Studie jetzt öffentlich verfügbar
Konfessionsfreie in Berlin
Der Humanistische Pressedienst berichtete bereits über die Studie "Konfessionsfreie in Berlin – Einstellungen, Lebensweisen, Bedürfnisse", die am 06. Juni 2016 im Roten Rathaus (Berlin) vorgestellt wurde. Diese Studie, die Dr. Carsten Frerk im Auftrag der Humanismus Stiftung Berlin, des Humanistischen Verbandes Deutschlands - Landesverband Berlin-Brandenburg (HVD), sowie der Giordano Bruno Stiftung (gbs) für ihre Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) erstellte, liegt jetzt komplett vor.
Die Studie ist u.a. bei der Humanismus Stiftung Berlin als PDF verfügbar.
Gekürzt am 04. August 2016, 12:50 Uhr.
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Entsprechend meiner Erwartung
Entsprechend meiner Erwartung gibt es in Berlin, lt. dem PDF, mehr evangelische als katholische Christen:
21 % Evangelische (Landeskirche und Freikirchen)
9 % Katholiken
Daher glaube ich, ist Ihnen beim Punkt:
"Der Anteil der christlichen Kirchenmitglieder ist im Osten geringer. (Evangelisch: 11 zu 6 Prozent, Katholiken: 23 zu 17 Prozent Anteil)."
eine Vertauschung unterlaufen.
Für eine kommende Befragung fände ich die Frage an offizielle Christen, die nicht an Gott glauben, interessant, wieso sie in einer Kirche sind, etwa aus familiären oder aus beruflichen Gründen.
Interessante Studie, danke Dr
Interessante Studie, danke Dr. Frerk! Sie bezieht sich zwar "nur" auf Berlin, aber wenn man von sicherlich etwas abweichenden Zahlen in anderen Gebieten einmal absieht, besteht die Tatsache bundesweit, dass die Anliegen der nicht kirchlich organisierten Bürger politisch nicht genügend bzw. gar nicht berücksichtigt werden. Andersherum wird ein Schuh daraus: die Anliegen der kirchlich organisierten Bürger werden überbewertet. Der Grund dürfte unter anderem darin liegen, dass die Kirchen über Jahrhunderte gewachsene, traditionelle Institutionen sind, im Gegensatz zu all den vielen kleinen Freidenker-Gemeinschaften, die sich oft noch nicht einmal untereinander einig sind und erst seit einigen Jahrzehnten bestehen. Auch wird den noch verbliebenen ca. 60% Kirchen- und Glaubensanhängern (entgegen ca. 40% anderen) in der Öffentlichkeit über Politik und Medien wesentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als ihnen entsprechend der 60% zustehen würde. Der (zu begrüßende!) weitere Rückgang der Zahl der Kirchenmitglieder dürfte ein weiterer noch viele Jahre andauernder Prozess sein, und es ist z.Zt. nicht zu erkennen, dass der Staat (die Politik) sich diesem Trend anpaßt. Die Kirchen werden nach wie vor mit Milliardenbeträgen aus Steuergeldern beglückt, werden hoffiert und sonnen sich in ihrem unredlich erworbenen (aber staatlich sanktioniertem) Reichtum. Die Parteien mit dem irreführenden "C" im Namen, aber mittlerweile auch die anderen sorgen dafür, dass alles so bleibt, wie es ist!
Ich sehe nur eine Alternative, um das zu ändern: Wir Freidenker, Atheisten, Agnostiker, aber auch die der Kirche fernstehenden Bürger, die sich gegen die unseligen Machenschaften dieser religiösen Großkonzerne wehren wollen, müssen uns zusammenschließen, müssen gemeinsam auftreten, müssen Öffentlichkeitsarbeit leisten. Wir stellen etwas dar, wir sind wer, wir haben eine Macht, Änderung herbeizuführen, aber nur zusammen! Einzeln werden wir nicht wahrgenommen, ignoriert. Und wenn wir dafür gesorgt haben, dass Staat und Kirche tatsächlich getrennt sind, wie es im Grundgesetz vorgesehen ist, dann können wir uns auch wieder unseren kleinen internen Streitigkeiten zuwenden.
Eine Möglichkeit dieses öffentlichen Auftretens ist z.B. der "h.p.d" !!!
1,3+1,3+0,36 = knapp 3
1,3+1,3+0,36 = knapp 3 Millionen. Berlin hat ca. 3,5 Millionen Einwohner-oder? Was ist mit dem Rest von 0,5 Millionen-welche Haltung muß man sich bei diesen Menschen vorstellen?
Die sind unter 14 Jahre alt
Die sind unter 14 Jahre alt und wurden nicht befragt, siehe Abschnitt "1.3. Altersaufbau".