Gewerkschaft

 Chorfresko mit der Krönung Mariens

Mariä Himmelfahrt: Feiertagsglück für alle Bayern?

Die Frage nach den Feiertagen sorgt in Deutschland regelmäßig für Diskussionen. Arbeitgeber klagen über zu viele arbeitsfreie Tage, Arbeitnehmer hingegen hätten gern mehr. Bayern liegt dabei traditionell vorne: In den katholisch geprägten Regionen werden 13 gesetzliche Feiertage begangen – so viele wie in keinem anderen Bundesland. Jetzt sorgt der bayerische Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Bernhard Stiedl für Aufsehen: Er will den 15. August, Mariä Himmelfahrt, in ganz Bayern zum Feiertag machen.

Auf dem Kirchentag war kein Platz für Kritik am "Dritten Weg"

Beim Kirchentag war die Situation der kirchlichen Beschäftigten kein Thema

Der 37. Evangelische Kirchentag in Dortmund ist am 23.06.2019 nach gutem Wetter und viel Trallala zu Ende gegangen. Dieses Großereignis hätte einen guten Anlass geben können, auf die schlechten Arbeitsbedingungen, die eingeschränkten Mitbestimmungsmöglichkeiten und die Bekämpfung der Gewerkschaftsarbeit bei den Kirchen allgemein und bei der Evangelischen Kirche/Diakonisches Werk im Besonderen hinzuweisen.

Weihnachtsmusik als seelische Grausamkeit

Einige mögen sie, andere hassen sie: Weihnachtslieder. In einigen Berufen ist es unmöglich, sich der musikalischen Dauerberieselung in der Vorweihnachtszeit zu entziehen. Das kann zu einem gesundheitlichen Problem werden. Laut der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nimmt durch die akustische Dauerberieselung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 20 Prozent zu.

"Streik kann keine Sünde sein!"

Am gestrigen Mittwoch wurde im saarländischen Ottweiler Geschichte geschrieben. Erstmals fand ein Streik in einem Krankenhaus in katholischer Trägerschaft statt. Im Vorfeld wurde den Streikenden mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht. Hintergrund des Streiks waren die Gespräche über einen Tarifvertrag für eine Entlastung der Beschäftigten, die einseitig vom Arbeitgeber abgebrochen wurden.

Ist die Pflegekammer in Rheinland-Pfalz undemokratisch?

TRIER. (hpd) Zum September diesen Jahres wird in Rheinland-Pfalz die Pflegekammer eingerichtet und gewählt. Diese soll dem gesamten Pflegepersonal Mitbestimmungsrechte garantieren und das Setzen landesweiter Standards erleichtern. Allerdings wird an manchen Stellen Kritik laut, dass gravierende Barrieren existieren, die eine effektive demokratische und emanzipierte Mitbestimmung erschweren.