Organisationen

Jugendweihe Hamburg

300 Jugendliche besuchten das Museum der Arbeit

Am vergangenen Sonntag erkundeten rund je 150 Mädchen und Jungen mit Hilfe einer Fragen-Rallye die drei Geschosse des Museums der Arbeit in Hamburg Barmbek. Die Fragen spornten die Jugendlichen an, die Ausstellungsstücke des Museums genauer zu betrachten.

Rechnungshof-Rüge in Bremen, Bürgerbegehren in Leipzig – knickt Frankfurt ein und zahlt?

Dauerdebakel Kirchentagssubventionen

Welch groteske Formen die Kirchentagssubventionierung annehmen kann, zeigen die Beispiele der hoch verschuldeten Städte Bremen und Leipzig. Die Subventionierung des Bremer Kirchentags war ein Fall für den Landesrechnungshof, in Leipzig wandte sich ein Bürgerbegehren gegen die Kirchentagssubventionen. Die Stadt Frankfurt sollte aus den Fehlern anderer Städte lernen und eine Förderung des Kirchentags 2021 ablehnen.

Diskriminierend und unsozial

Alljährlich verschenken verschuldete Städte Millionenbeträge an reiche Kirchen

Seit Jahren finanziert die öffentliche Hand die Kirchentage der evangelischen und katholischen Kirche mit durchschnittlich 7 Millionen Euro. Die Höhe der Förderung aus Steuermitteln übersteigt dabei deutlich das finanzielle Engagement der Kirchen, den eigentlichen Nutznießern dieser Veranstaltung. Die derzeitige Subventionierungspraxis stellt nicht nur einen fortwährenden Verstoß gegen das verfassungsmäßige Gebot der staatlichen Neutralität dar. Sie ist angesichts der Schuldenlast vieler Kommunen vor allem auch unsozial. 

Das elfte Gebot

Kirchentage: Sommerfeste von und für religiöse Christen

Seit Jahren subventionieren Bund, Länder und Kommunen die Kirchentage der evangelischen und katholischen Kirche in erheblichem Umfang mit Steuergeldern. Oft wird versucht, diese Praxis mit der gesamtgesellschaftlichen Relevanz der Kirchentage zu rechtfertigen. Studienergebnisse dagegen belegen, dass der Kirchentag ein innerkirchliches Glaubensfest ist, das für Nicht-Kirchenmitglieder völlig uninteressant ist.

Konny G. Neumann

Besondere Verantwortung der Humanisten für das Jahr 2017

Zum Jahresbeginn 2017 wies der Vorsitzende der Stiftung "Geistesfreiheit", Konny G. Neumann, auf die besondere Verantwortung der Humanisten, ob religiöse oder weltliche, für den Einsatz unserer freiheitlichen Demokratie hin. Vor dem Hintergrund der Bedrohung unserer aufgeklärten Gesellschaften durch Populisten, Rechtsradikale, Fundamentalisten, Extremisten und Terroristen müssen sich Humanisten nicht nur öffentlich zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen, sondern sie gemeinsam aktiv verteidigen; sie sind die (noch) stille Mehrheit.

Grußwort des KORSO-Vorsitzenden zum Jahreswechsel 2016/2017

Säkulare Kräfte können Sinnvolles bewirken

Selten in der jüngeren Vergangenheit war ein Jahreswechsel mit so viel Unsicherheit beladen wie dieser: Weder die Spitze der führenden Weltmacht noch die Verfassung des politischen Europa noch die deutschen Befindlichkeiten zu Beginn eines Wahljahres sind dazu angetan, besondere Hoffnung auf stabile Verhältnisse und menschlichen Fortschritt zu nähren.

Veränderungen im Vorstand des HVD Berlin-Brandenburg

Der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. und Martin Beck gehen im beiderseitigen Einvernehmen ab dem 1.1.2017 getrennte Wege. Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen zur weiteren strategischen Ausrichtung des Verbands haben sich das Präsidium und Martin Beck auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt.

Dr. Thomas Heinrichs

Zum neuen Buch von Horst Groschopp

Pro Humanismus!

Horst Groschopps neues Buch, "Pro Humanismus. Eine Zeitgeschichtliche Kulturstudie" mit einer Dokumentation, ist allen organisierten Humanisten, insbesondere denen, die die Geschichte ihres Verbandes nicht aus eigener Erfahrung seit den 90ziger Jahren des letzten Jahrhunderts kennen, sehr zu empfehlen. Groschopp zeichnet detailliert die Entstehung der humanistischen Verbände nach.