Kritik an Blockade der Glyphosat-Zulassung durch die Bundesregierung

Vernunft statt Angstmache!

Rapsfeld

ROSSDORF. (gwup) Die Bundesregierung will eine zukünftige Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in der EU nicht unterstützen. Mit dieser Entscheidung gegen jede wissenschaftliche Vernunft setzen die Politiker die Gesundheit der EU-Bürger auf Spiel, kritisieren die GWUP e.V. (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) und der Deutsche Konsumentenbund e.V. (DKB). Darüber hinaus würde ein Aus für Glyphosat die Erträge der Landwirtschaft gefährden und zur Zerstörung der Umwelt beitragen, so die Verbände weiter.

"Offenbar spielen Fakten, wissenschaftliche Erkenntnisse und selbst deutsche und europäische Behörden mit Expertenwissen bei dieser politischen Entscheidung keine Rolle", erklärt dazu der GWUP-Vorsitzende Amardeo Sarma. "Stattdessen lässt sich die Politik von Populismus, Panikmache und irrationalen Ängsten leiten."

Die Blockade geht von den SPD-regierten Bundesländern aus. Sie berufen sich dabei auf eine umstrittene Studie des IARC (International Agency for the Research on Cancer), die eine wahrscheinlich krebserregende Wirkung des Mittels entdeckt haben will.

Dagegen geben inzwischen sowohl die Weltgesundheitsorganisation WHO als auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Entwarnung. Nach ihrer Beurteilung unter Berücksichtigung der gesamten wissenschaftlichen Literatur geht von Glyphosat keine Krebsgefährdung aus. Anders als die IARC-Studie legt die EFSA-Beurteilung die tatsächliche Situation bei Anwendung des Mittels zugrunde. Also etwa, welche Mengen beim Ausbringen auf Feldern tatsächlich in die Umwelt gelangen und ob dabei Dosen erreicht werden, die für den Menschen gefährlich sind.

Sorgfältige Untersuchungen haben ergeben, dass mögliche Schäden durch Glyphosat erst in extrem hohen Konzentrationen auftreten, wie sie in der Landwirtschaft normalerweise nicht erreicht werden. Das Mittel besitzt sogar eine geringere akute Toxizität als Kochsalz. Darüber hinaus bietet es klare Vorteile gegenüber anderen Herbiziden – selbst solchen aus dem Biolandbau. "Glyphosat ist für Mensch und Tier weniger toxisch als die meisten anderen Pflanzenschutzmittel und im Boden leichter biologisch abbaubar", sagt Matin Qaim, Professor für Agrarwissenschaften an der Uni Göttingen. Es wäre irrational, Glyphosat zu verbieten und stattdessen Substanzen zu verwenden, die für Mensch und Umwelt schädlicher sind.

"Wenn wir eines der für Menschen unproblematischsten Pflanzenschutzmittel vom Markt nähmen, werden Verbraucher und Landwirte vermutlich zu gesundheitlich bedenklicheren Substanzen greifen", mahnt daher Iwona Szczeblewski, Vorstand des Deutschen Konsumentenbunds. "Pflanzenschutzmittel sind Gefahrstoffe und müssen sorgsam eingesetzt werden, aber eine isolierte oder gar irrationale Betrachtung verbietet sich."

Die Verbände fordern Politiker aller Parteien dazu auf, wissenschaftliche Erkenntnisse zum Maßstab ihrer Abstimmung über die Zulassung von Glyphosat zu machen. Nur auf dieser Basis können wir Entscheidungen treffen, von denen Mensch, Landwirtschaft und Umwelt gleichermaßen profitieren

Pressemitteilung der GWUP

Kommentare (12)

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Mi. 18 Mai 2016 - 13:23

Wer definiert eigentlich "jede wissenschaftliche Vernunft", die GWUP?
Und dass ein Aus für Glyphosat zur "Zerstörung der Umwelt" beitrüge, hört sich so verkürzt schon etwas abenteuerlich an.

Frank Roßner H… (nicht überprüft)

Mi. 18 Mai 2016 - 13:59

Was soll dieses Statement auf hpd.de dem geneigten Leser eigentlich sagen, dass Humanisten, dass Vorsorgeprinzip ablehnen sollen?
Da finde ich, wenn schon dieses Thema angesprochen wird, Artikel wie den folgenden
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-05/pflanzenschutzmittel-glyphosat-risiko-krebs-eu-verbot
oder Berichte vom Einsatz mit Glyphosat erzeugter Futtermittel in der Tierzucht bei deutschen Bauern weitaus informativer.
Frank Roßner

Jann Wübbenhorst (nicht überprüft)

