 2019 - 15:48

Antwort auf von Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Da haben Sie aber auch alles zitiert, was möglich ist. :) Aber Sie werden doch einräumen, dass faktisch der Unterschied beider Religionen im Verhältnis zur Gewalt, grade im Kontext Iran, offensichtlich ist, nicht wahr?

Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Fr. 29 Mär 2019 - 14:46

Antwort auf von David Zahn (nicht überprüft)

Oh, das ist längst nicht alles. Ich könnte die Zitate problemlos verfünffachen. Es wird schon seinen Grund haben, warum das Christentum als erste missionierende Religion nicht gerade zimperlich vorgegangen ist.

Aber da ich sämtliche sogenannten "Jesus-Worte" sowieso für politisch motivierte Erfindungen einer späteren Generation halte, die als Pseudepigraphen ex eventu einem volkstümlich bekannten Messias (= Anführer eines Aufstandes gegen die Römer, siehe Simon bar Kochba) zugeschrieben wurden, nehme ich sie nicht ernst. Doch das sah jahrhundertelang anders aus. Da haben Christen felsenfest an die Worte geglaubt und sich aufgerufen gefühlt, sie in die Tat umzusetzen. Blutig, blutig.

Der Unterschied zum Islam ist heute, dass dieser - im Gegensatz zum real existierenden Christentum in westlichen Industrieländern - noch immer primär seine politische Seite zeigt. Während Muslime in ihren Ländern ganz klar das Monotheismus-Prinzip praktizieren, beschränken sich die christlichen Kirchen darauf, den Staat, in dem sie agieren, finanziell auszusaugen. Den deutschen Kardinälen und Bischöfen gelingt dies dabei besonders effektiv. Dank der bisherigen Säkularisierung brennen aber keine Scheiterhaufen mehr und auch die Inquisition treibt nicht mehr so offensichtlich ihr Unwesen. Ein Fortschritt...

Ich tippe stark darauf, dass du die Bibel wohl nie in ihrer Gänze gelesen hat. Ja, laut Bibel hat Jesus ein paar der alten Regeln aufgehoben bzw abgeändert, die meisten blieben jedoch unverändert und haben ihre "Gültigkeit" behalten. Darunter auch so ziemlich alle der richtig fiesen Regeln. Sicher, die meisten Christen bestreiten das, aber dummerweise ist die Bibel in der hinsicht eindeutig.

Jaja. Daher sind ja auch die USA - God's own country - bis heute eine so überaus friedliebende christliche Nation. In God we trust. Wer's glaubt, wird selig.

Murat Yasar (nicht überprüft)

So. 31 Mär 2019 - 18:23

Antwort auf von Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Wieso? Genau dann würden sie ja auch der Bibel widersprechen, wenn sie jemanden kreuzigen würden, was ihnen - vermute mal nicht gläubig - nicht schwer fallen würde. Wer ist jetzt Frieden strebend und wer nicht?

A.S. (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 12:33

War der Sachbearbeiter Muslim? Oder von der Giordano-Bruno-Stiftung?

Keine Religion ist friedlich, schließlich geht es immer um die Macht der Priester (und die ihrer Verbündeten in der Politik) über für dumm verkaufte Menschen. Sobald diese Macht bedroht ist oder Expansionsgelüste auftreten, ist's vorbei mit der "friedlichen" Religion, egal wie sie heißt.

Nazis raus! Der Islam ist friedlich, ein Muslim darf aufrund seiner Religion nicht angelehnt werden, das ist rechts! Denn der Islam ist Frieden! Ein Christ darf wegen seiner Religion aber durchaus abgelehnt werden, denn Christen sind alles andere als friedlich! Der Mann stellt als Christ eine Gefahr für die Menschen dar!

Kay Krause (nicht überprüft)

Mi. 27 Mär 2019 - 16:26

Antwort auf von Uschi (nicht überprüft)

Hallo Frau Uschi1 kann es wohl sein, dass Ihr Kommentar etwas konfus und nicht für jeden auf Anhieb verständlich ist?

Ulrich Bock (nicht überprüft)

Mi. 27 Mär 2019 - 21:59

Antwort auf von Uschi (nicht überprüft)

Der Islam ist friedlich? Noch nie was vom Islamischen Staat gehört. Informiere dich doch mal über die Saudi-Arabien, dem Iran. Auch der Koran ist ein Beleg über die Gewaltbereitschaft dieser Religion.

Deash hat nichts mit Islam zu tun!!!
Wenn du kein wissen hast über Islam dann sei bitte ruhig du glaubst auch das wissen das ist was dir die Nachrichten erzählen
Lies selber den Koran und die hadithe und rede mit Muslimen so bekommt man wissen !!!

