Kommentar
Reaktionäre, politische Christen im Übermaß
Foto: © Olaf Kosinsky, wikimedia, (CC BY-SA 3.0 de)
Die politischen Debatten der letzten Jahre haben gezeigt, dass gesellschaftliche Fortschritte vor allem durch christlich-konservative Politiker verhindert wurden. Es ist an der Zeit, die Verantwortlichen beim Namen zu nennen, meint Constantin Huber in einem Kommentar.
Annegret Kramp-Karrenbauer ist gegen die Ehe für alle, weil sie als Folge Inzest und Polygamie befürchtet. Darüber hinaus ist sie nicht nur dagegen, dass Frauen via Schwangerschaftsabbruch über ihren eigenen Körper entscheiden können, nein, sie ist sogar dagegen, dass sich Frauen aufklärende Informationen darüber von Ärzten einholen können. Friedrich Merz ist ein Verfechter von Kürzungen im Bereich der Sozialpolitik und hat dagegen gestimmt, dass die Vergewaltigung von Frauen in der Ehe als solche angeklagt werden kann. Jens Spahn denkt, dass es keine Rentner gäbe, die von Armut bedroht sind, Hartz IV völlig ausreiche und Kürzungen unter das Existenzminimum gerechtfertigt seien. Auch er möchte weiterhin an dem Gesetz festhalten, welches Frauen erschwert, an Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen zu gelangen. Anja Karliczek (Bildungsministerin) denkt trotz der eindeutigen Studienlage, dass es Kindern mit gleichgeschlechtlichen Eltern prinzipiell schlechter ginge, lehnt das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare ab und ist der Ansicht, die Ehe für alle sei überstürzt eingeführt worden.
Und diese Menschen werden wohl auch weiterhin entscheidende Rollen in der Politik spielen – eine*r von den ersten drei Genannten wahrscheinlich sogar als Kanzler*in. Und diese abstrusen Denkweisen stehen stellvertretend für Tausende Parteimitglieder und -funktionäre der CDU und in noch schärferer Form: der CSU.
Trauen wir den bekennenden Christen wirklich zu, die Zukunft unseres Landes anständig und zeitgemäß gestalten zu können? In den letzten Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten, hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion eher damit brilliert, ein Klotz am Bein des gesellschaftlichen Fortschritts zu sein.
Eindeutig positive Entwicklungen mussten stets entgegen dieser beiden konservativen Parteien mühsam errungen werden. Egal, ob es sich dabei nun um die Ehe für alle, den Mindestlohn oder etwa die Parität der Kassenbeiträge handelt. Auch in puncto Sterbehilfe, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen, wird deutlich, wie weit einige der religiösen Abgeordneten von der Bevölkerung weg sind – von dieser sind satte 77 Prozent für ein selbstbestimmtes Sterben in Würde. Die politischen Christen sind jedoch der Ansicht, dass das Leben im Zweifelsfall zu Ende gelitten werden muss. Wie oft bei Diskussionen um dieses Thema nicht nur mit angeblich fatalen Folgen argumentiert wird (was als Argument ja valide wäre, würde es etwa in der Schweiz, den Niederlanden oder Kanada düster aussehen), sondern mit dem vermeintlich "gottgegeben Leben", möchte man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Jedem halbwegs vernunftbegabten Menschen rollen sich da die Zehennägel hoch!
Aber klar, wer sich einredet, dass früher alles besser war, hat eben kaum Anreize, sich für ein anderes Morgen einzusetzen und möchte sich auch nicht mit den neuen, womöglich besseren Argumenten ehrlich auseinandersetzen. Doch diese ohnehin unaufhaltsame Veränderung will gestaltet werden. Warum wählen wir Wahljahr für Wahljahr in so vielen Bundesländern – und vor allem im Bund – diese müden Tropfen mit ihrer veralteten Denkweise als stärkste Partei in die Parlamente?
