Der latente Antisemitismus in der Gesellschaft wird immer mehr zu einem Problem. Anton Grabner-Haider über die Ursachen für dieses sehr alte Phänomen.
Der Publizist Marko Martin legt in seinem Buch "Dissidentisches Denken. Reisen zu den Zeugen eines Zeitalters" persönliche Portraits von Intellektuellen vor, die zur intellektuellen Opposition gegen den diktatorischen "real existierenden Sozialismus" gehörten.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature vom 9. Dezember 2019 berichten die Anthropologen Maxim Aubert und Adam Brumm und ihr Team von Griffith-University in Brisbane (Australien) von ihrer Forschungen auf der indonesischen Insel Sulawesi. Vor zwei Jahren haben sie eine prähistorische Höhlenmalerei mit Darstellung von Jägern und Beutetieren entdeckt. Die Datierung und Deutung des Kunstwerks sorgt nun in der Fachwelt für Aufsehen.
Dass die DDR in Sachen Religion eine andere Linie verfolgte als die BRD, ist bekannt. Es gab keinen Religionsunterricht an staatlichen Schulen, kein kirchliches Arbeitsrecht, keine vom Staat eingetriebene Kirchensteuer. Aber wie präsent war Religion im DDR-Alltag und welche Bedeutung hatte der Wissenschaftliche Atheismus für die Menschen?
Der Historiker und Verlagslektor Johannes Sachslehner widmet sein neuestes Werk dem Leben und Wirken des "braunen Bischofs" Alois Hudal und beleuchtet damit ein dunkles Kapitel in der Geschichte der katholischen Kirche, aber auch des generellen Umgangs mit der NS-Zeit in der Nachkriegsgeschichte.
Der Protestonaut vor dem Brandenburger Tor, bei einer Kanufahrt im Spreewald und aus einem Trabi winkend: Ab sofort ist er erhältlich, der Protestonaut-Kalender 2020. In der sechsten Ausgabe des außergewöhnlichen Fotokalenders mit dem Astronauten steht das Thema "30 Jahre Wiedervereinigung" im Fokus.
Der Journalist André Groenewoud stellt sich der Aufgabe, mittels Interviews besonderer Zeitzeugen, deren Schicksale mit dem Weltgeschehen verknüpft sind, Geschichte authentisch zu vermitteln.
Der 9. November, der "Schicksalstag der Deutschen", ist nicht nur der Tag des Berliner Mauerfalls. Vor 81 Jahren brannten in der Reichspogromnacht die Synagogen. Der 9. November 1938 markierte den Beginn des dunkelsten Kapitels unserer deutschen Geschichte.
Heute vor 500 Jahren zogen die spanischen Konquistadoren in die Hauptstadt der Azteken ein. Ein Tag, der den Untergang der aztekischen Kultur sowie Jahrhunderte europäischer Kolonialfantasien einläutete. Die Verbreitung des Christentums spielte für die Konquistadoren bei der Eroberung des Aztekenreichs eine wichtige Rolle. Doch auch die Azteken zeichneten sich durch ihre Religion nicht wirklich als Menschenfreunde aus.
8. November 1939: An diesem Tag misslang das Bombenattentat des schwäbischen Schreinergesellen Georg Elser auf Adolf Hitler im Münchener Bürgerbräukeller. Elser wurde daraufhin gefasst und am 9. April 1945 im Konzentrationslager Dachau ermordet. Heute sind Straßen und Schulen nach ihm benannt – aber es brauchte Jahre, bis seine Tat anerkannt wurde.