Religionen

Das Kruzifix muss weg

Das Kruzifix, also das Kreuz, an dem Jesus hängt, ist eines der bekanntesten religiösen Symbole. Man findet es praktisch in allen katholischen Kirchen. Kruzifixe stehen oft auch an Pilgerwegen oder auf Berggipfeln. Sie sollen zur stillen Einkehr ermuntern. Auch bei manchen Prozessionen wird das Kruzifix als urchristliches Symbol um die Kirche getragen. Vor allem an Karfreitag. Es gibt aber auch Schulen und Spitäler, in denen der gekreuzigte Heiland die Wände ziert und an das Leiden von Jesus erinnern soll. Eher speziell ist, dass zumindest früher viele Katholiken ein Kruzifix über das Ehebett hängten. Die Überwachung durch den Sohn Gottes war quasi umfassend und hautnah.

Spaghettimonster schlägt Jesus

Seit Jahren schrumpfen im deutschsprachigen Raum die Mitgliederzahlen der christlichen Großkirchen. Wie massiv das Desinteresse am Christentum inzwischen ist, lässt sich auch an einem kuriosen Fakt ablesen: Bei der deutschsprachigen Internet-Enzyklopädie Wikipedia haben in den vergangenen Jahren mehr Menschen nach dem Fliegenden Spaghettimonster gesucht als nach Jesus Christus.

Kirchensteuereinnahmen sinken weniger stark als erwartet

Fast 800 Millionen Euro weniger nehmen die evangelische und katholische Kirche dieses Jahr ein, so das Ergebnis eines Berichts des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Kirchen kämen damit vergleichsweise gut weg, bisher wurde ein Minus von mehr als einer Milliarde Euro erwartet. Doch auch das IW warnt vor den langfristigen Finanzierungslücken.

Suchen evangelikale Männer häufiger nach Potenzmitteln?

Kann Religion ausschließlich Privatsache bleiben? In welchem Maße Überzeugungen mit religiösen Wurzeln über die Gruppe der gläubigen Individuen hinaus Werte und Ideale einer ganzen Gesellschaft beeinflussen, haben nun zwei amerikanische Sozialwissenschaftler untersucht. Ihr Forschungsgegenstand – der Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Google-Suchen nach Potenzmitteln und dem Anteil von Evangelikalen an der Bevölkerung eines US-Staates – mag skurril anmuten. Die Ergebnisse legen jedoch umfangreiche Schlussfolgerungen nahe.

Kein Évian im Ramadan

Indem der französische Mineralwasserkonzern Évian zufällig während des Ramadanbeginns dazu aufrief, einen Liter Wasser zu trinken, löste er einen Shitstorm in den Sozialen Medien aus. Einige empörte User witterten sogar Rassismus. Das Unternehmen sah sich daraufhin gezwungen eine Entschuldigung auszusprechen und trat damit eine neuerliche Debatte los.

Religion toppt Superspreading: Dann muss Hertha spielen dürfen!

Sehr hübsch. In Indien ist gerade irgend etwas Religiöses im Gange, und Religion heißt ja immer, dass man das Kind im Menschen rauslässt, auf dass es sich mal so richtig austoben kann. An den Ufern des Ganges wird alle menschliche Mühsal weggefeiert: Das da ist kein übelst bedenklicher Wasserlauf voller Gift und Mikroben mehr, sondern etwas "Heiliges", und somit sind auch alle kleinlichen Bedenken der irdischen Welt hinweggefegt, Hygiene etwa. Egal!