Religionsunterricht

Bildungsauftrag statt Religion

LEIPZIG. (hpd) Durch zwei mit Spannung erwarteten Entscheidungen hat das Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch ein eindeutiges Zeichen gesetzt: Religiös begründete Unterrichtsbefreiung ist nur in besonders gelagerten Ausnahmefällen zulässig. Und: Der schulische Bildungsauftrag hat unmissverständlich Vorrang vor religiösen Auffassungen.

Keine Religionsfreiheit in NRW

MÜNSTER. (hpd) Das Oberverwaltungsgericht Münster hat gestern in einem Eilbeschluss bestätigt: eine katholische Grundschule in Paderborn "darf die Schulaufnahme eines muslimischen Schulanfängers ablehnen, weil seine Eltern die Teilnahme am katholischen Religionsunterricht und an Schulgottesdiensten verweigern".

Konfessionslos in der Schule

(hpd) Soeben ist im Alibri-Verlag ein vom IBKA-Sprecher Rainer Ponitka herausgegebener Ratgeber erschienen, der sich mit dem "Spannungsfeld zwischen dem Anliegen der Religionsgemeinschaften – allen voran die christlichen Großkirchen und inzwischen auch die islamischen Verbände – und der zur weltanschaulichen Neutralität verpflichteten staatlichen Behörde, der Schule" befasst.

OLG zwingt Konfessionslose in Reliunterricht

KÖLN. (hpd/MIZ) Seit dem Schuljahresbeginn 2012/13 in Nordrhein-Westfalen streiten sich konfessionslose und gemeinsam sorgeberechtigte Eltern gerichtlich um die Teilnahme ihrer Zwillinge am schulischen Religionsunterricht und Schulgottesdiensten.[1]​ Nun hat das Oberlandesgericht Köln entschieden, dass die konfessionslosen Kinder den Religionsunterricht besuchen sollen.

Staatliche Bildung ohne Glaubenswahrheiten

HANNOVER/BERLIN. (hpd) In der Sendung „Tacheles“ der EKD, die am Sontag über Phönix ausgestrahlt wurde, plädierte Hans-Christian Ströbele für staatliche Schulen ohne staatlichen Religionsunterricht. Der Humanistische Verband Deutschlands begrüßt diese Position. Ein Integratives Schulfach „Ethik“ sei bundesweit nötig.

Einfach mal Nein gesagt

HANNOVER. (da/hpd) Religionsfreiheit als Freiheit von Religion hat es in Deutschland immer noch schwer, in der ‚Fläche’, im Alltag. Ein Beispiel aus Niedersachsen und was man tun kann.

Mehrheit für gemeinsamen Ethikunterricht

BERLIN. (hpd) Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat Ende März eine Repräsentativumfrage zur Haltung der Berliner zum Ethik- und Religionsunterricht durchgeführt. Das Hauptergebnis ist: Die Mehrheit der Berliner plädiert für einen gemeinsamen Ethikunterricht.

Nein zum Wahlzwang

BERLIN. (hpd) Das Bündnis Pro Ethik plus Religion startete heute, am 4. März 2009, im Rahmen einer Pressekonferenz seine Kampagne „Ethikunterricht für alle gemeinsam – Religion weiter freiwillig“. Mit dem gleichnamigen Aufruf werden alle BerlinerInnen aufgefordert, sich am Volksentscheid zu beteiligen und gegen den Gesetzentwurf von Pro Reli zu stimmen.

Volksbegehren offiziell zustande gekommen

BERLIN. (hpd) Nach Mitteilung des Landeswahlleiters in Berlin hat das Volksbegehren „Pro Reli" die notwendige Stimmenzahl offiziell erreicht. Damit ist der Weg zum Volksentscheid offen.

Religions- und Weltanschauungsunterricht

BERLIN. (hpd) Kurz vor der „Weihnachtpause" veröffentlichte die Senatsverwaltung die aktuellen der Zahlen der Teilnahme von SchülerInnen am Religions- und Weltanschauungsunterricht an Berliner Schulen. Die Zahlen schreiben den Trend der vergangenen Jahre fort. Es gibt keine überraschenden Ausreißer.