Alexander Wolber

Der Autor studierte Psychologie in Marburg. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Konstanz und arbeitet als Psychotherapeut i. A. in einer psychiatrischen Institutsambulanz. Zudem ist er Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) und leitet die Abteilung „Beratung und Bildung“ im Humanistischen Bildungs- und Begegnungszentrum in Konstanz (hbbk).

Artikel des Autoren

Kind im Hochzeitskleid

Analyse

Kinderehen in Baden-Württemberg: 358 Fälle, nur acht Aufhebungen

358 Fälle von Kinderehen, aber nur acht rechtskräftige Aufhebungen: Zahlen aus Baden-Württemberg werfen Fragen zum Schutz minderjähriger Betroffener auf. Wie gehen die Behörden mit solchen Fällen um, und welche Rolle spielen rechtliche Hürden, gesellschaftliche Strukturen und religiöse Traditionen? Ein Blick auf die Hintergründe eines Problems, bei dem der Schutz von Kindern im Mittelpunkt stehen sollte.

Therapeut

Ist der Gang zum Psychotherapeuten ein Auslaufmodell?

Der KI-Therapeut

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in die Psychotherapie – doch kann ein Chatbot tatsächlich einen menschlichen Psychotherapeuten ersetzen? Zwischen schnellen, jederzeit verfügbaren Antworten, ethischen und rechtlichen Grenzen und den Chancen einer sinnvollen Ergänzung stellt sich die Frage, welche Rolle KI künftig in der psychotherapeutischen Versorgung spielen sollte.

Gespräch bei einer Psychologin

Verschwörungstheoretiker versuchen, eine Sendung von "Mai Think X" aus der ZDF-Mediathek entfernen zu lassen

"Rituelle Gewalt"

Nachdem der satirische Beitrag von Jan Böhmermann zu "Ritueller Gewalt" aufgrund einer Programmbeschwerde aus der ZDF-Mediathek entfernt wurde, versuchen Verschwörungstheoretiker das Gleiche erneut mit einer Sendung von "Mai Think X". Die Argumente in der neuen Programmbeschwerde sind dabei so fadenscheinig wie haltlos.

Ultrarechte in den USA

Eine psychotherapeutische Perspektive in der Extremismusprävention

Der typische Rechtsextremist existiert nicht

Auf dem Fachtag "Rechtsextremismus in Beratung und Psychotherapie" des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hielt Kerstin Sischka Ende September 2025 einen Vortrag zum "Umgang mit Rechtsextremismus in Beratung und Therapie". Sie ist psychologische Psychotherapeutin und Leiterin des Beratungsnetzwerks "nexus", das unter der Trägerschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin steht. Alexander Wolber hat mit ihr und Maria Melzer, Koordinatorin im Projekt "nexus transfer", über ihre Erfahrungen in der Extremismusprävention gesprochen.

Symbolbild

Analyse

Der Joker ist kein Satanist!

Seit der Festnahme eines 20-Jährigen im Juni 2025 in Hamburg führen Verschwörungstheoretiker gelegentlich den Fall "White Tiger" als Beleg für die Existenz von "Ritueller Gewalt/Mind Control" an. In der Realität haben diese beiden Sachverhalte allerdings nichts miteinander gemein.