Internationales

Grüne: Wir trennen Staat und Religion!

INNSBRUCK. (hpd) Dieses Wochenende fand in Innsbruck der 32. Bundeskongress der Grünen statt. Erwartungsgemäß wurden auch die aktuellen Korruptionsfälle thematisiert. Zu den Problemen in der EU wurde ein Europa gefordert, das aus der Krise lernt, das eine Vision einer gerechteren, weltoffenen und demokratischen Gesellschaft hat, „ein Europa der Bürgerinnen und Bürger - transparent, demokratisch, entschlossen und solidarisch."

Ungarn – der Weg zurück

(hpd) Europa und die Welt reden über die Finanzkrise, die sich - einem Krebsgeschwür gleichend - immer weiter ausbreite. Die Therapien gegen diese Wucherung sind so mannigfaltig wie wirkungslos. Nicht zuletzt liegt dies an fragwürdigen „Heilkünstlern“ vom Schlage eines Ronald Pofallas, der sich in plebejischer Manier mit seinem CDU-Parteikollegen Wolfgang Bosbach in die Haare gerät und nur noch auf diese Weise auf sich aufmerksam machen kann.

Wiener Glamour für saudische Fundis

WIEN. (hpd) Das Königreich Saudi-Arabien errichtet, mit höchstoffiziellem Segen der Republik Österreich, ein „Zentrum für interreligiösen und interkulturellen“ Dialog in der Wiener Innenstadt. Kritiker sehen das vor allem als PR-Kampagne für den Wahabismus.

Martin Luther King: Geehrt und…?

(hpd) Der Historiker und Politikwissenschaftler Albert Scharenberg legt eine Lebensbeschreibung des Bürgerrechtlers Martin Luther King vor. Dabei wird die Aktualität von dessen Ideen deutlich, ging es ihm doch nicht nur um die rechtliche Gleichstellung der Schwarzen, sondern auch um den politischen Kampf gegen die Armut.

„Den Menschen zu zeigen, wo es zu Gott geht”

DORTMUND-BUER. (hpd/rb) Der „Intellektuelle“ und „Mitarbeiter Gottes“, der Militär-, Diözesan- sowie Titularbischof, der Doktor der Theologie Franz-Josef Overbeck ist im Auftrag des Herrn unterwegs. Nun auch in Afghanistan zu „seinem ersten pastoralen Besuch in Mazar-e Sharif und Kunduz.“ Einige Anmerkungen und ein Kommentar dazu von Gerd Herholz.

Gericht bestätigt Burkaverbot in Belgien

BELGIEN. (hpd) Am 26. Juli 2011 klagten, unterstützt von der belgischen Liga für Menschenrechte, zwei Muslima auf Aussetzung des belgischen Gesetzes vom 01.06.2011 zum Verbot von „Kleidung, die das Gesicht vollständig oder großteils verbirgt“. Vor dem prozessführenden Verfassungsgericht standen den Klägerinnen am 5. Oktober die Regierung und die Kommune von Etterbeek gegenüber. Das Gericht lehnte schließlich die Aussetzung des Gesetzes ab.

Auch in Österreich: Geld stinkt nicht

WIEN. (hpd) Bis heute profitiert die katholische Kirche in Österreich finanziell von Regelungen aus der Zeit des Nationalsozialismus. Und sie hat das seltene Kunststück fertiggebracht, sich doppelt entschädigen zu lassen. Aber die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.