Natalie Grams-Nobmann

Die Ärztin und Autorin wurde aufgrund ihrer öffentlichen Abkehr von der Homöopathie ab 2015 bundesweit bekannt und setzt sich seither für Aufklärung über irrationale Ansätze, Methoden und Haltungen in der Medizin ein. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Impfaufklärung. Seit Mai 2017 gehört sie dem Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung und seit 2020 dem Beirat des Hans-Albert-Instituts an. Ihr neues Buch heißt "Was wirklich wirkt - Kompass durch die Welt der sanften Medizin". Sie podcastet unter "Grams' Sprechstunde" bei Detektor.fm.

Artikel der Autorin

Kuschel-Masern gibt es nicht

Weltweit ist die Zahl der Maserninfektionen um 30 Prozent gestiegen. Die Masern gehören auch in Deutschland ausgerottet – und es wäre so einfach. Was hält uns auf? Die Weltgesundheitsorganisation WHO nennt als Grund Nachlässigkeit und Fehlinformationen über Impfungen.

Hilfe, man will uns vergiften!

Schon mal gehört? "Medikamente wirken ja gar nicht, glaube ich, bis auf die Nebenwirkungen natürlich! Und wer das nicht zugibt, steht auf dem Lohnzettel der Pharmabranche." Warum ist eigentlich die Ansicht so weit verbreitet, dass Medikamente der "Schulmedizin" weitaus mehr schaden würden als nutzen, auch zu hören in der Variante, ihre Wirkungen würden gegenüber ihren Nebenwirkungen sozusagen kaum ins Gewicht fallen?

Die Wohlfühl-Mythen der Impfkritik

Es ist wieder Grippezeit. Und wie jedes Jahr haben nicht nur die Viren, sondern auch die Mythen rund um die Grippeimpfung Hochsaison: "Ich lass mich nicht impfen, davon wird man doch erst recht krank", "Der Grippe-Impfstoff letztes Jahr, der war ja so schlecht, da wurde doch absichtlich gepfuscht" oder "Da gab's grad wieder einen Riesenskandal, besser, man lässt die Finger von allem, was Big Pharma uns aus Profitgier andrehen will". So hört man es überall, vom Kindergarten bis zum ärztlichen Wartezimmer.