Todesstrafe

Mina Ahadi in Regensburg, Foto: © Evelin Frerk

„Eine Frauenrevolution kann uns retten“

TRIER. (hpd) Die Iranerin Rayhaneh Jabbari wurde Opfer eines Vergewaltigungsversuchs. Mit einem Taschenmesser stach sie dem Täter in die Schulter, welcher daraufhin an den Verletzungen der Notwehr starb. Nach siebenjähriger Haft soll sie nun gehängt werden. Über die aktuellen Entwicklungen sprach der hpd mit Mina Ahadi, Mitbegründerin des Internationalen Kommitees gegen Todesstrafe.

Unschuldiger 30 Jahre in Todestrakt

LOUISANA. (hpd) Der heute 64-jährige Glenn Ford ist nach beinahe 30 Jahren aus dem Todestrakt des berüchtigten Gefängnisses Angola entlassen worden. Er war wegen eines Mordes zum Tode verurteilt worden, den er nicht begangen hatte – auf Basis einer bestenfalls dürftigen Beweislage.

Rohanis Hinrichtungsseile sind lila

KÖLN. (hpd) Die Farbe des Wahlprogramms von Rohani war lila. Doch nach der Wahl wur­den seit Mitte Juni bis heute 103 Personen im Iran hin­ge­rich­tet. Deshalb sagen die Menschen dort: Alles ist wie vor­her. Nur die Farbe ist lila. Ein Kommentar von Mina Ahadi.

Delara war mir wie eine Tochter

KÖLN. (hpd) Delara Darabi wurde vergangene Woche trotz internationaler Proteste gegen das Todesurteil mit dem Strang hingerichtet. Sie ist nicht die einzige Minderjährige aus dem Iran, die zum Tode verurteilt worden ist. 140 dieser jungen Menschen warten auf ihre Hinrichtung. Ein Aufruf von Mina Ahadi