Politik

Chronik einer künstlichen Aufregung

WIEN. (hpd) Aufregung zum Abgang, unbeabsichtigte Wahlhilfe für die Rechtsparteien oder der kalkulierte Versuch, sich zum Opfer zu stilisieren. Die Forderung von Anas Shakfeh, Moscheen in jeder der neun Landeshauptstädte zu bauen, sorgt in Österreich für Aufregung. Zumal zwei Landtagswahlen vor der Tür stehen. Eine Analyse von Christoph Baumgarten.

Der Fall Broch und die Systemkrise

MÜNCHEN. (hpd) Michael Broch, der geistliche Leiter des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp), eine so genannte Kaderschmiede der katholischen Kirche, ist nach Papstkritik zum Rücktritt veranlasst worden. Zeigen sich darin nicht nur die Kommunikationsprobleme der katholischen Kirche? Ein Kommentar.

Kulturrelativismus oder Universalismus

(hpd) Die Politikwissenschaftlerin Imke Leicht gibt in ihrem Buch einen Überblick zu aktuellen Debatten zum Thema im Spannungsfeld von Kulturrelativismus und Universalismus. Das Buch verdient sowohl als Einführung in die Thematik aber auch aufgrund seiner kritischen Positionierung Beachtung: Basis eines selbstkritischen Universalismus müssten die individuellen Menschenrechte sein.

Neue Konfessionsfreien-Initiative in Österreich

WIEN. (hpd) Die atheistische und konfessionsfreie Szene in Österreich ist in Bewegung. In Wien hat sich die Initiative "Religion ist Privatsache" vorgestellt. Ihr Sprecher, Michael Franz, versteht sich vor allem als "Volksanwalt der Konfessionsfreien" und will die knapp zwei Millionen Konfessionsfreien in Österreich über ihre Rechte informieren.

„Es muss ein Miteinander sein“

TRIER. (hpd) Robert Nieporte ist der Anwalt, der nun die Interessen der ehemaligen Heimkinder vertritt. Der hpd sprach mit dem Juristen über seine Strategie, über das pragmatische Vorgehen von Regierung und Kirche in anderen Ländern, das beharrliche Schweigen der deutschen Kirche, institutionalisiertes Unrecht und welche Anerkennung den Opfern gerecht werden würde.

Der lange Weg zur Gleichberechtigung

(hpd) Helga E. Hörz, geboren 1935, legt in diesem Jahr eine bemerkenswerte Publikation vor. In „Der lange Weg zur Gleichberechtigung“ beschreibt sie faktenreich präzise und in sehr lesbarer Form das Leben von Frauen in der DDR. Dabei bleibt Hörz aber nicht in den Grenzen der DDR stehen, sondern beleuchtet ihr Thema in seiner historischen Entwicklung und in seinen internationalen Zusammenhängen.  

Die Notwendigkeit von Patientenverfügungen

AUGSBURG. (dgpd/hpd) In dem jetzt veröffentlichten Urteil des BGH wird klar entschieden: Sterbehilfe durch Unterlassen, Begrenzen oder Abbruch lebenserhaltender Behandlung ist nicht strafbar, wenn dies dem Patientenwillen entspricht.

Menschen haben ein Grundrecht auf Wasser

BERLIN (hpd) Bereits vor Jahren haben die Berliner Wasserbetriebe Anteile an private Investoren verkauft. Und da dabei Profit über Allgemeinwohl gestellt wurde, war die logische Konsequenz ein exorbitantes Ansteigen der Berliner Wasserpreise. Eine Initiative will erreichen, dass die Verträge offen gelegt werden.

„Mission Aufklärung“ gegen "Homo-Heiler"

(hpd) Der Lesben und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) sagt den „Homo-Heilern“ den Kampf an. Sie haben ein Netzwerk gegen religiös begründete Diskriminierung von Lesben und Schwulen gegründet und berichten über die „Umpolungsszene“, deren Hintermänner im evangelikalen und konservativ-religiösen Umfeld sowie Aktionen.