Politik

Weltliches Arbeitsrecht seit dem 1. Januar?

BERLIN. (hpd) Bis zum  31.12.2013 mussten die Caritas-Einrichtungen „Farbe bekennen“ und die Grundordnung in ihren Statuten übernehmen. „Katholisches Arbeitsrecht“ oder „nicht katholisch“ ist die Alternative – „ein bisschen katholisch“ geht demnach genauso wenig wie „ein bisschen schwanger“.

Kirchenarbeitsrecht und Grundrechte

BERLIN. (hpd) Im Oktober legte Dr. Kreß das Gutachten "Die Sonderstellung der Kirchen im Arbeitsrecht - sozialethisch vertretbar? Ein deutscher Sonderweg im Konflikt mit Grundrechten" im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung vor. Bevor es demnächst in Buchform erscheinen wird, erläutert der Professor für Sozialethik und Systematische Theologie an der Universität Bonn hier seine Sicht auf die Problematik des kirchlichen Arbeitsrechts im Zusammenhang mit den Grundrechten.

Humanisten enttäuscht über Koalitionsvertrag

WIESBADEN. (hpd/hvd) Der über hundert Seiten starke Koalitionsvertrag muss von beiden Parteien noch abgesegnet werden, doch schon jetzt steht fest: Säkulare Positionen finden im Vertrag keine Beachtung. Der HVD Hessen äußert sich enttäuscht über die einseitige Bevorzugung der Kirchen und die komplette Ausblendung der säkularen Szene.

Notizen zu Nordkorea (6)

BERLIN. (hpd) Die Nachricht, dass Jang Song Thaek, ein angeheirateter Onkel Kim Jong Uns, seiner Ämter enthoben, verhaftet und hingerichtet wurde, war das das bestimmende Thema in der Berichterstattung über Nordkorea in diesem Monat. Spekulationen über die Hintergründe gehen in die unterschiedlichsten Richtungen.

Rechts des gesunden Menschenverstands

WIEN. (hpd) Hetzerische Leserbriefe, Schmähreden gegen Juden, die aufgehängt gehören und ein Mandatar, für den Österreich offenbar immer noch zu Deutschland gehört. Die Riege von rechts des gesunden Menschenverstandes macht wieder von sich reden. Und ist offenbar nicht nur dort beheimatet, wo man sie vermuten würde.

Bewerberin gewinnt gegen Diakonie

BERLIN. (hpd) Die (mangelnde) Kirchenmitgliedschaft stelle keinen gerechtfertigten Grund dar, die Bewerberin abzulehnen, urteilte das Berliner Arbeitsgericht gestern. Es gab der abgelehnten Bewerberin Recht, sprach ihr Schadensersatz zu und brummte die Prozesskosten dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. auf.

Nur die Religiösen applaudieren

WIEN. (hpd) Österreichs neue Bundesregierung ist die umstrittenste seit langem. Sie gilt als zögerlich, mutlos und ideenlos. Kaum eine Gruppierung, die sie nicht mit Kritik eindeckt oder auf die Straße geht. Enthusiastischen Applaus bekommt die Große Koalition einzig von den Religiösen.

Koalition zementiert Gottesstaat Deutschland

KÖLN. (hpd) Nachdem nun die Parteimitglieder der SPD dem Koalitionsvertrag zugestimmt haben und damit die große Koalition zustande kommt, lohnt es sich, den Koalitions­vertrag auch in Hinblick auf die Kirchen und die Religions­gemeinschaften etwas genauer anzusehen. Was da steht ist geradezu erschreckend rückwärts gerichtet.