Mi. 18 Mai 2016 - 14:57

Hier hat sich die GWUP m.E. ziemlich vergaloppiert. Es gibt zahlreiche gute Argumente gegen den Einsatz von Glyphosat, die keineswegs irrational sind. Einen guten Überblick gibt es hier:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-05/pflanzenschutzmittel-glyphosat-risiko-krebs-eu-verbot
Die Bewertungsgrundlagen von EFSA und BfR sind durchaus fraglich. Die IARC-Studie ist nach wissenschaftlichen Kriterien valider.
Details dazu hier:
http://jech.bmj.com/content/early/2016/03/03/jech-2015-207005.full
(Artikel im Journal of Epidemiology and Community Health, englischsprachig)
In der Diskussion vernachlässigt werden die Folgen des Glyphosateinsatzes für die Artenvielfalt - wobei z.B. der dramatische Insektenschwund natürlich multifaktorielle Ursachen hat und andere Herbizide und Insektizide (v.a. die Neonicotinoide) hier ebenso wie das Glyphosat einen Beitrag leisten:
http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/immer-weniger-insekten-in-deutschland-14173292-p3.html
oder ausführlicher:
http://www.martin-haeusling.eu/images/Biodiversitaet_web_end.pdf
Die Behauptung schließlich, ein "Aus für Glyphosat" würde "zur Zerstörung der Umwelt beitragen" (weil stattdessen Substanzen verwendet würden, die für Mensch und Umwelt schädlicher sind), ist völlig unseriös.
Glyphosat würde nicht einfach durch andere Mittel mit gleicher Wirkung, aber höherer Toxizität ersetzt, denn solche gibt es am Markt nicht. Vielmehr wird Glyphosat heute vielfach dort eingesetzt, wo man noch vor wenigen Jahren ohne Pestizide auskam:
- statt nach der Erne umzupflügen, wird der Acker "totgespritzt", und es kann ohne Bodenbearbeitung neu eingfesät werden
- Zwischenfrüchte, die in milden Wintern nicht abgestorben sind, werden ebenfalls totgespritzt.
- Intensivgrünland wird alle paar Jahre mit Glyphosat behandelt, die tote Fläche wird anschließend mit Hochleistungsgräsern neu eingesät. das erhöht die Erträge und stellt gleichzeitig sicher, dass das Grünland als Lebensraum für Insekten, Vögel u.a. fast komplett wertlos wird
- Einsatz vor der getreideernte (Totspritzen des zu erntenden Getreides), um den Erntezeitpunkt optimal steuern zu können (seit 2015 nur noch unter bestimmten Bedingungen erlaubt)
All dies sind Anwendungen, die leicht verzichtbar oder durch Maschineneinsatz ersetzbar wären. Dass ein Glyphosat-Verbot der Umwelt schaden würde, ist eine Mär. Vielmehr tragen die "neuen Anbaumethoden", die das Glyphosat ermöglicht hat, massiv zur Artenverarmung in der Landschaft bei.
Und vor ein paar Jahren hieß es noch (vom Hersteller und von den Agrarverbänden), der Wirkstoff zersetze sich vollständig nach spätestens 14 Tagen und sei daher für die Umwelt völlig unproblematisch. Heute wird er überall nachgewiesen: im Boden, in den Gewässern, im Bier, in der Milch, im menschlichen Urin usw.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Do. 19 Mai 2016 - 22:09

Antwort auf von Jann Wübbenhorst (nicht überprüft)

Richtig; ich korrigiere mich - der Vorwurf "Zerstörung der Umwelt" ist nicht nur abenteuerlich (wie ich zuvor schrieb), sondern unseriös; und irreführend.
Die hier vorgebrachten Argumente bzgl. der Unnötigkeit sind stimmig! Danke.

Kay Krause (nicht überprüft)

Mi. 18 Mai 2016 - 16:25

Nun gut, da haben wir Verbraucher (ich z.B.) einen weiteren Artikel, eine weitere Information erhalten. Vielen Dank! Was soll ich als Nicht-Wissenschaftler damit anfangen? Wie soll ich mir aus all diesen vielen Positiv- und Negativ-Informationen eine eigene Meinung bilden? Informationen, die alle von Wissenschaftlern stammen. Die einen werden von der Gift-Industrie bezahlt (und das muß ein wahrhaft großes weltweites Geschäft sein!), die anderen von umweltbesorgten Verbraucher-Organisationen. Wer hier das größere Geld zur Verfügung stellt, dürfte keine Frage sein. Für mich als Verbraucher, der vergiftet und verkrebst werden soll (oder eben auch nicht?) ist das aber nicht der Punkt. Wie können Wissenschaftler, die letztlich alle das selbe studiert haben, die mit gleichen oder zumindest ähnlichen Arbeitsmitteln ihre Tests ausführen, zu so krassen unterschiedlichen Ergebnissen kommen?
Nur weil sie von unterschiedlichen Interessengruppen bezahlt werden?
Was ist das für eine WISSENschaft? Ist sie vielleicht doch eher vergleichbar mit einer Religion, also glaubensabhängig? ---- "Ich glaube, dass diese Lebensmittel nicht krebserregend sind, darum esse ich sie mit gutem Gewissen" ----"Aber ich glaube, dass sie vergiftet und krebserregend sind. Nur: was soll ich machen? Es gibt keine anderen Lebensmittel!" Hat noch jemand Fragen?

