Religionen

Unterhaltsam: Wie domradio.de versucht, sein neues Nazi-Logo wegzudiskutieren

Werber sind die neuen Theologen

Domradio.de hat sich ein neues Logo verpassen lassen, ein rotes Dreieck auf der Spitze. Trauriger Tatbestand: Genau mit diesem Zeichen haben die Nazis ihre politischen Gegner in den Konzentrationslagern markiert. Die hilflosen Erklärungsversuche des Kirchensenders zu verfolgen, tröstet allerdings darüber hinweg.

Muslimischer Anteil an der europäischen Bevölkerung wird zunehmen

Europas wachsende muslimische Bevölkerung

Das Pew Research Center hat eine Studie veröffentlicht, nach der auch ohne zukünftige Migration der Anteil der Muslime in Europa wachsen wird. Dabei wurden drei Szenarien entworfen, nach denen der Anteil von Muslimen in Europa auf 7 bis 14% anwachsen könnte.

Ausweichmanöver statt Antworten

Margot Käßmann hat vor geraumer Zeit ein Buch geschrieben: "Im Zweifel glauben: Worauf wir uns verlassen können". Wer die ehemalige evangelische Bischöfin kennt, weiß, dass er sich auf viele schöne Worte und wenig Inhalt gefasst machen muss. Matthias Krause hat das Buch jetzt gelesen.

Der "Quengel-Bischof"

Leipziger Atheisten und Humanisten rufen zur Demonstration auf

"Keine Kanzel! Kein Gottesdienst! Keine Kirche! Für ein weltliches Paulinum!"

Die Leipziger Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs Leipzig) sowie der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) wollen mit einer Demonstration verhindern, dass das Hochschulgebäude "Paulinum" zunehmend in eine "Universitätskirche" umgedeutet wird. Hierzu nehmen sie am 2. Dezember 2017 um 13:00 Uhr vor dem Paulinum eine "öffentliche Entweihung" vor und haben 2 überlebensgroße Skulpturen dabei, auf der sie unter anderem das "12. Gebot" verkünden: "Du sollst Deine Kirche selbst bezahlen!"

Leid ist nicht gleich Leid: Ex-Bundespräsident Gauck unterscheidet nach Religionen

Im Unterdrückungswettbewerb

Das Christentum sei die am stärksten verfolgte Religion der Welt. Diese Pseudoinformation aus der religiösen Lobby verbreitet jetzt auch Ex-Bundespräsident Joachim Gauck.

Demonstration am al-Quds-Tag in Nischapur 2011

Ideengeschichtliche Hintergründe, politische Propaganda, reales Gefahrenpotential

Antisemitismus im Islamismus

Auf der Antisemitismus-Konferenz des Svenska kommitén mot antisemitism in Stockholm hielt der hpd-Autor Armin Pfahl-Traughber am 8. November 2017 einen Vortrag über den Antisemitismus im Islamismus. Der hpd veröffentlicht das Manuskript dieser Rede.

Eine kritische Betrachtung zum deutschen Protestantismus im 20. Jahrhundert

"Jedermann sei untertan"

Der studierte Historiker Karsten Krampitz legt mit dem Buch "'Jedermann sei untertan' - Deutscher Protestantismus im 20. Jahrhundert" eine kritische Betrachtung zum Thema bezogen insbesondere auf den praktizierten Untertanengeist vor. Der Autor kann anhand von vielen historischen Quellen den einschlägigen Opportunismus nachweisen und regt ohne platte Polemik zu einem kritischen Umgang mit dieser Geschichte an.

Oberverwaltungsgericht NRW

Kein Anspruch auf Einführung islamischen Religionsunterrichts in NRW

Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) in Münster hat am 9. November 2017 nach knapp zwanzigjährigem Rechtsstreit entschieden, dass der Zentralrat der Muslime in Deutschland e. V. (ZMD) und der Islamrat für die Bundesrepu­blik Deutschland e. V. (IR) keinen Anspruch gegen das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) auf allgemeine Einführung islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen haben. Die klagenden Islamverbände sind keine Religionsgemeinschaften im Sinne des Grundgesetzes.