Eine Zoologie der Zierde
Nur der Mensch ist eitel und bedient sich der Schönheit anderer Tiere, ihrer Federn und Felle, um sich zu schmücken. Alle anderen Tiere spricht nur die arteigene Schönheit an. Nur der Mensch kann ein bewunderndes Interesse für die Schönheit von Lebewesen jenseits der eigenen Artgrenze entwickeln. Wie und warum die "Schönheit der Tiere" entstand, beleuchtet die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard in einem jüngst erschienen Essay.