Islam und Rechtspopulismus

AfD-Wahlkampf

Hauptsache antiliberal

Weder Islamismus noch Marxismus bedrohen Rechtsidentitären zufolge die nationale und kulturelle Existenz Deutschlands. Es sei der Liberalismus, der das Überleben "unseres Volkes" gefährde. Enthüllungen zeigen, dass die ethnokulturelle Rechte, von der Alternative für Deutschland (AfD) bis zur Identitären Bewegung (IB), unheilvolle Allianzen mit China, Russland und dem radikalen Islam eingeht. Eine kritische Netzwerk- und Ideologiebetrachtung.

Das Podium der "Ex-Muslim-Konferenz"

Umstrittene Initiative veranstaltet "Ex-Muslim-Konferenz"

Auf Einladung der "Initiative an der Basis" kamen in Berlin sechs frühere praktizierende Muslime zusammen, um ihre Geschichte zu erzählen, wie sie ihren Glauben verloren, wie sie sich heute als Kritiker der Religion betätigen und was ihrer Meinung nach falsch laufe im Umgang mit dem Islam. Dabei wurde teilweise auch die Grenze zum Antimuslimismus überschritten.

Beatrix von Storch führt den "Marsch für das Leben" an.

"Wegen Fake News sterben Menschen"

Immer wieder wird von einigen AfD-Mitgliedern bestritten, dass es in ihrer Partei eine große Nähe zu den christlichen Religionen und eine strikte Ablehnung des Islam gibt. Und so wundert es nicht, dass das Attentat in Christchurch (Neuseeland) nicht in das Konzept der Partei passte. Erst war lautes Schweigen die Reaktion der AfD und dann sollte ein Strohmann aufgebaut werden.

Die AfD ist keine islamkritische Partei

Am Freitag, 1. September 2017, hielt die AfD vor der Porta Nigra in Trier eine Wahlkampfveranstaltung ab. Der Verein "Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts" organisierte eine Gegenkundgebung unter dem Motto "Kein Raum für Rassismus!" An dieser Kundgebung beteiligten sich etwa 500 Menschen, während die AfD nur einen Bruchteil dieser Zahl mobilisieren konnte. Für das Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.Welt Saar hielt Klaus Blees bei der Gegenkundgebung eine Rede, die wir hier dokumentieren.

Offener Brief: "Hören Sie auf, mich für Ihre rechtsradikale Hetze zu instrumentalisieren!"

In einer vielbeachteten Stellungnahme kritisierte die Menschenrechtlerin Mina Ahadi die geplante finanzielle Unterstützung von islamistischen Organisationen durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der rechtsradikale Blog "PI News" übernahm den Text in sinnentstellter Form. Mina Ahadi wendet sich daher mit einem offenen Brief an "PI News" und erklärt, dass sie sich nicht instrumentalisieren lässt.