Organisationen

"Unser vorrangiges Ziel sind Kooperationen"

Seit Mitte Januar gibt es einen neuen Verein, der in der "säkularen Szene" verortet werden kann: "Projekt 48. Forum für Aufklärung, Emanzipation und Skepsis." Diese Woche tritt er erstmals mit einer Aktion zum World Atheist Day und einer Fachtagung zu Säkularismus und Feminismus in Erscheinung. Über Selbstverständnis, Ziele und die Einschätzung der politischen Situation hat der hpd mit der Vorsitzenden Nicole Thies gesprochen.

Humor in der Krise: Was darf Satire?

Satire ist ein mächtiges Werkzeug, Humor eine wirksame Waffe friedensliebender Menschen – auch im Angesicht des Krieges. Der HVD Bayern hat sich daher entschieden, sein für den heutigen Abend geplantes Online-Diskussionsforum beizubehalten. So lautet das Motto des Humanistischen Campus nun "Humor in der Krise".

Der GWUP-Blog ist "Wissenschaftsblog des Jahres 2021"

Im Frühjahr 2007 ging der GWUP-Blog online, betreut vom Wissenschaftsjournalisten Bernd Harder, der unter anderem als Sachbuchautor und Chefreporter der GWUP-Zeitschrift Skeptiker bekannt ist. Seitdem berichtet der Blog tagesaktuell über News auf dem Gebiet der Pseudowissenschaften, gibt Video-, Lese- und Veranstaltungstipps. Inzwischen sind mehr als 6.800 Beiträge erschienen. Vor kurzem wurde er erstmals zum "Wissenschaftsblog des Jahres" gewählt.

Suizidversuchsprävention weiterhin im Zentrum der Beratungstätigkeit

Zum Jahresbeginn wirft der Vereins Dignitas – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben einen Blick zurück auf die Tätigkeiten 2021 und einen Ausblick auf die Planungen für das aktuelle Jahr. Auch 2022 will sich der Verein unvermindert für Suizidversuchsprävention sowie Lebensqualität bis zuletzt, Selbstbestimmung und echte Wahlfreiheit am Lebensende, verbunden mit Eigenverantwortung und Vorsorge, einsetzen – in der Schweiz und international.

Aus einzelnen Buchstaben wurde gut sichtbar der zentrale Satz "Mein Ende gehört mir!" visualisiert

Appell an die Ampel

Mit einem sichtbaren Zeichen, der Formierung des Satzes "Mein Ende gehört mir", appellierten Mitglieder und Freunde der DGHS im November an die neue Ampel-Koalition, bei einer möglichen gesetzlichen Neuregelung der Suizidhilfe Augenmaß walten zu lassen. Fotos und ein Bericht erzählen in der aktuellen Ausgabe der Vereinszeitschrift "Humanes Leben – Humanes Sterben" von dieser Kundgebung.

Das säkulare Jahrzehnt

2022 wird der Bevölkerungsanteil der Katholiken und Protestanten erstmals unter 50 Prozent fallen, spätestens 2032 werden die konfessionsfreien Menschen die absolute Mehrheit in Deutschland stellen. In seiner Neujahrsansprache hat gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon ausgeführt, welche politischen Veränderungen mit diesem gesellschaftlichen Wandel einhergehen sollten.

Rückenwind für den säkularen Aufbruch

Zwei Jahre nach dem "Aufbruch ins säkulare Jahrzehnt" ist deutlicher Rückenwind für säkulare Themen und Belange zu spüren – meint Dr. Rainer Rosenzweig, der im abgelaufenen Jahr die Umwandlung des Koordinierungsrats säkularer Organisationen KORSO in den Zentralrat der Konfessionsfreien als Vorsitzender mitgestaltete. Die "säkulare Hysterese" mag eine schnelle Wirkung des Rückendwindes verzögern: Verhindern wird sie ihn aber nicht mehr können – so seine Gedanken zum bevorstehenden Jahreswechsel.

Hauptsitz des HVD in Berlin

Das Humanismusverständnis des HVD

In Abgrenzung oder in Opposition zu Religiosität, zu religiösem Wirken und zu religiösen (Vor-)Rechten entwickelt sich verstärkt eine "Säkulare Szene", von atheistischen Organisationen bis hin zu "Säkularen" als Gruppen in politischen Parteien. Seit einiger Zeit ist eine Neusortierung in dieser Szene zu verzeichnen. Dem mögen neben organisatorischen Fragen und vor allem politischen Zielen auch weltanschauliche Ursachen zugrunde liegen. Um letzteren Punkt diskutieren und bewerten zu können, stellt der Humanistische Verband Deutschlands in komprimierter Form sein weltanschauliches Fundament dar, in der Hoffnung, etwas mehr Klarheit und Verständnis erreichen zu können.