Frank Nicolai

Frank Nicolai

Der Autor schreibt seit 2009 für den hpd. Er war von Oktober 2013 bis zum März 2025 Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes.

Artikel des Autoren

Homöopatische Globuli

Heilpraktikern drohen schwere Zeiten

Der "Münsteraner Kreis" hat vorgeschlagen, für Heilpraktiker eine verbindliche Berufsordnung einzuführen. Oder den Beruf gänzlich zu verbieten. Bisher hängt eine Zulassung lediglich von einer amtlichen Überprüfung ab, die klären soll, ob von der Arbeit "eine Gefahr für die Volksgesundheit" ausgeht.

Moschee in Malaysia

Atheisten sollen "von den Behörden gejagt" werden

Ein malaysischer Minister sagte laut Reuters, dass Atheisten in Malaysia von den Behörden gejagt werden sollten, weil kein Schutz für atheistische Gruppen in der Verfassung vorgesehen sei. Gleichzeitig rief er die Öffentlichkeit dazu auf, den Behörden zu helfen atheistische Gruppen wie die Ortsgruppe von "Atheist Republic" in Kuala Lumpur aufzuspüren.

freidenker 2/2017 erschienen

Die aktuelle Ausgabe der österreichischen Zeitschrift für FreidenkerInnen, HumanistInnen und AtheistInnen "freidenker" ist erschienen. Schwerpunkt des Heftes sind Feminismus, die Kopftuchdebatte und "Ethikunterricht für Alle".

Populismus in Deutschland

Gestern wurde der Öffentlichkeit eine Studie der Bertelsmann-Stiftung vorgestellt, in der untersucht wird, wie populistisch die Wahlberechtigten in Deutschland eingestellt sind. Weiterhin wurde gefragt, welche Auswirkungen das das Wahlverhalten und den Parteienwettbewerb vor der Bundestagswahl 2017 hat.

Bundestagsabgeordnete bei der namentlichen Abstimmung

Ehe für alle kann kommen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute das Gesetz zur "Ehe für Alle" unterzeichnet. Nachdem es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, wird es zwar noch einige Wochen dauern, bis das Gesetz tatsächlich in Kraft tritt. Doch es kann davon ausgegangen werden, dass noch in diesem Jahr die ersten gleichgeschlechtlichen Ehen geschlossen werden können.

Die "Regensburger Domspatzen"

547 Opfer von Missbrauch und Gewalt

Bei den "Regensburger Domspatzen" kam es seit Jahrzehnten zu Missbrauchsfällen. Darin war auch der Bruder des Ex-Papstes, Georg Ratzinger, verwickelt. Am gestrigen Dienstag stellte der beauftragte Anwalt Ulrich Weber seinen Abschlussbericht vor. Danach wurden insgesamt 547 Kinder Opfer von körperlicher und sexueller Gewalt.