Ralf (nicht überprüft)

Mi. 18 Mai 2016 - 18:08

Vor etwa einem Jahr wurde die arte-Dokumentation "Tote Tiere - Kranke Menschen" ausgestrahlt. Darin geht es um Glyphosat und seine Folgen.
Ich bin mir sicher, dass jeder, der diese Reportage gesehen hat, sich heute nur wundern kann, wieso noch ernsthaft über ein Verbot von Glyphosat diskutiert wird.
Info:
http://www.arte.tv/guide/de/050772-000-A/tote-tiere-kranke-menschen
Video:
https://www.youtube.com/watch?v=BzdBU1J2Rms

Habe mir die arte-Doku nochmals angesehen; danke für's Posten, Ralf!
Im Prinzip sehr gut, obwohl der Kausalzusammenhang zw. Glyphosat und Krankheiten von den Krankheitsbetroffenen häufig 'nur' angenommen ist und z.T. auf andere Herbizid-Bestandteile zurückgeführt wird (s.u.).
Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass Fachleute wie Prof. Monika Krüger nicht gehört / ignoriert werden.

Das ist der eigentliche Skandal!

Wenn Krügers Schlussfolgerung, dass die (inzwischen ubiquitär vorkommenden) Totalherbizide das bakterielle Darm-Mikrobiom hin zu Toxin-produzierenden Bakterien verschiebt, verfolgt werden würde und sich als richtig herausstellte, wäre dies das Aus für für solche Biozide.

Zu den anderen Bestandteilen - die erwähnt die Doku nicht. Es könnte z.B. Glufosinat sein (https://de.wikipedia.org/wiki/Glufosinat), ebenfalls als Totalherbizid eingesetzt und erklärtermaßen als REPRODUKTIONSTOXISCH eingestuft! Das erklärte die beobachteten Missbildungen.

Und kürzlich kursierte dieses Video im Netz: https://www.youtube.com/watch?v=CYKE9xk7bWs
Ein Pro-'Glyphosater' behauptet sinngemäß, ein ganzes Glas davon getrunken würde nicht schaden.
- Würden Sie etwas trinken?
Ich könnte ... aber ich bin doch nicht blöd ... kein Idiot.

Und selbst das wird auf Facebook noch von der GWUP verteidigt...

Michael Paschko (nicht überprüft)

Do. 19 Mai 2016 - 01:44

Ich kann mir nicht helfen, aber die letzten Pressemitteilungen der GWUP wirken so, als hätten dort die Lobbyisten der chemischen Industrie das Ruder übernommen. Was ist da eigentlich neuerdings los? Früher hörte man doch solche Töne von dort nicht. Oder habe ich immer etwas verpasst?

Amardeo Sarma (nicht überprüft)

So. 22 Mai 2016 - 10:50

Zu vielen der hier genannten Punkte habe ich im GWUP-Blog Stellung bezogen, siehe: http://blog.gwup.net/2016/05/21/glyphosat-der-stellvertreterkrieg/

Das wesentliche Problem hier ist, dass als Quellen Filme und Journalisen genommen werden, von denen die wenigsten besondere Kenntnis der Materie haben oder es werden Außenseiter in der Wissenschaft genannt. Das ist genau die Methode, die sonst Leugner des anthropogenen Klimawandels verwenden, nur hier eher von ultrkonservativer oder libertärer Seite.

In beiden Fällen sollte man sich daran orientieren, was die Forschung in dem relevanten Gebiet insgesamt sagt.

Noch eines zu Patrick Moore, der in dem Interview von einem Journalisten reingelegt wurde. Er war Gründungmitglied von Greenpeace und setzte sich von ihnen ab, als sie zunehmend ideologisch und wissenschaftsfeindlich wurde (wenn nicht, wie beim Klimawandel die Wissenschaft zu einem ihr genehmen Schluss kommt).

Es gibt aber Alternativen zum dogmatisch erstarrten NGOs, wie Greenpeace und BUND.

Mark Lynas, Autor des lesenswerten Buches Six Degrees zu den Folgen des Klimawandels und der sich für seine frühere Tätigkeit als Opponent der Gentechnik entschuldigt hat, ist Teil einer neuen Ökomodernisten-Bewegung, die einen wirklich effektiven Umweltschutz im Einklang mit der Wissenschaft wollen.

