KÖLN. (hpd) Mina Ahadi ruft zum 10. Mai 2014 zu einem bundesweiten Aktionstag gegen die Todesstrafe auf. Anlass dafür sind vor allem die Todesurteile und -strafen, die im Iran verhängt werden.
TRIER. (hpd) Die Iranerin Rayhaneh Jabbari wurde Opfer eines Vergewaltigungsversuchs. Mit einem Taschenmesser stach sie dem Täter in die Schulter, welcher daraufhin an den Verletzungen der Notwehr starb. Nach siebenjähriger Haft soll sie nun gehängt werden. Über die aktuellen Entwicklungen sprach der hpd mit Mina Ahadi, Mitbegründerin des Internationalen Kommitees gegen Todesstrafe.
LOUISANA. (hpd) Der heute 64-jährige Glenn Ford ist nach beinahe 30 Jahren aus dem Todestrakt des berüchtigten Gefängnisses Angola entlassen worden. Er war wegen eines Mordes zum Tode verurteilt worden, den er nicht begangen hatte – auf Basis einer bestenfalls dürftigen Beweislage.
KÖLN. (hpd) Die Farbe des Wahlprogramms von Rohani war lila. Doch nach der Wahl wurden seit Mitte Juni bis heute 103 Personen im Iran hingerichtet. Deshalb sagen die Menschen dort: Alles ist wie vorher. Nur die Farbe ist lila. Ein Kommentar von Mina Ahadi.
KÖLN. (hpd) Delara Darabi wurde vergangene Woche trotz internationaler Proteste gegen das Todesurteil mit dem Strang hingerichtet. Sie ist nicht die einzige Minderjährige aus dem Iran, die zum Tode verurteilt worden ist. 140 dieser jungen Menschen warten auf ihre Hinrichtung.
Ein Aufruf von Mina Ahadi