Helmut Ortner

Der Autor (1950) ist Beiratsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die in über 14 Sprachen erschienen sind. Zuletzt: "EXIT. Warum wir weniger Religion brauchen – Eine Abrechnung", mit Beiträgen von namhaften Köpfen der säkularen Szene. Nomen Verlag, Frankfurt 2019.

Artikel des Autoren

Bürgerbräukeller am Tag nach dem Anschlag 1944

Hitler-Attentäter Georg Elser: Der "Mann ohne Ideologie"

Vor achtzig Jahren – am 9. April 1945 – wurde der Schreinergeselle Georg Elser im KZ Dachau ermordet. Mit einer selbstgebastelten Bombe hatte er ein Attentat auf Hitler geplant, während dieser im Münchner Bürgerbräukeller eine Rede hielt. Doch der "Führer" verließ vorzeitig den Saal und kam mit dem Leben davon. Elser wurde als "Sonderhäftling" jahrelang inhaftiert – und kurz vor Kriegsende auf Befehl der Gestapo erschossen. Wer war der Mann, der die Bombe baute, die Adolf Hitler töten sollte?

Die Qual der Wahl

Bei Wahlen geht es schrill, laut und bunt zu. Phrasen und Propaganda in Dauerbeschallung. In wenigen Wochen, am 23. Februar, wird der Souverän – also das Wahlvolk – entscheiden, wer regiert.

Sind wir noch "Charlie"?

Vor zehn Jahren überfielen islamistische Terroristen die Redaktion der satirischen Zeitschrift Charlie Hebdo und ermordeten zwölf Menschen. Der Anschlag wurde zum Symbol für die Auseinandersetzung zwischen dem militanten Islam und dem kritischen Geist der Aufklärung. Wo stehen wir heute?

Das Prinzip Hoffnung – oder: Alles wird nie schlimmer

Kriege, Flucht, Klima – die Wirklichkeit als permanentes Inferno. Unsere Sicht auf die Welt bestimmt das Negative. Viele von uns pflegen ihr ignorantes, bequemes Unwissen. Dabei gibt es auch positive Entwicklungen – nur: Wir nehmen solcherlei gute Nachrichten nicht zur Kenntnis. Kein guter Zustand. Ein Essay von Helmut Ortner.

Salman Rushdie

"Religiöse Gefühle" – oder: Warum Salman Rushdie für Islamisten noch immer ein Satan ist

Es gehört zur islamischen Gewohnheit, religionskritische Gedanken auch mit Gewalt aus der Welt zu schaffen. Fanatische Irrläufer sehen "religiöse Gefühle" verletzt. Wir aber leben in keinem Gottes-, sondern einem Verfassungs-Staat. Alle Religionen dürfen kritisiert, belächelt, ja auch verspottet werden. Doch im Umgang mit dem Islam scheinen andere Regeln zu gelten.