Ihr lesenswertes Manifest findet man hier:
http://www.ecomodernism.org/deutsch/

Ein Statement daraus: "Damit bestätigen wir ein seit langem bestehendes ökologisches Ideal, demzufolge die Menschheit ihren Einfluss auf die Umwelt verringern muss, um der Natur mehr Raum zu lassen. Aber wir widersprechen einem anderen Ideal, demzufolge die menschliche Gesellschaft in Einklang mit der Natur leben muss, um einen wirtschaftlichen und ökologischen Kollaps zu vermeiden. Diese beiden Ideale sind nicht länger miteinander vereinbar."

Und ich denke, gerade Humanisten sollten pro-Wissenschaft sein, oder?

"Und ich denke, gerade Humanisten sollten pro-Wissenschaft sein, oder?"
-
JEDER rationale Mensch ist pro-Wissenschaft (anderenfalls könnte man ihn kaum als rational bezeichnen), aber zur Zügelung des unter Wissenschaftlern leider weit verbreiteten Machbarkeitswahns bedarf deren Arbeit philosophischer Reflexion und ethischer Kontrolle. Egal, ob Glyphosat und andere Agrochemie oder GVOs: all das greift in natürliche Systeme ein, deren ultrakomplexe Dynamik der Veränderlichkeit und Interaktion noch lange nicht (falls überhaupt möglich) gut genug verstanden ist, um solche Eingriffe ethisch rechtfertigen zu können. Für ALLE Umweltprobleme, die wir heute haben, sind auch Wissenschaftler verantwortlich, die ihre neu entwickelten Technologien für unbedenklicher gehalten haben, als sie waren, bzw. sind. Seit ca. 100 Jahren offenbaren sich diese Probleme in zunehmendem Maße, und viele von ihnen würden selbst dann weiter eskalieren, wenn wir sofort damit aufhörten, sie anzutreiben. Darum fühle ich mich verarscht, wenn mir jemand weismachen will, ein paar Jahre oder Jahrzehnte seien genug, um die Auswirkungen gewisser Technologien auf die Natur bis in ihre kleinsten Subsysteme hinein absehen zu können. Moralität besteht viel öfter darin, potentiell Leiderzeugendes zu unterlassen, als potentiell Leidvermeidendes zu tun. Wir bräuchten gar keine oder nur sehr wenig Agrochemie und definitiv keine unter freiem Himmel angebauten GVOs, wenn alle Menschen - d.h. auch jeder einzelne von uns einschließlich Ihnen, lieber Herr Sarma - seinen Konsum auf ein absolutes Minimum reduzierte, in jedem Detail so nachhaltig wie nur irgend möglich gestaltete und Beiträge zur weltweiten Gleichverteilung von Ressourcen leistete, die seinem Wohlstand angemessen sind. Das ist mit unangenehmen Erkenntnissen, mühsamer Selbstkontrolle und Verzicht verbunden, aber auch mit der Befriedigung, weniger mitschuldig an etlichen Problemen zu sein, deren Lösung einfacher ist, als manch ein Wissenschaftler wahrhaben will.

PS.: Die zu spät entdeckte grammatikalische Wirrnis des vorletzten Satzes meines Beitrages bitte ich zu entschuldigen.

Robbie (nicht überprüft)

Mo. 30 Mai 2016 - 01:21

Warum der Artikel so clever und so fehlerhaft ist.
Ich fange mal mit dem rhetorischen Stilmittel der ‘Fakten’ an, die am Anfang einer Vortrags immer gut wirken, weil man dadurch die Zustimmung seiner Zuhörer erhält:

Der Autor behauptet also:
„Fakt ist: Glyphosat ist effektiver als andere Pflanzenschutzmittel.“

Das ist genauso Fakt, wie: Anabole Steroide sind effektiver als andere Muskelaufbaupräperate.

Beide Aussagen sind zwar vollkommen richtig, aber auch nur kurzfristig wahr, wie man aktuell an den US Bauern sieht, die immer häufiger über Super Unkräuter klagen, die gegen Glyphosat resistent sind und schon auf über 243.000 Quadratkilometern wachsen.

Dadurch haben die Bauern mehr Arbeit, sie müssen mehr Pestizide einsetzen und neue Gensaaten von Monsanto einkaufen, um die Unkräuter wieder loszuwerden. 
http://www.srf.ch/news/wirtschaft/superunkraeuter-wachsen-monsanto-ueber-den-kopf

Ein genialer Marketingschachzug, denn mehr Resistenzen, bedeutet mehr RoundUp Absatz und mehr Gensaatverkäufe und mehr Forschung für neue GMOs!