Stefan Dewald (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 12:40

Eine wunderschöne Sammlung gibt es auch auf Deutsch: http://lachsdressur.de/ist-das-wirklich-die-heilige-schrift/

Thomas Reutner (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 14:33

Mir ist unklar, wie der Umstand, dass das Christentum keine friedliche Religion ist, Grund für die Ablehnung eines Asylantrags sein kann. Aus dem Artikel geht nicht hervor, ob die Konvertierung zum Christentum und die eventuell daraus resultierende religiöse Verfolgung überhaupt der Grund für die Asylsuche war, oder ob der Antragsteller erst nachträglich den christlichen Glauben angenommen hat. In beiden Fällen wäre der Grund für die Konvertierung für die Ablehnung des Antrags vollkommen irrelevant, da in Großbritannien meines Wissens nach die Menschenrechte gelten, was Religionsfreiheit mitbeinhaltet.
Soll der Iraner abgeschoben werden, nur weil er sich mit der Behauptung, das Christentum sei friedlich, geirrt hat? Oder müsste man, weil das Christentum nicht friedlich ist, pauschal alle christlichen Asylsuchenden abschieben?

Die Logik hinter der ganzen Story erschließt sich mir nicht.

Rüdiger Weida (nicht überprüft)

Do. 28 Mär 2019 - 09:31

Antwort auf von Thomas Reutner (nicht überprüft)

Wenn der Grund des Übertritts vom Islam zum Christentum nicht glaubwürdig ist, kann von einem anderen Grund ausgegangen werden: Übertritt, um einen Asylgrund zu haben.
Der Antrag war also nicht wahrheitsgemäß und konnte abgelehnt werden.

Rainer Bolz (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 14:54

Endlich ein Sachbearbeiter mit außerordentlicher Sachkompetenz, ich werde diese Geschichte in ein paar Wochen den Schotten im Pub erzählen, denn viele werden diese Informationen garnicht gelesen oder gehört haben.

Epikur (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 14:59

Weder Bibel noch Koran taugen als ethische Grundlage. Die Behörde hätte sich aber auf die reelle Religionspraxis der Gegenwart berufen müssen und nicht auf ein uraltes Buch. Auf Basis dieser ist der Islam viel brutaler.

Kay Krause (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 15:07

Bedeutet das etwa, dass "Die Behörden" (anonymer Begriff) in GB aufwachen? Hoffentlich setzt dieser Same europaweit Triebe an?!

Wolfgang Schaefer (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 17:14

Ein Wunder , ein Wunder! Die Wahrheit, die Wahrheit!

Die Bibel unter dem Arm macht aus ihm noch keinen Christen. Albert Schweitzer

Nico Schmelzle (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 19:10

Ich hab das Gefühl die europäischen Behörden suchen händeringend nach Gründen, um Asylanträge abzulehen. Gerade so als hätten sie eine Ablehnungsquote zu erfüllen. Das heißt hier geht es wohl nicht um eine ernsthafte Erörterung, ob es sich beim Christentum um eine friedliche Relgion handelt oder nicht. Vielmehr nimmt man dies als vorgeschobenen Grund, um den Asylantrag ablehnen zu können.

Mich erinnert der Fall an die (österreichischen?) Asylanträge, bei denen zwei Homosexuelle abgelehnt worden sind, der eine weil er sich "zu schwul" verhalten hat (also unglaubwürdig) und der andere weil er sich "nicht schwul genug" verhalten hat (also auch unglaubwürdig).

Diese Geschichten hören sich alle sehr komisch an, leider handelt es sich hier um reale Schicksale von Menschen, die womöglich in das Land zurück geschickt werden aus dem sie (sicherlich mit gutem Grund) geflohen sind.

Andrea Pirstinger (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 19:53

Der Sachbearbeiter könnte evtl. seinen Kopf retten, indem er auch auf entsprechende Stellen in den "heiligen" Schriften der jüdischen und islamischen Religionsgemeinschaften hinweist. Obwohl - dann schlagen vermutlich noch mehr religiöse Gruppen auf ihn ein.

Didi Langer (nicht überprüft)

Di. 26 Mär 2019 - 23:21

Da sieht man es: Das Christentum gehört nicht zu England, es gehört aber auch nicht zu Deutschland. Wann wird das unseren christlichen Regierungsdeppen endlich klar.

Daniela Wakonigg

Die Autorin ist studierte Philosophin, Theologin und Germanistin. Sie lebt in Münster (Westf.) und arbeitet als freie Autorin und Journalistin für Hörfunk- und Print-Medien. Sie ist u. a. Redakteurin der Zeitschrift MIZ und war von 2016 bis Anfang 2024 stellvertretende Chefredakteurin des hpd.

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