Kunst und Kultur

Leipziger Hauptbahnhof dieser Tage

Anstiftung zum Vanillasex

ZWICKAU. (hpd) Vorige Woche, pünktlich zum Valentinstag, kam der Film "Fifty Shades of Grey" in die Kinos und in aller Munde. In den USA hat der Film bereits über achtzig Millionen Dollar eingespielt. Er bricht auch in Deutschland Besucherrekorde. Besonders in katholischen Gegenden feiert er Triumphe. Die Medienlandschaft verkündet seit Wochen einen sensationellen Sadomaso-Film. Was für eine Irreführung, meint der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp in seiner Filmkritik.

Fatwa oder Fantasie?

GELSENKIRCHEN. (hpd) Am 14. Februar 1989 rief der schiitische Ayatollah Chomeini in einer Fatwa dazu auf, den Schriftsteller Salman Rushdie zu töten. Dies war der auch hierzulande deutlich sichtbare Beginn einer Strategie islamistischer wie islamischer Kräfte, über die muslimische Welt hinaus mehr politisch-kulturelle Hegemonie zu gewinnen.

Berlinale, Ticketcounter

Missbrauch und Zwielicht in "El Club"

BERLIN. (hpd) Der chilenische Filmemacher Pablo Larraín erzählt in "El Club" vom Umgang der chilenischen katholischen Kirche mit pädokriminellen Priestern und vom ewigen Vertuschen und Verleugnen der Verbrechen an Kindern. Der Film feierte am Montag bei der Berlinale seine Weltpremiere und wetteifert um einen der Bären. 

Bücher für den Februar

(hpd) Thomas Hocke, der ehemalige Redakteur des ZDF für Literatur und Bildende Kunst, Begründer etlicher Literaturformate in ZDF, 3sat und arte sowie Mitbegründer des Rheingau-Literatur-Festivals stellt im hpd Bücher vor, die nicht unbedingt Bestseller sind; es aber noch werden könnten.

Nach diesem Entwurf wird kein Wagen gebaut

Rosenmontag und die Angst vor dem Terror

BERLIN. (hpd) Die Befürchtung, dass sich die Demokratie durch Terroristen erpressen lässt, wurde bereits geäußert, als eine Pegida-Demonstration wegen einer - bisher noch immer nicht bestätigten - Terrorwarnung abgesagt wurde. Nun scheint es, als wären die Befürchtungen berechtigt: ein Mottowagen des Kölner Rosenmontagszuges wird nicht mitfahren. Er wollte sich mit den “aktuellen Vorfällen in Paris und den Reaktionen darauf auseinandersetzen.”

Helga Pollak-Kinsky mit ihrer Enkelin

Die Stimme der Kinder von Theresienstadt

BERLIN. (hpd) Zwei Filme gegen das Vergessen liefen gestern Abend im Berliner Kino Arsenal. In der Reihe “Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust” wurden der Kurzfilm “Dachbodenstimmen” von Anna Brass und Magdalena Hutter sowie “The Voice of Children” von Zuzana Justman gezeigt.

Stephen Hawking

Die Entdeckung der Unendlichkeit

TRIER. (hpd) Stephen Hawking gehört ohne Zweifel zu den bekanntesten und angesehensten Wissenschaftlern unserer Zeit. Die neue Verfilmung seiner Lebensgeschichte, die momentan in den Kinos läuft, ist weniger eine Hommage auf seine Leistungen auf dem Gebiet der Astrophysik, als vielmehr eine berührende und sensible Würdigung der persönlichen Seiten eines Jahrhundertgenies.