Kunst und Kultur

„Wir leben in einem Tollhaus“

TRIER. (hpd) „Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann“, urteilt Esther Vilar über die neue Streitschrift von Michael Schmidt-Salomon, die ab heute im Buchhandel erhältlich ist. Tatsächlich hält „Keine Macht den Doofen!“, was der Titel verspricht: Es ist eine Generalabrechnung mit dem globalen Irrsinn, gnadenlos in Inhalt und Form, wohl eines der radikalsten Bücher, die je geschrieben wurden.

AHA! Biologen

(hpd) Es gibt erstaunlich viele Prominente, die sich als Atheisten, Humanisten und Agnostiker „outen“. Anlässlich des Darwin Day am 12. Februar sind es heute prominente Biologen, die mit Begründungen für ihren Atheismus oder Humanismus zu Wort kommen. Unter ihnen sind zwei Nobelpreisträger. Auffällig ist, dass sich zunächst keine Frau unter ihnen finden lässt.  

Darwin Day: Eine Globale Feier

WASHINGTON D.C. (hpd) Der Darwin Day ist eine internationale Feier der Wissenschaft und der Menschheit, die am oder um den 12. Februar herum begangen wird, an dem Tag, an dem Charles Darwin 1809 geboren wurde. Insbesondere werden an diesem Tag die Entdeckungen und das Leben von Charles Darwin gefeiert – dem Mann, der als erster mit wissenschaftlicher Sorgfalt die biologische Evolution durch natürliche Auswahl beschrieb.

Wofür stehst Du?

BERLIN. (hpd) Um das fünf­zigste Lebensjahr herum zie­hen viele Menschen Bilanz. Man schaut zurück und über­legt, wie man wurde, wer man ist. So auch die bei­den Autoren. Axel Hacke und Giovanni di Lorenzo schrie­ben ein grund­ehr­li­ches Buch, das vor allem auch Menschen im glei­chen Alter anspre­chen wird.

Hitler. Schüler der „Weisen von Zion“

(hpd) Der sozialdemokratische Publizist Alexander Stein machte in seiner 1936 erschienenen Schrift „Adolf Hitler. Schüler der ‚Weisen von Zion’“ darauf aufmerksam, dass Hitler sich in seinem eigenen Denken und Handeln offensichtlich von antisemitischen Zerrbildern beeinflussen ließ.

AHA! Schauspieler

(hpd) Es gibt erstaunlich viele Prominente, die sich als Atheisten, Humanisten und Agnostiker „outen“ – zumindest in angelsächsischen Ländern. Ihre Begründungen dafür sind oftmals unterhaltsam, klug und vorbildlich. Deshalb hat der hpd beschlossen, regelmäßig eine Auswahl zusammenzustellen, sortiert nach Zunft. Den Anfang machen SchauspielerInnen.  

Um Leben und Tod

(hpd) Ein Kind ist verschwunden und der Entführer weigert sich auch nach stundenlangen Verhören, den Aufenthaltsort des Jungen zu nennen. Die Ermittler, die um das Leben des Kindes fürchten, kündigen ihm schließlich Gewalt an, sollte er nicht endlich das Versteck preisgeben.

Zum Massaker von Utøya

(hpd) Rainer Just und Gabriel Ramin Schor veröffentlichen in ihrem Sammelband sechs Essays zur Deutung der Massenmorde am 22. Juli 2011 in Norwegen. Die philosophisch gebildeten Autoren entfernen sich in ihren Deutungen mitunter allzu sehr von den konkreten Ereignissen, formulieren aber durchaus anregende Reflexionen zu gesellschaftlichen und ideengeschichtlichen Hintergründen und Kontexten.

…Wie viel Religion braucht Demokratie?

MARBURG. (hpd) „Politik ist für das Wohl der Menschen zuständig, Religion für ihr Heil.“ Auf diese Formel brachte Wolfgang Thierse seine Antwort auf die Ausgangsfrage des 13. Marburger Religionsgesprächs: „Wie viel Demokratie braucht Religion, wie viel Religion braucht Demokratie?“