Und das ist ein sehr „effektives“ Geschäftsmodell, das die Kassen von Monanto, Syngenta, Bayer, BASF und Co doppelt klingeln lässt und die GMO Wissenschaftler freut.
Leider ist das System weder nachhaltig noch effektiv für die Bauern, Umwelt, Tiere und Verbraucher.

„Für Gesundheit und Umwelt ist es weniger problematisch als die Alternativen – das gilt auch für Mittel aus dem Bio-Landbau. Daran kann es also nicht liegen.“

Der Autor meint hier wohl die im EU Bio Anbau alternativ eingesetzten Wirkstoff Pyrethrine oder der natürlichen Pyrethroide, die nach den Demeter Richtlinie statt Glyphosat eingesetzt werden.

Diese Insektizide, die aus den getrockneten Blütenköpfen verschiedener landwirtschaftlich angebauter Chrysanthemenarten extrahiert werden, haben eine Halbwertzeit von einem halben Tag, siehe:
https://www.allum.de/stoffe-und-ausloeser/pyrethroide/gesundheitsrisiken
im Gegensatz zu Glyphosat, dessen durchschnittliche Halbwertzeit auf dem Acker 32 Tage beträgt. 


Der Autor unterscheidet auch nicht zwischen dem bürokratischen EU Öko-Anbau, der nur die Minimalanforderungen der Landwirtschaftslobbyisten erfüllt, und den strengeren Richtlinien von Neuland oder Demeter.


Das heißt, Pyrethrine und Pyrethroide sind langfristig sehr wohl umweltfreundlicher und für Mensch, Umwelt und Tiere.

Zudem gibt es weltweit zehntausende Erfolgsmodelle von nachhaltigem Öko-Anbau, der sich zudem ständig weiter entwickelt. 
Monsanto setzt natürlich mit seiner Kombination aus RoundUp und der für Glyphosat optimierten Gensaat auf Turbo Monokulturen, während der Öko Anbau auf natürliche und nachhaltige Vielfalt setzt, was zwar zunächst aufwendiger aber langfristig effektiver für den Landwirt, die Umwelt, Tier und Verbraucher ist.


„Kritiker der Glyphosat-Zulassung berufen sich oft auf das Vorsorgeprinzip.“


Dieses Vorsorgeprinzip ist gut und wichtig, denn es beruht u.a. auf den unterschiedlichen Verbraucherschutz und Schadensersatzsystemen in den USA und in der EU. Denn die meisten erinnern sich noch an den Fall der hochgiftigen PCBs, die Monsanto in den 30 Jahren entwickelt und bis in die 80er Jahre millionenfach verbaut hat. Bis dann die Wissenschaftler doch feststellten, dass die PCBs ja die Menschen in den Schulen, Unis und Bürogebäuden krank machen und die Polychlorierte Biphenyle stark krebserregend sind.

Tja, und als dann noch herauskam, dass Monsanto dies schon in den 40er Jahren wusste, und die Gefahren vertuscht hatte, mussten Monsanto 700 Mio. Dollar Strafe bezahlen.


Und in Deutschland, wo BAYER 160.000 Tonnen der PCBs in 40 Jahren mit Milliardengewinne verkaufen durfte?
Tja, in Deutschland müssen nun die Krankenkassen die Opfer bezahlen und die Steuerzahler die Milliarden für die Sanierung der Schul-, Uni- und Bürogebäude, denn BAYER trifft ja keine schuld, da die Behörden ja gesagt haben, dass die PCBs ungefährlich sind.

Nun freut sich Monsanto natürlich, wenn sie beide Vorteile in der EU nutzen können, denn wenn in 5 oder 10 Jahren die Wissenschaftler mal zu 99% bewiesen haben sollten, dass Glyphosate krebserregend und umweltschädigend sind, braucht Monsanto noch nicht einmal Strafe bezahlen.

Denn die Behörden, Efsa, BfR und WHO haben ja auf Grundlage der geheimen Monsanto Studien bestätigt, dass Glyphosat harmlos ist.

„Die IARC hat neben Glyphosat folgende Stoffe, Lebensmittel und Einflüsse als "möglicherweise",  "wahrscheinlich" oder tatsächlich  krebserregend eingestuft: ”



Ein gutes und typisch wissenschaftliches Stilmittel ist es auch, die Gegner lächerlich zu machen, wie den IARC, denn die oben genannten Einstufungen sind die offiziellen und international anerkannten Klassifizierungen der International Agency for Research on Cancer 
http://ec.europa.eu/health/scientific_committees/opinions_layman/en/electromagnetic-fields/glossary/ghi/iarc-classification.htm



Was ist daran zu bemängeln, denn die 17 IARC Wissenschaftler, die ein Jahr lang die unabhängigen Studien ausgewertet haben, halten sich an wissenschaftliche und öffentliche Standards, während die Wissenschaftler von Monsanto alles geheim halten. 



