Politik

Österreich

Freiheitlicher Jungpolitiker hetzt gegen Türken

WIEN. (hpd) Der Chef der FPÖ-Jugend­organisation in Wien wird demnächst Besuch von der Polizei bekommen. Die NGO “SOS Mitmensch” hat ihn wegen Ver­hetzung ange­zeigt. Er hat mit einer Presse­aus­sendung Schauer­geschichten über Türken verbreitet. Wegen der gleichen Geschichte ist schon im Vor­jahr ein FPÖ-Politiker wegen Ver­hetzung ver­urteilt worden.

Ungarn

Kirchen unterstützen Viktor Orbán

(hpd) Viktor Orbáns autokratische Herrschaft stösst im Westen auf harte Kritik. Die Unterstützung durch Ungarns Kirchen ist ihm sicher. Ungarns Regierung unter Viktor Orbán stand in den letzten Jahren unter Dauerkritik der westlichen Medien und Staaten. Seit Orbáns Machtübernahme im Jahr 2010 breitete sich in Ungarn eine Roma- und Judenhatz aus und die Medienfreiheit wurde eingeschränkt. Neonazis und Bürgerwehren wurden salonfähig.

Türkischer Wahlkampf in Berlin

BERLIN. (hpd) Noch bevor sich der türkische Ministerpräsident Erdogan im großen Berliner Tempodrom von seinen Anhängern medienwirksam feiern ließ, ging auch eine Oppositionsgruppe der Alevitischen Gemeinde auf die Straße.

"Es wird sich etwas ändern"

BERLIN. (hpd) Die Kampagne Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz - kurz: GerDiA – war ein großer Erfolg. Zu diesem Ergebnis kommen die Organisatorinnen Vera Muth und Corinna Gekeler, die im Gespräch mit dem hpd Bilanz ziehen.

Österreich

Die Heidenkinder müssen Ethik lernen

WIEN. (hpd) Die Diskussion um Ethikunterricht an Österreichs Schulen wird wird in den nächsten Tagen neu entflammen. In seinem neuen Buch fordert der katholische Theologe Anton Bucher, der Unterricht müsse flächendeckend eingeführt werden. Unterstützt von katholischen Medien, die ihn nur allzu gerne missverstehen.

Ukraine

Ruhe vor dem Sturm?

KIEW. (hpd) Vergangenen Dienstag sind euphorische Meldungen durch die internationale Presse gegangen: Etappensieg für die Opposition. Premierminister Asarow ist zurückgetreten. Kurz darauf ist die gesamte Regierung abgetreten.

"Seine Identität selbst aussuchen"

ASCHAFFENBURG. (hpd) Sie lebt seit 40 Jahren in Deutschland, das Wort "Migrationshintergrund" lehnt sie als Sprachakrobatik ab. Arzu Toker ist eine der Autorinnen, die der deutschen Gesellschaft Aufklärungsträgheit vorhalten, gerade wenn es um Fragen der Religion und insbesondere den Islam geht. In ihrem neuen Buch "Kein Schritt zurück" befasst sie sich mit Migration und Identität und daraus resultierenden Konflikten.