Österreich

Podiumsdiskussion zum Ethikunterricht

WIEN. (hpd/irp) Auf Drängen der ÖVP – und insbesondere der katholischen Kirche – dürfte die flächendeckende Einführung eines Ethikunterrichts in Österreich bevorstehen. Und zwar ausschließlich als Pflichtfach für jene Schüler, die den Religionsunterricht nicht besuchen. Sind aber Ethik und Religion überhaupt gleichwertige Alternativen?

100 Jahre Pfusch

WIEN. (hpd) Das offizielle Österreich und zahlreiche religiöse Einrichtungen feiern den hundertsten Beschlusstag des Islamgesetzes. Gerade heute sei das Gesetz ein wichtiger Bestandteil der Integration, so der Tenor. Ein kritischer Blick zeigt, dass es wenig zu feiern gibt.

Gemeinden blockieren Volksbegehren

WIEN. (hpd) Zahlreiche österreichische Gemeindeämter blockieren Unterschriften für das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien, vorwiegend mit der Begründung, die Frist sei bereits abgelaufen, was jedoch nicht stimmt. Mittlerweile sah sich das zuständige Innenministerium genötigt, einzugreifen.

Wien: Clash of Cultures

WIEN. (hpd) Das offizielle Österreich hat am Dienstag erstmals den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus begangen, was deutschnationale Burschenschafter nicht abhielt, am Abend am Heldenplatz ihr umstrittenes „Totengedenken“ abzuhalten. Mehr als tausend Menschen nahmen an einer Gegendemonstration gegen das Burschenschafter-Ritual teil.

Der bröckelnde Fels

WIEN. (hpd) Der katholischen Kirche in Österreich schlägt erstmals mehrheitlich Misstrauen entgegen. Das sagt das Meinungsforschungsinstitut OGM in seinem jüngsten Vertrauensindex im Auftrag der Austria Presse Agentur. Eine Analyse.

Verfassungswidrige Sparmaßnahmen?

WIEN. (hpd/irp) Die Initiative "Religion ist Privatsache" hat in einem Offenen Brief an Bundespräsident Dr. Fischer zu Bedenken gegeben, dass die Privilegierungen der Religionen angesichts der Sparmaßnahmen verfassungswidrig sei.

Konfessionsfreie sollen Kirchenbudget sanieren

LINZ. (hpd) Wie in allen EU-Staaten wird in Österreich über die Budgetsanierung diskutiert. Einen interessanten Vorschlag liefert ein oberösterreichischer Regionalpolitiker: Er fordert eine Sondersteuer für „Kirchensteuer-Flüchtlinge“. Damit soll zumindest das Budget für den Denkmalschutz entlastet werden. Oder wahlweise das der katholischen Kirche.