Zudem weiß jeder seriöse Wissenschaftler, wie unsicher wissenschaftliche Ergebnisse sind, und es sehr selten 100% Sicherheit gibt. Stattdessen geht es oft um noch mehr Forschungsgelder, um weitere Unsicherheiten auszuschließen. Denn sonst hätte es nicht 60 Jahre gedauert, bis festgestellt wurde, dass Rauchen Krebs erzeugt, denn nicht jeder der 70 Jahre lang raucht, Helmut Schmidt R.I.P., bekommt auch Krebs, nicht jeder Übergewichtige bekommt Diabetes und nicht jeder der radioaktive Strahlung abbekommt, stirbt auch an Krebs.

Und genau diese Unsicherheiten der Wissenschaftler machen sich die Konzerne seit Jahrzehnten zu nutze, um ihre Produkte, egal ob Tabak, Dioxine, PCBs, Agent Orange oder Atomkraft, doch noch ein Jahr länger vertreiben zu dürfen, denn es geht jedes Jahr um Milliarden Gewinne und um wertvolle Forschungsgelder.

„Warum scheren diese potenziellen Krebsauslöser die Politik nicht? Warum werden die genannten Produkte nicht auch verboten?“


Natürlich gibt es Warnungen und Empfehlungen zum Umgang mit Sonne, fragen sie mal die Australier, oder schauen sie sich das Aluminium in den Deos an, die verdächtigt werden Brustkrebs und Demenz zu fördern, und die nun langsam aus den Regalen verschwinden, weil die Industrie ja Zeit braucht, die Produktion umzustellen, da sonst Arbeitsplätze und Steuereinnahmen verloren gehen.



Diese Entscheidungen passieren, weil die jeweiligen Lobbyisten dahinter stehen oder Verbraucherschützer und freie Medien, die aufklären und warnen.



Angela Merkel hatte z.B. beim Klimaabkommen, gegen eine Verschärfung der Autoabgase gestimmt, da die deutsche Autolobby gedrängt hat, dass sie sonst Probleme mit der Produktion bekommen, was tausende Arbeitsplätze kosten würde. 



Und daher kann und sollte sich jeder aufgeklärte Bürger mal über die stille Macht der Lobby informieren, z.B. hier 
im ZDF: https://www.youtube.com/watch?v=vtuFi0O5rjQ
in der ARD: https://www.youtube.com/watch?v=kLoZ1ruCy-c


im Spiegel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/lobbying-wie-genmais-gigant-monsanto-politik-macht-a-482238.html


im The Guardian: http://www.theguardian.com/environment/2016/may/17/unwho-panel-in-conflict-of-interest-row-over-glyphosates-cancer-risk
oder

in der SZ: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/monsanto-maechtige-lobby-1.2568849



um zu erfahren, wie genau Lobbyisten arbeiten und welche Macht sie auf die Entscheidungen von Behörden und Regierungen haben.

„Davon abgesehen, liegen die Mengen, denen wir ausgesetzt sind, erheblich unter denjenigen, bei denen die IARC eine Krebsgefahr bei Tieren entdeckt haben will.”

Aha, interessant, woher wissen sie denn wie viel Glyphosat jeder einzelne Mensch ausgesetzt ist, wenn Glyphosate bereits in Brot, Weizenmehl, Haferflocken, Babynahrung, Tampons, Wattepads, Windeln enthalten ist? Und gelten diese Mengen für Schwangere, Babys, Kinder, genauso wie für Alte, Kranke und für mit Krebs vorbelastete Menschen oder die jährlich 500.000 neu an Krebs erkrankten Menschen auch? 


„Monsanto hat gar nicht mehr das Monopol für Glyphosat, sondern ist nur noch einer von vielen. Inzwischen gibt es mehr chinesische, mehr indische Hersteller  als US-amerikanische.“

Ich kenne die Quellen des Autoren nicht, aber Monsanto hat 2011 allein mit RoundUp, laut Der Spiegel 25/11, einen Umsatz von 2 Milliarden US Dollar gemacht. Welches Einzelunternehmen verdient denn noch mehr mit Glyphosat?

Und hier verschweigt der Autor zudem, dass es bei Monsanto um das „rundum-sorglos Paket geht, also: Monsanto’s gentechnisch verändertes Saatgut, das optimiert ist für Roundup, denn so kassiert Monsanto doppelt.

Und der Autor sollte vielleicht auch bemerken, dass die Glyphosat Patente in den meisten Ländern abgelaufen sind, so dass auch andere Anbieter längst eingesprungen sind, wie auch 50 kleine chinesische Anbieter, die das Herbizid über Alibaba und Co tonnenweise verkaufen.

