Bildung

Die Website zum Darwin-Jahr

MASTERSHAUSEN. (hpd) Das Jahr 2009 steht gleich in doppelter Hinsicht im Zeichen Charles Darwins: Denn der große Evolutionsbiologe wurde nicht nur vor 200 Jahren geboren, vor exakt 150 Jahren erschien zudem sein bahnbrechendes Werk „Über die Entstehung der Arten". Nun haben die Giordano Bruno Stiftung und die AG Evolutionsbiologie ein Internetportal an den Start gebracht, das kompetent, aber auch unterhaltsam durch das Darwin-Jahr führen wird.

Darwins Einfluss auf unser Weltbild

(hpd) Der niederländische Wissenschaftsphilosoph Chris Buskes liefert in seinem Buch „Evolutionär denken. Darwins Einfluss auf unser Weltbild" einen überaus informativen und sachkundigen Überblick zur Wirkung der Evolutionstheorie auf unser Verständnis von Bewusstsein und Fortschritt, Kultur und Moral, Religion und Sprache. Es handelt sich um eine ausgezeichnete Einführung ins Thema, die anschaulich geschrieben über die Bedeutung von Darwins Lehre für unser heutiges Denken informiert.

ZDF-Spendengala: unglaubwürdige Angaben

FERNSEHEN. (hpd) Wie jedes Jahr Anfang Dezember wurde auch heuer wieder die traditionelle TV-Gala „Ein Herz für Kinder" ausgestrahlt. Zentrales Thema der Veranstaltung war das „Schicksal tibetischer Flüchtlingskinder", die sich angeblich quer über den Himalaya nach Nordindien kämpfen, um am Exilsitz des Dalai Lama in eine Klosterschule einzutreten.

„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden …“

BERLIN. (hpd) Desinformation, Diffamierung anderer Positionen und ihrer Vertreter sowie skrupelloser Stimmenfang sind die hervorstechenden Methoden, mit denen die Initiative „Pro Reli“ arbeitet. Mit dem wertzuschätzenden ethischen Anspruch der Bibel „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ haben sie nichts zu tun.

Zum Thema: Religion an öffentlichen Schulen

BERLIN. (hpd) In nur vier Wochen haben die Evangelische und die Katholische Akademie eine bundesweite Tagung im Französischen Dom organisiert. Sie kann den Zusammenhang mit der Initiative „Pro Reli" nicht verbergen, indem hochrangige Kirchenfunktionäre und Politiker sich zugunsten eines Pflichtfaches Religionsunterricht aussprechen.

Mehrheit für gemeinsamen Werteunterricht

BERLIN. (hpd) Die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) sind der Meinung, dass es an Schulen einen gemeinsamen Werte- bzw. Ethikunterricht als Pflichtfach geben soll. Christlicher, islamischer oder anderer Religionsunterricht soll zusätzlich und freiwillig sein. Deutlich weniger (44 Prozent) sind der Auffassung, dass die Schüler getrennt werden sollen, in solche, die an einem Religionsunterricht und solche, die an einem Werte- bzw. Ethikunterricht teilnehmen.

Christen für gemeinsames Schulfach Ethik

BERLIN. (hpd) In den Diskussionen um „Pro Reli" und „Pro Ethik" in Berlin hat sich eine Gruppe von PfarrerInnen und TheologInnen zu Wort gemeldet, die den jetzigen Zustand in Berlin - gemeinsames Pflichtfach Ethik und individuelle Teilnahme am freiwilligen Religionsunterricht - erhalten wissen wollen.

Atheismus als Wunder

(hpd) Das ist schon wundersam, dass der Atheismus als ein Mirakel erklärt und gleich anfangs vom Autor Lutz von Werder im pluralis majestatis die Erfüllung dieses Mysteriums so versprochen wird: „Wir werden zeigen, dass die Wahrheit jenseits von Theismus und Atheismus liegt.“

Menschenrechte – neu bedacht

BERLIN. (hpd) Soeben erscheint die Dezembernummer 2008 von „diesseits“, der Zeitschrift des Humanistischen Verbandes. Sie hat die Menschenrechte zum Titel und will Neues zu Bedenken geben. Anlass ist der 60. Jahrestag der UNO-Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember dieses Jahres.

Neues gegen Pro Reli

BERLIN. (hpd) Die Initiative „Christen pro Ethik“ veranstaltet am 2. Dezember eine Pressekonferenz, auf der auch die Ergebnisse einer bundesweiten Repräsentativbefragung bekannt gegeben werden. Danach spricht sich die Mehrheit der Deutschen für einen gemeinsamen Ethikunterricht aus.