Wissenschaft

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

(hpd) Zum achten Mal legt eine Wissenschaftlergruppe um Wilhelm Heitmeyer in „Deutsche Zustände“ Ergebnisse ihrer empirischen Analysen zur Verbreitung „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ in Deutschland vor. Diesmal geht es insbesondere um die Folgewirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise, welche bislang noch nicht zu einem breiteren Anstieg von Ressentiments gegen Minderheiten führte. Gleichwohl sind die mobilisierbaren Potentiale dafür latent vorhanden.

Imam-Ausbildung an deutschen Universitäten?

BERLIN/HAGEN. (hpd) Der Wissenschaftsrat hat auf seiner Wintersitzung empfohlen, das theologische und religionswissenschaftliche Feld weiterzuentwickeln, um der wachsenden religiösen Pluralisierung sowie dem steigenden Bedarf an wissenschaftlicher Expertise in Religionsfragen nachzukommen. Er hat dabei Empfehlungen zum Aufbau islamischer Theologie an deutschen Universitäten ausgesprochen.

Humanist im Uni-Senat

GREIFSWALD. (hpd). Alexander Rabe, stellvertretender Vorsitzender der Humanisten Mecklenburg-Vorpommerns und Student der Humanbiologie, ist jetzt bei den Gremienwahlen der Universität Greifswald zum studentischen Senator gewählt worden. Er wird sein einjähriges Amt im April antreten.

Begeisterndes Lese-Lehrbuch über Evolution

(hpd) Im gerade abgelaufenen Darwin-Jahr 2009 ist zum Thema Evolutionsbiologie ein wahres Meer an Publikationen erschienen, aus dem sich gleichsam 'einsam wie eine Insel' markant ein Werk abhebt: Evolution – Ein Lese-Lehrbuch. Ein Buch, das wie "Der Stryer" in der Biochemie schon jetzt das Zeug zum Klassiker in der Evolutionsbiologie hat...

Wege aus dem Labyrinth (3)

(hpd) Im abschließenden dritten Teil seiner Replik auf Andreas Müller erklärt Michael Schmidt-Salomon, warum eliminatorische Reduktionisten eine „Zombie-Psychologie“ vertreten und warum der Glaube an Irreales durchaus mit realen Konsequenzen verbunden ist. Außerdem zieht er eine Bilanz der Debatte und bedankt sich bei seinem Kritiker.

Wege aus dem Labyrinth (2)

(hpd) Im ersten Teil seiner Replik auf Andreas Müller erläuterte Michael Schmidt-Salomon, warum er kein Inkompatibilist ist und bewusste Denkakte von entscheidender Bedeutung sind. In diesem zweiten Teil erklärt er, was man sinnvollerweise unter dem schillernden Begriff „Emergenz“ verstehen sollte, warum Leben tatsächlich mehr ist als bloße Physik und warum Mr. Data trotzdem nicht befürchten muss, in der „Schrottpresse“ zu landen.