„Diese Lobbyisten im Umweltpelz erwecken erfolgreich den trügerischen Schein, Bio-Produkte seien besser oder umweltschonender.”
„Verliert jedoch die konventionelle Landwirtschaft ein bedeutendes Mittel zur Ertragsoptimierung, werden auch ihre Produkte teurer. Damit verringert sich der Preisabstand zu Bio-Produkten, diese gewinnen an Wettbewerbsfähigkeit.“

Wow, das sind natürlich investigative Erkenntnisse und eine überzeugende wissenschaftliche Theorie.

Denn diese Theorie besagt also, dass die Bio Lobbyisten, wie Die Grünen, SPD, Greenpeace, Umweltinstitut, Bund und die ganzen Bio Bauern, also die 6,4 Prozent aller Landwirte, und die Lebensmittelsupermärkte, die ja bekanntermaßen Milliarden verdienen, sich also zusammengetan haben, um Glyphosat zu verbieten, damit die konventionellen Bauern ihre Preise erhöhen müssen, und die Öko-Produkte dann für die Verbraucher attraktiver werden, weil die Preisabstände dann zwischen Bio und konventionellem Anbau dann nicht mehr so groß sind. 


Wow, was für eine clevere und logische Strategie der Öko Aktivisten.


Eine konstruktive Theorie wäre hingegen, wenn die Deutschen, z.B. durch Aufklärung in Schulen, nicht mehr jedes Jahr 4 Mio Tonnen Gemüse, Früchte und Weizenprodukte wegwerfen würden. Okay, durch den Bio-Anbau würden die Lebensmittel natürlich ein paar Cent teurer aber auch wieder besser wertgeschätzt werden und nicht einfach weggeworfen. D.h. einfach, dass alle Bauern, ökologisch und nachhaltig anbauen sollten, wie es bereits über 24.000 Bio-Höfe erfolgreich vormachen. 


„Diese Politik trifft diejenigen, die sorgsam mit ihrem Geld umgehen müssen. Ihnen sollen die Luxusprodukte der esoterikgläubigen Oberschicht schmackhaft gemacht werden. Die Folge ist eine Art Luxussteuer für Arme.“


Das ist auch ein typischer Irrglaube, denn die „Armen“ sind z.B. krank, weil sie sich so ungesund von Fertigprodukten ernähren aufgrund ihrer mangelnden Bildung und Familienstrukturen.


Es ist auch ein Irrglaube, dass saisonale Bio Produkte teurer seien als konventionelles Gemüse in der Nicht-Saison.

Zudem ist die Argumentation des Autors ungefähr so, wie, wenn die Autohersteller sagen würden, wenn wir Airbags und Gurte in die Autos einbauen müssen, werden die Autos 2000€ teurer und dann können sich die „Armen“ keine Autos mehr leisten.


Und letztendlich kommen für die Allergien und Folgeschäden der Herbizide in Lebensmitteln dann eh die „Armen“ und ihre Krankenkassen auf.

„Der Vorwurf: Wir werden von "Lobbys" der Konzerne beherrscht.“ „Irrationalität durchaus mit dem Hass“


Auch in diesem Fall kann sich jeder mal selber informieren und sich die Geschichte der Lobbyisten in Deutschland in der ARD oder auf ARTE anschauen, oder im Spiegel oder der SZ nachlesen, wie Monsanto und die Chemie- und Pharmalobby von IG Farben bis Bayer schon seit 100 Jahren Politik über Vereine und Verbände und Kontakte betreiben:


Hier z.B. auf ARTE https://www.youtube.com/watch?v=UVREFZM7i8Q


oder hier in der ARD: 
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/akte-d-die-macht-der-pharmaindustrie-folge-1-100.html

„Auch hier wird ein allgemeines Problem der Landwirtschaft angesprochen. Die Entstehung resistenter Unkräuter ist schlicht Resultat von Evolution. Als Gegenmaßnahme bauen moderne Landwirte in aufeinanderfolgenden Jahren unterschiedliche Nutzpflanzen auf einem Feld an.
Auch wird nichts "totgespritzt", sondern man wendet vielmehr Strategien an, die die Resistenzbildung bei  Unkräutern erschweren – ähnlich wie beim verantwortungsvollen Antibiotika-Einsatz in der Medizin.“



Leider kennen wir ja alle die aktuellen Folgen des selbst-kontrollierten und „verantwortungsvollen Antibiotika Einsatzes“ in der Medizin und Tiermast, wie er ja schon seit Jahrzehnten in Deutschland praktiziert wird. Und das ist genau die Praxis, die zu immer mehr Resistenzen bei Menschen führt und an denen jedes Jahr ca. 25.000 Menschen in der EU sterben – Tendenz stark steigend, wenn nicht Verbraucherschützer und Ökos Alarm schlagen würden.



