Politik

Wolgograd heißt wieder Stalingrad

RUSSLAND. (hpd) Auf Beschluss der Stadtduma soll Wolgograd künftig wieder (zeitweilig) nach dem ehemaligen Sowjetdiktator Josef Stalin benannt werden, wie bereits von 1925 bis 1961. Damit erfahren die Veteranen der Roten Armee Würdigung, die der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eine verheerende Niederlage beibrachten. Am 2. Februar 1943 siegte die Rote Armee in Stalingrad.

Notizen aus Polen (3)

POLEN. (hpd) Bemerkenswertes aus säkularer Sicht (Zeitraum 14.01. – 03.02.13). Eine transsexuelle Ab­ge­ordnete erhält möglicherweise eine führende Rolle im Parlament, der Homokaust in deutschen Konzentrations­lagern auf polnischem Boden, ein Gericht entscheidet, dass Opus Dei keine Geheim­organisation ist und die polnische Regierung geht im Fall „Agata“ nicht in Berufung.

Klasnic-Kommission missachtet Datenschutz

WIEN. (hpd/pur) Nun ist es amtlich: die katholische „Opferschutzkommission“, die stets auf die eigene Unabhängigkeit gepocht hat und kirchliche Missbrauchsverbrechen aufklären sollte, ist in Wahrheit ein Teil der Erzdiözese Wien und somit in keiner Weise ,unabhängig'. Damit hat die Kirche vollen Zugriff auf sensible Opfer-Daten.

Religiöse Rechte – Notizen Januar 2013

USA. (hpd) Der Januar ist vorüber und Obama musste jüngst zum zweiten Mal den Amtseid ablegen. Wie nicht anders zu erwarten war, geriet er umgehend unter Beschuss. Seine ersten Entscheidungen im neuen Jahr verstörten die Christliche Rechte. Vor allem aber werden wir 2013 eine noch weiter verschärfte Abtreibungsdebatte erleben. Die hitzige Debatte über strengere Waffengesetze nach einem Amoklauf an einer Grundschule ist noch in vollem Gange.

Rundfunkbeitragsstaatsvertrag und Religion

MÜNCHEN. (hpd) Das Grundgesetz ist eine große Quelle der Freude. Es schützt - siehe vor allem Artikel 3 und 4 - die Freiheit des Glaubens, der Weltanschauung und die freie Religionsausübung. Und so steht im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, dass „gottesdienstliche“ Betriebsstätten nichts zu zahlen haben. Und weil niemand benachteiligt werden darf, gilt das sogar für Agnostiker und Atheisten.

Holocaust Remembrance Day 2013

BRÜSSEL. (hpd) Das Gedenken der Europäischen Kommission zum Holocaust stand unter dem Motto: "Music is the most Beautiful Creation of the Human Soul". In diesem Sinne lud die Europäische Kommission zum Holocaust Remembrance Day 2013 nach Brüssel, Berlaymont ein. Nach den Reden der Politiker gaben die Gäste den Ton an.

Berlin 1933 bis 1938: Zerstörte Vielfalt

BERLIN. (hpd) Das Land Berlin, vertreten durch die Kulturprojekte Berlin GmbH, und das Deutsche Historische Museum haben jetzt ein Themenjahr eröffnet, in dem sich in den kommenden Monaten rund 120 Projekte mit 500 Veranstaltungen „dem Gedenken, der Mahnung, Erinnerung und aktiven Auseinandersetzung“ mit dem Nationalsozialismus widmen: Wie konnte es gelingen, die Vielfalt Deutschlands so schnell zu zerstören?

Ein Wort zur Beruhigung der Katholiken

BERLIN. (hpd) An diesem 30. Januar jährt sich die Machtergreifung der NSDAP zum 80. Mal. Dennoch war der zum Reichskanzler ernannte Hitler nicht vom ersten Tag seiner Amtszeit an ein Diktator. Zwar hatte er ausreichend viele Wähler hinter sich, um zum Kanzler aufzusteigen, doch längst noch nicht genug Milieus auf sich eingeschworen, um eine totalitäre Diktatur zu errichten. Vor allem viele Katholiken blieben gegenüber der NSDAP kritisch eingestellt.

Gründung der "Säkularen Grünen"

MANNHEIM. (hpd) Nun haben auch die Grünen – nach der SPD, den Linken und der Piratenpartei - eine innerparteiliche säkulare Initiative. Mitte Januar hat sich der "Bundesweite Arbeitskreis Säkularer Grüner" konstituiert. Angestrebt wird die Etablierung einer "Bundes­arbeits­gemeinschaft Säkulare Grüne", um inner­parteilich die Debatten um einen Säkulari­sierungs­prozess voran­zutreiben.

Rehabilitation von Opfern des § 175 gefordert

(hpd) Der schwule Aktivist Rosa von Zehnle vom Rosa-Archiv in Leipzig hat eine Petition gestartet, mit der er an die Opfer des  Paragrafen 175 erinnern will. Der Paragraf stellte Homosexualität unter Strafe und wurde erst im Jahre 1994 abgeschafft. Die Opfer der danach erfolgten Rechtsprechung wurden bis heute nicht entschädigt.