Pro Reli

Weihnachtsappell: Integration statt Spaltung

BERLIN (hpd/HVD) Der Humanistische Verband Berlin hat sich heute mit Entschiedenheit gegen die polarisierende Unterschriftenaktion von „Pro Reli“ und gegen den drohenden „Abwahlzwang“ ausgesprochen. Auf Plakaten und inzwischen auch in Werbespots in hiesigen Radiosendern wird den Passanten und Zuhörern suggeriert, es ginge um ihre Freiheit. Gegen diese irreführende Kampagne richtet sich der „Weihnachtsappell des HVD Berlin“.

Gegen kirchliche Disziplinierungsversuche

BERLIN. (hpd) In den Debatten für oder gegen Ethik haben die lauten Töne merklich zugenommen. Auch die Zahl der Christen steigt, die das Volksbegehren „Pro Reli“ öffentlich nicht unterstützen. Zugleich gibt es von dieser Seite Vorschläge, die eine Erweiterung des Anteils der Religionskunde im Rahmen des Ethikunterrichtes wünschen. Bischof Huber versucht derzeit, kirchliche Mitarbeiter zu disziplinieren, die sich öffentlich gegen „Pro Reli“ aussprechen,

„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden …“

BERLIN. (hpd) Desinformation, Diffamierung anderer Positionen und ihrer Vertreter sowie skrupelloser Stimmenfang sind die hervorstechenden Methoden, mit denen die Initiative „Pro Reli“ arbeitet. Mit dem wertzuschätzenden ethischen Anspruch der Bibel „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ haben sie nichts zu tun.

Mehrheit für gemeinsamen Werteunterricht

BERLIN. (hpd) Die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) sind der Meinung, dass es an Schulen einen gemeinsamen Werte- bzw. Ethikunterricht als Pflichtfach geben soll. Christlicher, islamischer oder anderer Religionsunterricht soll zusätzlich und freiwillig sein. Deutlich weniger (44 Prozent) sind der Auffassung, dass die Schüler getrennt werden sollen, in solche, die an einem Religionsunterricht und solche, die an einem Werte- bzw. Ethikunterricht teilnehmen.

Neues gegen Pro Reli

BERLIN. (hpd) Die Initiative „Christen pro Ethik“ veranstaltet am 2. Dezember eine Pressekonferenz, auf der auch die Ergebnisse einer bundesweiten Repräsentativbefragung bekannt gegeben werden. Danach spricht sich die Mehrheit der Deutschen für einen gemeinsamen Ethikunterricht aus.

Gesetzesbruch durch „Pro Reli“

BERLIN. (hpd) Vor 120 Jahren ging in Preußen der „Kulturkampf“ zu Ende. In dessen Ergebnis ist es seitdem verboten, von der Kirchenkanzel herab politische Sprüche zu klopfen und die Schule ist staatlich, direktem kirchlichem Einfluss entzogen. Das richtete sich damals gegen Katholiken.

Feindbild Ethik

BERLIN. (hpd) „Pro Reli“ setzt auf Verunglimpfung des Ethikunterrichts – und nun auch auf die „Kraft der Musik“. In einem heute von der Zeitung Neues Deutschland veröffentlichten Beitrag setzt der Vorsitzende des Vereins „Pro Reli“, Dr. Christoph Lehmann, die Verunglimpfung des gemeinsamen Ethikunterrichts in Berlin und derjenigen, die ihn verteidigen, fort.

Offener Brief an Bischof Huber

BERLIN. Die Initiative „Pro Ethik“ hat von Pfarrer Martin Lotz seinen Offenen Brief an Bischof Huber erhalten, in dem dieser zu „vernünftiger und christlicher Politik“ aufgefordert wird. In seinem Brief erinnert Martin Lotz daran, dass sich der Berliner Bischof Otto Dibelius in der Nachkriegszeit erfolgreich für einen nichtstaatlichen Religionsunterricht in Verantwortung der Kirchen eingesetzt hatte.

Schülerschaft gegen „Pro Reli“

BERLIN. (hpd) Die Pro-Reli-Behauptung von der Wahlfreiheit sei „pure Heuchelei", das meint die Berliner „LandesSchülerVertretung“ und spricht sich in einer gestern veröffentlichten Presserklärung gegen das Volksbegehren und für einen gemeinsamen Ethikunterricht aus.

"Ethik-Unterricht – Baustein der Integration."

BERLIN. (hpd) Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer befürwortet nachdrücklich den gemeinsamen Ethikunterricht in Berlin. Dieses teilte er in einem Brief der Initiative Pro Ethik mit. Gleichzeitig äußert er großen Respekt für die Gläubigen verschiedener Religionen und sprach sich auch für die Weiterführung des freiwilligen Religionsunterricht aus.