Wissenschaft

Neuausgabe von Peter Kropotkins „Ethik“

(hpd) Der anarchistische Theoretiker Peter Kropotkin arbeitete bis Anfang der 1920er Jahre an dem Buch „Ethik. Ursprung und Entwicklung der Sitten“, worin die Entstehung einschlägiger Auffassungen zum Sozialverhalten aus der Evolution abgeleitet wird. Der Klassiker kann als früher Beitrag zum Selbstverständnis eines naturalistischen Humanismus gelesen werden, was nicht Kritik an einzelnen Aspekten des Werkes ausschließt.

Patchworkfamilie im Dschungel

BERLIN. (hpd) Eine Geschichte „voller Gefühle und Drama“  verspricht DISNEYnature im neuesten Film „Schimpansen“, mehr noch: die Geschichte einer „intakten Gesellschaft“. In ihr wächst der kleine Oscar heran, ein Schimpansenkind im Taï-Nationalpark in Elfenbeinküste.

Kritische Einführung in die Religion

(hpd) Der Publizist Alfred Binder liefert mit dem Buch „Religion. Eine kurze Kritik“ eine kritische Einführung zur Religion. Dabei setzt er sich argumentativ mit den entsprechenden Begründungen auseinander, verweist aber auch treffend auf die unterschiedlichen Funktionen des Glaubens.

Das Kreuz mit der Biologie

(hpd) In der säkularen Szene ist seit einiger Zeit ein stark durch die Evolutionsbiologie geprägtes Menschenbild en vogue, und mitunter wird dabei die Grenze zum Biologismus überschritten. Das verdient einen kritischen Blick, denn eine solche Anthropologie ist stark verkürzt und wird dem Menschen nicht gerecht.

Ein sanfter Revolutionär

OBERKIRCH. (hpd) Er kämpfte für Gerechtigkeit ohne jede Spur von Selbstgerechtigkeit, gab wichtige Impulse, ohne sich selbst wichtig zu nehmen: Am Abend des 5. Mai starb der ehemalige Dekan der Theologischen Fakultät Tübingen und spätere Religionskritiker Johannes Neumann nach langer schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie. Michael Schmidt-Salomon erinnert an einen großen Aufklärer und Humanisten.

Eine Neurobiologin trifft auf Tierschützer

BERLIN. (hpd) Anlässlich des „Welttierschutztages“ veranstaltete das Bündnis Tierschutzpolitik einen Abend für seine Forderung nach einer Forschung ohne Tierversuche. Eine Neurobiologin wagte sich in die Höhle des Löwen, formuliert eine detaillierte Selbst­besinnung und fordert eine begriffliche Neu­ordnung. Es ist mehr Nach­denk­lichkeit angesagt. Auf beiden Seiten.

Schlaf und Traum im Fokus der Hirnforschung

BERLIN. (hpd) Brechend voll war der Einsteinsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft am vergangenen Donnerstag. Wer nur pünktlich kam, musste stehen oder auf dem Boden sitzen. Diesen Preis zahlten die Ausgeschlafenen aber gerne, da das Thema der Diskussion nicht nur müde Tagträumer fesselte.