Saudi-Arabien

Prediger verneint die Rotation der Erde

Der saudi-arabische Prediger Bandar al-Khaibari gab am 451. Geburtstag von Galileo Galilei kund, dass die Erde still steht. Weder drehe sie sich um sich selbst noch um die Sonne.

Al-Khaibari "bewies" das mit einem Beispiel: "Wenn wir mit einem internationalen Flug von Sharjah nach China fliegen: Wenn das Flugzeug stehen bleibt, dann müsste ihm China doch entgegen kommen, stimmt's oder nicht?"

Über den Prediger ergießt sich seit der Veröffentlichung eines Videos in den sozialen Netzwerken Spott und Hohn. 

Quelle

Kommentare (8)

Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Mi. 18 Feb 2015 - 10:52

Erneut ein Beweis für die Schädlichkeit von Religion, denn diese Fälle, die in regelmäßigen Abständen immer wieder die Welt der Wissenschaft in ihren Grundfesten erschüttern, haben nur und ausschließlich mit Religion zu tun. Bei Terrorakten mag man sich streiten, ob es nicht eher Politik sei, bei einen archaischen, patriarchalischen Familienbild mag es Tradition sein, aber hier taucht das rein religiöse Gebot wie ein Schreckgespenst auf, die "heiligen" Schriften wörtlich zu nehmen. Ohne Religion und ohne deren Dogmen könnten intelligente Menschen einfach moderne Erkenntnisse bedenken, wenn sie wissenschaftliche Sachverhalte beurteilen. Doch nur und ausschließlich die Religion verbietet ihnen das. Jede dieser lächerlichen Aussagen zeigt, dass Religion fortschrittshemmend und offenbar selbst wider besseres Wissen nicht reformfähig ist.

Udo Endruscheit (nicht überprüft)

Mi. 18 Feb 2015 - 12:15

Aber der hat doch recht... (Ironie aus). Die Relativitätstheorie postuliert die Gleichbereichtigung jedes Beobachterstandorts. Er zieht nur den falschen Schluss: Das bedeutet natürlich nicht, dass die Erde "still steht". Und es geht auch nicht darum, dass das Flugzeug stehen bleibt...

Natürlich nehme ich nicht an, dass ihm dies bewusst war. Und seine Motivation dürfte kaum gewesen sein, die Aussagen der Relativitätstheorie in der muslimischen Welt populär zu machen...

Die Wissenschaftsfeindlichkeit ist jeder Religion immanent. Wer im Besitz der allgemeingültigen Wahrheit ist, braucht weder Forschung noch Wissenschaft. Der Islam als "Verhaltensreligion", deren Regeln den Alltag in hohem Maße bestimmt und jede Absichtsbekundung mit einem "inshallah" -Wenn Gott es will- versehen wird, sticht hier nur besonders hervor.

Ralf Jäger (nicht überprüft)

Mi. 18 Feb 2015 - 13:30

Na ja, für so etwas reicht auch eine schlechte Schulbildung.

Reinhard (nicht überprüft)

Mi. 18 Feb 2015 - 17:20

Passt perfekt zu den steinzeitlichen Mißgläubigen. Auf zu alten Ufern!

Susanne Thiele (nicht überprüft)

Mi. 18 Feb 2015 - 17:24

Ich bezweifele,ob diese Art von "Predigern" überhaupt irgendwann mal eine Schule gesehen haben.Außer der Koranschule natürlich.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Do. 19 Feb 2015 - 04:10

Das ist so dermaßen armselig, dass ich mir einen inhaltlichen Kommentar verkneife.

Ralph Berlin (nicht überprüft)

So. 1 Mär 2015 - 14:04

Was habt ihr alle-Ich finde den Mann großartig!!!...demnächst wird er erklären,daß im Sommer die Tage länger werden,weil sich bei Wärme alles ausdehnt...
Das ist gelebter Humor!!! Gruß Ralph.

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