Apropos „nicht-totgespritzt“, denn RoundUp wird schon 2 Wochen vor der Bodenbearbeitung zur Vorbereitung auf den Acker aufgebracht, um alle Pflanzen und Tiere tot zu spritzen, und dann nochmal 2-3 Tage vor der Ernte, um alles tot- und „reif“ zu spritzen, im Gegensatz zu den Insektiziden aus dem Bio Anbau.



Und leider vergisst der Autor auch zu bemerken, dass das Verkaufsargument von Glyphosat gerade ist, Monokulturen und Turbopflanzen zu ermöglichen, da ja das Totalherbizid RoundUp alle Schädlinge zerstört, denn Monokulturen sind für den Mais- und Baumwollanbauer billiger als Mischkulturen.

„Wer Monsanto- und allgemein Industrie-Studien potentielle Interessenkonflikte vorwirft, nicht aber der Bio-Branche oder den NGOs, muss erklären, warum er zweierlei Maß anlegt.“



Tolle Logik, siehe oben, weil die Grünen, SPD, Greenpeace, Bund und Umweltinstitute so viel Geld damit machen, wenn Glyphosat aus Gesundheitsgründen vom Markt genommen wird, gibt es jetzt die Öko-Lobbyisten.

Und wie gesagt, einfach mal über Lobbyismus informieren, denn da kann man von Monsanto, Bayer und Co viel lernen, wie man über verschiedene Mitgliedschaften Vereine fördert:


Ein paar Beispiele: Die FAO hat erst 2015 von der Gentechniklobby European Seed Associations €300.000 Spenden erhalten; deren Mitglieder sind u.a Monsanto, Bayer, BASF. 


Und auch Efsa Vorstandsmitglied Jan Mousing hat zuvor beim dänischen Glyphosathersteller / GMO Konzern SEGES P/S gearbeitet. 



BfR Mitglied Professor Georg F. Backhaus war zuvor Präsident des ‘unabhängigen’ Julius-Kühn-Instituts (JKI), dessen Forschungsprojekte von Syngenta gefördert werden.

Und die JKI Mitglieder treffen sich jährlich mit Kollegen aus der Pharmaindustrie beim IRAC in Dublin, das von CropLife International finanziert und organisiert wird.

Hinter CropLife stehen Syngenta, Monsanto, Bayer, BASF.

Wie Monsanto Lobbypolitik in Deutschland betreibt, hatte auch schon der SPIEGEL offengelegt:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/lobbying-wie-genmais-gigant-monsanto-politik-macht-a-482238.html

„Gilles-Éric Séralini“

Auch das ist wieder so eine wissenschaftlich unsaubere Taktik, eine falsche Studie aus den über 400? weltweiten unabhängigen und öffentlich zugänglichen Studien auszuwählen, die belegen, dass Glyphosat krebserregend, hormonschädigend ist und 
Missbildungen bei Ungeborenen fördert und Tiere und Umwelt zerstört.

http://www.gmofreeusa.org/research/glyphosate/glyphosate-studies/


Und statt sich die 400+ anderen Studien anzuschauen, vertraut der Autor lieber den geheimen Studien von Monsanto, die BfR, Efsa und WHO ausgewertet haben, und die vor allem aus Leserbriefen und Glyphosat Anwenderberichten bestehen. 

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kampf-um-glyphosat-wenn-leserbriefe-von-monsanto-als-studien-gelten-1.2570374


Und der Autor verschweigt auch, dass Monsanto schon mehrmals für das Verheimlichen von gesundheitsgefährdeten Studien bestraft wurde, z.B. bei PCB, beim Rinder-Wachstumshormon Posilac und bei Agent Orange: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto


Monsanto ist auch schon erwischt und bestraft worden bei der Bestechung von Beamten in Indonesien, um gentechnisch veränderte Baumwolle einzuführen.


Und Monsanto hat auch schon bei seinem Genmais MON 863 im Jahr 2005 versucht, seine Studien als Betriebsgeheimnis schützen zu lassen, was das Verwaltungsgericht Köln aber nicht gelten lies, da die Sicherheit der Konsumenten Vorrang hat und Monsanto die Studien herausgeben musste.

Und genau hier liegt die Crux, denn das BfR und die Efsa schützen das Recht von Monsanto auf Geheimhaltung der Industriestudien, statt sich für den Schutz der 800 Mio EU Bürger einzusetzen, und zu verlangen, dass die Studien offengelegt werden, wie es gerade der EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis fordert.

Leider hat er sich noch nicht durchgesetzt, aber hoffentlich bald, wenn der Druck der Verbraucherschützer endlich groß genug ist.

So, falls ich an irgendeiner Stelle mit meiner Kritik falsch liege, freue ich mich über Aufklärung von den anwesenden Humanisten hier beim humanistischen Pressedienst.
Danke.

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