BERLIN. (hpd) Kaum ein Thema sorgt seit Wochen für eine derartige Aufmerksamkeit in den Medien wie der spektakuläre Vormarsch des IS im Nahen Osten. Der Weltöffentlichkeit zeigt sich eine brutale Gruppe, die alle Andersdenkenden rigoros verfolgt, barbarisch tötet, und vor religiösen und ethnischen “Säuberungen” und Völkermord nicht zurückschreckt.
FRANKFURT/M. (hpd) “Es waren immer wenige, die die Welt verändert haben.” Mit diesem lächelnd vorgetragenen Bonmot eröffnete die Berliner Rechtsanwältin und Autorin Seyran Ates vor den rund 30 Gästen die Herbstvortragsreihe der “Säkulare Humanisten – Freunde der gbs” (in Zusammenarbeit mit DiKom e.V.) in Frankfurt am Main.
HANNOVER. (hpd) Die blutige Erfahrung des gewalttätigen Siegeszuges der ISIS-Kämpfer und ihre Attraktion für tausende Sympathisanten in der westlichen Welt stellen erneut dringender denn je die Frage nach der Sozio- und Psychogenese solcher blutrünstigen Aggressivität von Menschen, die einen erbarmungslosen Vernichtungskampf gegen Andersdenkende im Namen des “Islams” führen und die Errichtung eines grenzenlosen Khalifats anstreben.
Der Zentralrat der Ex-Muslime hat für diesen Freitag zu einer Demonstration in Wuppertal aufgerufen. Auf der Kundgebung spricht die Vorsitzende des Zentralrates, Mina Ahadi.
BERLIN. (hpd) Nahezu identische Positionen zur Sterbehilfe vertreten, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, in Deutschland die katholischen Bischöfe und der Zentralrat der Muslime. Für beide sind ein fiktiv angenommener Wille Gottes und die göttlichen Erwartungen an das Verhalten der Menschen allein maßgeblich.
BERLIN. (hpd) Die von den ISIS-Terroristen verübten Verbrechen in Syrien und dem Irak bleiben auch in muslimischen Kreisen – nach einer anfänglichen Phase des Schweigens - nicht unwidersprochen und werden deutlich kritisiert. Neben einer Verurteilung der kriminellen Taten im “Islamischen Staat” wird zudem darauf hingewiesen, dass ISIS keineswegs “den Islam” verkörpere. Aber nicht alle islamischen Verbände haben sich bisher geäußert.