Politik

Piratenpartei: AG „Humanistischer Laizismus“

KÖLN. (hpd) Eine Gruppe von Piraten hat eine neue Arbeitsgemeinschaft in der Piratenpartei gegründet. Das Ziel der „AG Humanistischer Laizismus“ ist es, Deutschland hin zu einem laizistischen Staat auf humanistischer Grundlage zu entwickeln. Die erste Aktion der AG ist eine Stellungnahme zum Kölner Beschneidungsurteil.

Gentechnik – Möglichkeiten und Grenzen

BERLIN. (hpd) Der Band 31 der von Volker Mueller herausgegebenen Schriftenreihe der Freien Akademie (FA) liegt nun vor und dokumentiert die Vorträge bzw. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Tagung, die 2011 in der Frankenakademie Schloss Schney stattfand: „Gentechnik – Möglichkeiten und Grenzen“.

Kirche bekennt ihre Verantwortung

MÜNSTER. (hpd) Jahrzehntelang leugneten katholische Bischöfe eine Nähe der katholischen Kirche zum Nationalsozialismus und nahmen für sich einen Widerstand gegen das NS-Regime in Anspruch. Seit wenigen Jahren mehren sich jedoch die Stimmen, die Mitschuld am Holocaust durch das Schweigen der katholischen Kirche anzuerkennen.

Religiöse Rechte - Notizen August 2012

USA. (hpd) Der Präsidentschaftswahlkampf  in den USA war in den vergangen Wochen auch in den deutschen Medien das prägende Thema. Zuerst beendete Obamas Herausforderer Mitt Romney alle Spekulationen, als er Paul Ryan als Kandidaten für die Vizepräsidentschaft vorstellte, kurz darauf fand in Florida der große Parteitag der Republikaner statt.

Gottes Giftzwerg

WIEN. (hpd) Die katholische Kirche und die „religiösen Gefühle“ ihrer Mitglieder haben in der politischen Auseinandersetzung eine ganzjährige Schonzeit. Das geht auch zu Lasten von Kirchen-Opfern, wie die regelmäßigen Ausfälle eines besonders eifrigen Kirchenschützers zeigen.

Neue Nazis jenseits der NPD

(hpd) Die Journalisten Toralf Staud und Johannes Radke legen einen Reportageband zu aktuellen Entwicklungen im Rechtsextremismus vor. Dabei arbeiten sie anschaulich neue Gefahrenpotentiale heraus, welche sie vor allem in der Gewaltneigung der „Autonomen Nationalisten“ sehen.

Warum wird im Namen Gottes gefoltert?

BERLIN. (hpd) Den Roman „Ein Ort namens Kumait – die Geschichte einer Beschneidung“ schrieb Najem Wali bereits im Jahr 1989. Doch erst 1997 erschien dieser erstmalig in Kairo auf Arabisch, ein Jahr später auf Französisch und im Jahr 2002 auf Schwedisch. Ein solcher Tabubruch, der darin bestand, dass Wali die Beschneidung Folter nannte, brauchte acht Jahre, bis sich ein Verlag fand, der sich traute, den Roman zu drucken.

Mehrheit für Trennung von Kirche und Politik

BERLIN. (hpd) In der Auswertung einer repräsentativen Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung wird auf die Verringerung religiöser Bindungen der Wähler an die Parteien verwiesen, eine weitgehende Ablehnung des Einflusses der Kirchen auf die Politik, und dass die Befragten sich für eine klare Trennung von Kirche und Politik aussprechen.