Die Westfalenpost berichtet über einen Pfarrer, der nach 30 Jahren seinen Beruf an den Nagel hängte. Und von seinem langjährigen Arbeitgeber eher gelangweilt verabschiedet wurde.
Der Religionswissenschaftler Christian Röther will in "Islamismus von außen. Religionswissenschaftliche Analyse der islamkritischen Szene in Deutschland" das im Titel genannte Phänomen darstellen und untersuchen.
Ein Brautpaar aus Ostbevern im Münsterland wollte gerne, dass der Vater der Braut sie während der Zeremonie zum Altar führt. Der Pfarrer lehnte dies ab: Er wolle kein antiquiertes Rollenbild unterstützen.
Obwohl die deutsche Gesamtbevölkerung 2018 um 280.000 Personen angestiegen ist, verlor die katholische Kirche gegenüber dem Vorjahr rund 300.000 Mitglieder, die evangelische Kirche sogar 400.000. Die Gruppe der konfessionsfreien Menschen ist um mehr als 800.000 Personen gewachsen, die Gruppe der konfessionsgebundenen Muslime um etwa 100.000 Personen.
In den meisten Ländern Europas und in Teilen der USA verliert die katholische Kirche Gläubige. Neben der Realitätsferne der Kirche ist auch die jahrzehntelange Vertuschung und mangelnde Aufarbeitung der weltweiten Fälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger ein Grund für den Kirchenaustritt. Ihre Zukunft sieht die katholische Kirche nun auch in der Erschließung neuer Glaubensmärkte in Asien und Subsahara-Afrika.
Heute stellen die beiden großen Amtskirchen ihre Mitgliederzahlen für 2018 vor. Der Trend der vergangenen Jahre wird dabei mit Sicherheit bestätigt: Den Kirchen laufen die Mitglieder davon.
Esoterik der harten Sorte kann bedenkenlos als neue Weltreligion bezeichnet werden. Es ist zwar weder eine klar definierte Heilslehre noch eine geschlossene Glaubensgemeinschaft, doch die pseudospirituelle Lehre hat einen gemeinsamen Kern: Der Glaube an paranormale übersinnliche Phänomene.
Ein katholischer Priester aus Münster sorgte in den vergangenen Tagen für Empörung mit seiner Forderung, den Tätern des sexuellen Missbrauchs in der Kirche zu vergeben. Nach weiteren problematischen Äußerungen wurde er gestern vom zuständigen Bischof zum Schweigen ermahnt und in den Ruhestand versetzt.
Es muss davon ausgegangen werden, so der Freiburger Volkswirt Fabian Peters auf der Evangelischen Landessynode in Württemberg, dass der Mitgliederschwund der Landeskirche weiterhin anhält. Er geht davon aus, dass von den momentan noch rund zwei Millionen Mitgliedern im Jahr 2060 nur eine Million übrig sein würden. Doch im Moment sprudeln noch die Kassen.