Christoph Baumgarten

Christoph Baumgarten ist Österreich-Korrespondent des hpd. Der Journalist lebt in Wien. Er ist mit Carsten Frerk Co-Autor des Buches "Gottes Werk und unser Beitrag", das die staatliche Kirchenfinanzierung in Österreich untersucht. Neben dem Verhältnis zwischen Staat und Religion beschäftigt er sich vor allem mit den Themen Menschenrechte und Esoterik.

Artikel des Autoren

FPÖ-Presseaussendung zurückgezogen

WIEN. (hpd) Die FPÖ hat eine umstrittene Presse­aus­sendung nach einer Anzeige wegen Verhetzung offenbar zurück­gezogen. In der Aus­sendung hatte ein frei­heit­licher Jung­politiker eine mehr­fach wider­legte Grusel­geschichte über einen Prozess gegen einen Vater verbreitet, der wegen Kindes­miss­brauchs angeklagt war. Die Aus­sendung ist vom Presse­aussendungs­portal der Austria Presse Agentur gelöscht worden.

Die Gehsteigsperre

WIEN. (hpd) Ein Riss in einer Wiener Hausfassade führt zur Sperre eines Gehsteigs. Der Vorgang offenbart die innere Logik des Verwaltungsapparats. Der Bürger kann den Beitrag zur Realsatire nur achselzuckend zur Kenntnis nehmen.

Katholische Implosionen, Teil 2

WIEN. (hpd) Auf die Kolumne “Notizen aus Wien” hat unser Österreich-Korrespondent Montagabend eine Reaktion der Erzdiözese Wien mit weiteren Details erhalten. Die relativieren einige Berechnungen. Und zeigen, dass das katholische Leben in Wien – je nach Standpunkt - noch mehr darniederliegt, als unser Korrespondent gedacht hat.

Katholische Implosionen

WIEN. (hpd) Die Erzdiözese Wien setzt zu einem Kahlschlag bei ihrer Infrastruktur an – der nicht so heißen darf. Pfarren, vor allem in der Stadt, werden zusammengelegt. Kirchen werden geschlossen. Die Lage dürfte weitaus schlimmer sein, als offiziell kolportiert.

Die moderne Gegenreformation

WIEN. (hpd) Der Februar 1934 brachte den Sieg des Austrofaschismus über die Demokratie. Und gab einer Art modernen Gegenreformation Auftrieb, die überlebensnotwendiger ideologischer Kitt des Regimes wurde. Bei einem durchaus komplexen Naheverhältnis zwischen Regime und katholischer Kirche. Teil II der Serie unseres Österreich-Korrespondenten über die Februarkämpfe und ihre Auswirkungen.

Die ersten Schüsse gegen den Faschismus

WIEN. (hpd) Heute vor 80 Jahren begann der erste bewaffnete Widerstand gegen den Faschismus. Weite Teile der österreichischen Sozialdemokratie versuchten, den letzten Rest der Republik gegen den erstarkenden Austrofaschismus zu verteidigen. Der österreichische Bürgerkrieg spaltet die politische Klasse des Landes bis heute.

Freiheitlicher Jungpolitiker hetzt gegen Türken

WIEN. (hpd) Der Chef der FPÖ-Jugend­organisation in Wien wird demnächst Besuch von der Polizei bekommen. Die NGO “SOS Mitmensch” hat ihn wegen Ver­hetzung ange­zeigt. Er hat mit einer Presse­aus­sendung Schauer­geschichten über Türken verbreitet. Wegen der gleichen Geschichte ist schon im Vor­jahr ein FPÖ-Politiker wegen Ver­hetzung ver­urteilt worden.

Typische Hauterscheinungen bei Masern

Die Gefahr kommt aus der Mitte

WIEN. (hpd) Im Osten Österreichs sind mindestens 34 Menschen an Masern erkrankt. Die Epidemie wütet vorwiegend in alternativen Privatbildungseinrichtungen. Mehrere Eltern hatten ihre Kinder nicht impfen lassen. Erkrankt sind auch mehrere Erwachsene. Ein Kommentar.

Die Heidenkinder müssen Ethik lernen

WIEN. (hpd) Die Diskussion um Ethikunterricht an Österreichs Schulen wird wird in den nächsten Tagen neu entflammen. In seinem neuen Buch fordert der katholische Theologe Anton Bucher, der Unterricht müsse flächendeckend eingeführt werden. Unterstützt von katholischen Medien, die ihn nur allzu gerne missverstehen.