Laizismus

LINKE mit klarem Laizismus-Bekenntnis

BERLIN. (hpd) Die Partei DIE LINKE ist lernfähig und geht nun mit einem klaren Laizismus-Bekenntnis in den Bundes­tags­wahl­kampf. Das geht aus dem am 18. April veröffent­lichten Leit­antrag zum Bundes­tags­wahl­programm hervor. Im ursprünglichen Entwurf vom Februar tauchten weder der Begriff „Staatsleistungen“ noch das Ziel der Trennung von Kirche und Staat auf, von den Glaubens­gemein­schaften war lediglich an einer Stelle die Rede - als Bündnis­partner für soziale Veränderungen.

Über Respekt und die Aufgaben des Staates

BERLIN. (hpd) Rolf Schwanitz, seit 23 Jahren politisch aktiv, MdB (SPD) und Mitglied des Bundessprecherkreises der sozialdemokratischen Laizisten im Gespräch: Trennung von Staat und Kirche, individueller Respekt, Neutralität des Staates und Ausgewogenheit auch säkularer Positionierung.

3. Bundestreffen der Laizisten in der SPD

BERLIN. (hpd) Zu ihrem 3. Bundestreffen haben sich am vergangenen Samstag die sozialdemokratisch gesonnenen Laizistinnen und Laizisten im Berliner Reichstagsgebäude getroffen. Ein Treffen von Mitgliedern aus ganz Deutschland, die ihr Anliegen im Aufwind sehen und u. a. einen „Laizismus deutscher Prägung“ fordern.

Piratenpartei: AG „Humanistischer Laizismus“

KÖLN. (hpd) Eine Gruppe von Piraten hat eine neue Arbeitsgemeinschaft in der Piratenpartei gegründet. Das Ziel der „AG Humanistischer Laizismus“ ist es, Deutschland hin zu einem laizistischen Staat auf humanistischer Grundlage zu entwickeln. Die erste Aktion der AG ist eine Stellungnahme zum Kölner Beschneidungsurteil.

BAG "Laizismus" bei der LINKEN gegründet

ERFURT. (hpd) Das Wichtigste zuerst. Am Rande der ersten öffentlichen Veranstaltung der LINKEN Thüringer Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) "Laizismus" am 16. Juni in Erfurt verkündete Landessprecher Siegfried R. Krebs das Ergebnis einer Übereinkunft der derzeit drei bestehenden LAG Bayern, Thüringen und Nordrhein-Westfalen: Es wird mit Wirkung dieses Tages eine Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) gegründet. 

Erneut Beschwerde gegen ORF eingereicht

WIEN. (hpd/rip) Die Initiative Religion ist Privatsache hat das Einbringen einer Beschwerde gegen den ORF bei der Regulierungsbehörde KommAustria bekannt gegeben. Die Beschwerde richtet sich gegen die Verletzung der Verpflichtung zur Wahrung der Verfassungsordnung, der Objektivität, der Unparteilichkeit und der Sachlichkeit seitens des ORF.

Solidaritätskundgebungen für Pussy Riot

MÜNCHEN. (hpd) Samstag war „Global Pussy Riot Action Day“. Auch in München versammelten sich Aktivistinnen und Aktivisten, um ihre Solidarität mit den drei inhaftierten russischen Musikerinnen öffentlich kundzutun. Pussy Riot ist eine anonyme Punk-Band, bestehend aus circa 30 Feministinnen, die für ihre Auftritte den öffentlichen Raum nutzen.

Rückkehr zum Konkordat?

FRANKREICH. (hpd) Der Vorschlag des sozialistischen Präsidentschaftskandidaten François Hollande, die Prinzipien des Gesetzes zur Trennung von Kirche und Staat von 1905 in die Verfassung aufzunehmen, führt zu einer erneuten intensiven politischen Diskussion des Laizitätsthemas in Frankreich.

Religion nur in deutscher EU-Grundrechtecharta

BERLIN. (hpd) Laut Rolf Schwanitz, SPD-Bundestagsmitglied und Laizist, hat sich bei der Übersetzung der EU-Grundrechtecharta "die Religion" in die deutsche Übersetzung "hineingeschmuggelt" - in der Fassung der anderen Amtssprachen fehlt ein ausdrücklicher Hinweis auf die Religiosität. Schwanitz ging der Sache auf den Grund.

Theologen rätseln über Benedikts XVI. Worte

(hpd) Die Erklärungen von Benedikt XVI. im Freiburger Konzerthaus am vergangenen Sonntag sind auch von Laizisten in SPD und Linkspartei begrüßt worden. In der SPD wurden die Ausführungen des Papstes über die „Entweltlichung“ der Kirche und den Abschied von materiellen und politischen Privilegien als Plädoyer für eine stärkere Trennung von Staat und Kirche beurteilt. Laizisten der Linkspartei meinten, der Vatikan sei „nicht unbedingt das beste Vorbild für diese neue Armut“.