Religionen

Schönborn zum Protestantismus konvertiert?

WIEN. (hpd) Die aktuelle Kolumne des Wiener Kardinals Christoph Schönborn im Gratisblatt „heute“ stürzt die konservativ-katholischen Kreise des Landes in eine tiefe Sinnkrise. Ist der Kardinal am Ende heimlich zum Protestantismus konvertiert, fragen sich die letzten treugläubigen Katholiken.

Martin Luther? Pff, pff, pff…

BERLIN. (hpd) Wir sind mitten drin in der „Lutherdekade“ - und die Blüten, die sich mittlerweile um diesen Reformator ranken, haben ein beträchtliches Potential an intellektuellem Niespulver, dass es einem die Tränen in die Augen treiben kann. Vor Lachen.

Staat und Religion aus modern gestylter Sicht

(hpd) Hans Michael Heinig, Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der EKD und Juraprofessor in Göttingen, hat es mit seinem EKD-Mitarbeiter Munsonius unternommen, als Herausgeber die wichtigsten Begriffe aus dem Kosmos des rechtlichen Verhältnisses zwischen Staat und Religion in leicht verständlicher Form knapp zu erläutern.

Religiöse Rechte nach den Wahlen

USA. (hpd) Der alte und neue US-Präsident heißt Barack Obama. Nachdem die letzten Umfragen auf ein knappes Rennen hindeuteten, konnte der Amtsinhaber doch noch ein erstaunlich komfortables Ergebnis einfahren. Im Vergleich zur ersten Wahl 2008 verlor Obama nur leicht. Bei den zeitgleich stattfindenden Kongresswahlen zeigt sich aber ein zwiespältiges Bild.

Demokratie in Aktion

(hpd) Mit dem heutigen Tag sind Millionen Amerikaner dazu aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Obwohl die meisten von uns sich wahrscheinlich eine zweite Amtszeit Obamas wünschen, wäre selbst ein Sieg Romneys immer noch ein Erfolg für die Demokratie, denn auch der beste Präsident wäre schon bald nicht mehr so gut, wenn er völlig ohne Angst, für Fehlentscheidungen vom Wähler abgewählt zu werden, in den Tag hinein regieren könnte.

Religionsgeschichte und Beschneidungsdebatte

(hpd) Der Fehler, den viele Juristen, Politiker und Journalisten machen, wenn sie sich an die Beurteilung eines Phänomens innerhalb einer Religion machen, besteht darin, dass sie diese Religion als Festes und Ganzes, als stabile Einheit sehen, aus der kein einziges Element herausgerissen werden dürfe, ohne das Ganze zu zerstören.

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Sehr religiöse Menschen mögen meist keine Atheisten. Der Superintendent der evangelischen Kirche in Niederösterreich, Paul Weiland, gehört offenbar zu dieser Gruppe. Mit Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Seine protestantische Geschichtslosigkeiten und Einlassungen zum Religionsunterricht sind bemerkenswert.

Die erste Frau hieß Liliput

WIEN. (hpd) Zwei durchschnittlich religiöse Menschen unterhalten sich in einem Wiener Cafe. Die Religion kommt unterwartet ins Spiel. Der Gast plaudert über seinem vormittäglichen Bier mit der Kellnerin, die unüberhörbar in Serbien geboren wurde. Ein typisches Cafe in einem Wiener Arbeiterbezirk.

"Ich brauche ihn, also ist er."

FRANKFURT. (hpd/hu) Peter Henkel variierte Descartes' berühmte Maxime: "Ich brauche ihn, also ist er" sei die Devise aller Gutgläubigen. Warum die sich auf keine Diskussion über Gott einlassen, sondern sich unter Hinweis auf "Religion ist privat" ins wahlweise Gottes- oder geistiges Schneckenhaus zurückziehen? Das war ein wichtiges Thema von Henkels Vortrag und Lesung aus "Irrtum unser", das zur Buchmesse im Tectum Verlag erschienen ist.

USA: Rückgang der Religiosität

USA. (hpd/exc) ) Die „Hälfte der US-Amerikaner würde einen atheistischen Präsidenten wählen“ – so der Religionssoziologe Detlef Pollack zum Rückgang der Religiosität in Nordamerika und dem Abschied der Bürger von den Kirchen: Wissenschaftlern zufolge ist in den USA die Zahl der Konfessionslosen gewachsen.