Homöopathie ist wirkungslos

Seit 200 Jahren versuchen Homöopathen, die Wirkungsweise der Globuli wissenschaftlich zu beweisen. Bisher vergeblich.

Es wird ihnen auch in Zukunft kaum gelingen, denn die "alternative Heilmethode" verletzt grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse. 

Als Samuel Hahnemann (1755–1843), der Begründer der Homöopathie, diese Ideen entwickelte, war die wissenschaftliche Entwicklung bei weitem nicht so weit wie heute. "Heute hat jeder Mittelschüler wesentlich mehr medizinische Kenntnisse und pharmakologische Erfahrung als Hahnemann vor 200 Jahren." 

Umso mehr verwundert, dass Hahnemann und seine unsinnigen Ideen heute noch Wirkung haben. "Überraschend ist auch, dass Apotheken Globuli ohne Bedenken anpreisen und viele Ärzte die Kügelchen verschreiben." 

Kommentare (4)

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Do. 13 Nov 2014 - 00:04

Was soll da auch schon kausal wirken? Hauptsache, es fallen die Wörter feinstofflich, ganzheitlich und energetisch - und die gläubige Gemeinde erstarrt vor Ehrfurcht.

Dieter Schädrich (nicht überprüft)

Sa. 15 Nov 2014 - 06:54

Seit es die Homöopathie gibt, versuchen Schulmediziner wissenschaftlich zu beweisen, dass die Methode wirkungslos ist. Immer vergeblich.
Bei diesen Versuchen werden wissenschaftliche Grundsätze grob verletzt. Erfolge, die selbst von verbohrtesten Schulmedizinern nicht abgestritten werden können, werden als "Placeboeffekt" diffamiert.
Seit Samuel Hahnemann haben viele Mediziner, auch mit schulmedizinischen Grundlagen, die Homöopathie weiterentwickelt und zum Nutzen der Patienten verbessert.
Heute profitieren selbst Grundschüler und Kindergartenkinder von der gesundheitsschonenden Heilweise.
Da Schulmediziner zunehmend erfolglos gegen weitverbreitete Zivilisationskrankheiten angehen, verwundert es nicht, dass sie die erfolgreichere Konkurrenz mit allen, auch absolut unfairen Mitteln bekämpfen.
Dass viele Ärzte und Apotheker trotzdem auf die Stimme der Vernunft hören, überrascht nicht.

Dieter Schädrich (nicht überprüft)

Sa. 15 Nov 2014 - 22:04

Antwort auf von Petra Posch (nicht überprüft)

Beleidigungen sind ein schlechter Ersatz für Argumente.
Außerdem bin ich der Meinung, dass HVD, hpd und "diesseits" nicht als Plattform für berufliche Grabenkämpfe missbraucht werden sollten!
Und schon gar nicht als Plattform für berufliche Propaganda-Truppen.
Wenn die deutschen Humanisten selbstädig bleiben wollen, müssen sie aufpassen, vor welchen Karren sie sich spannen lassen.

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