Es wird Zeit, nicht länger in den Tenor von Pegida & AfD einzustimmen und nicht länger die Linken, Grünen und Sozialdemokraten für sämtliche Schieflagen verantwortlich zu machen, sondern diejenigen, die tatsächlich die Verantwortung dafür übernehmen müssen. Die konservativen Christen sind es, die sie seit Jahren mit Richtlinienkompetenz an der Macht sind und mit ihrer Denkweise dem Zeitgeist der Allgemeinheit um Jahrzehnte hinterherhinken. Es wird Zeit, politisch zu werden und sich dem Irrsinn auf demokratischem Weg entgegenzustellen! Läuten wir doch eine Ära ein, in der den oben genannten Denkweisen eine nachhaltige Absage erteilt wird.
Kommentare (35)
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Wenn ich mir den Text so
Wenn ich mir den Text so durchlese, scheint eine politische korrekte Inquisition mit Denkverboten die einzige Lösung zu sein, um die linke Agenda durchzusetzen. Wie groß wären die Chancen die Homoehe oder die Aufkündigung des Asylrechts durch Volksentscheide durchzusetzen? Man muss sich nur mal die Schweiz anschauen, viele Volksentscheide widersprechen der linken Agenda.
Nun sind die Verweigerer
Nun sind die Verweigerer wieder unter sich und können sich genüßlich zurücklehnen. Die CDU mit AKK wird nur durch große Worte zu erkennen sein aber sonst wird man an dem was Merkel machte fest halten.
Ich denke EUROPA hat längst verloren. Die Politiker in Berlin sind noch am Glauben sie würden die Vereinigten Staaten von EUROPA hinbringen, weit gefehlt. Die Einstellung der national Staaten in ihrem Hoheitsgebiet wird sich nicht ändern. Also warum auf die Britten schimpfen ?
CDU/CSU sind sicher relativ
CDU/CSU sind sicher relativ betrachtet das deutlich größere Übel, aber auch bei SPD und Grünen gibt es knallharte Kirchenlakaien. Man betrachte nur Katrin Göring-Eckhard oder Kerstin Griese und ihre Position z.B. zum §217 StGB. Das war pure Kirchenagenda gegen unsere bürgerlichen Interessen.
"Die konservativen Christen
"Die konservativen Christen sind es, die sie seit Jahren mit Richtlinienkompetenz an der Macht sind und mit ihrer Denkweise dem Zeitgeist der Allgemeinheit um Jahrzehnte hinterherhinken." - Stimmt.
Und wer hat diese Leute geistig verblödet? Die Kirchen! Und der Islam ist auch nicht besser, genauso wenig wie das Judentum oder der Buddhismus oder ...
Religioten, gleich welcher Konfession, gehören nicht in Regierungsverantwortung gewählt.
Nur ein Hinweis: Bei
Nur ein Hinweis: Bei "Mindestlohn oder etwa die Parität der Kassenbeiträge" handelt es sich um religiös motivierte Ziele, sondern einfach um unterschiedliche Wirtschaftsmodelle. Eine dahinter stehende Gleichung: Humanismus = sozialistisch/ sozialdemokratisch halte ich für falsch.
Soweit richtig. Aber es geht
Soweit richtig. Aber es geht um die, durch die Religion gegebene, konservative Einstellung. Und die schlägt sich auch auf andere politische und gesellschaftliche Aspekte wider, die zunächst religionaunabhängig sind oder zumindest scheinen.
"Eine dahinter stehende
"Eine dahinter stehende Gleichung: Humanismus = sozialistisch/ sozialdemokratisch halte ich für falsch."
-
Es steht Ihnen ja frei, "den Humanismus" in Ihrem Sinne mitzuprägen. Klar ist aber: eine ethisch entwickelte Gesellschaft - also eine, in der sich die Mehrheit der Menschen systematisch leidvermeidend nach dem Grundsatz der gleichen Berücksichtigung gleicher Interessen verhält - ist eine (in weiterem Sinne) sozialistische Gesellschaft. Ich persönlich kann mich "dem Humanismus" nur insoweit anschließen, als er diese Entwicklung vorantreibt.
und wenn wir es dann
und wenn wir es dann geschafft haben, dann wollen Sie die Lorbeeren ernten oder wie?
Unqualifizierte Bemerkungen
Unqualifizierte Bemerkungen wie die Ihre verdienen eigentlich keine Reaktion, aber wie (fast) immer antworte ich trotzdem:
Wer nicht vermeidbarerweise leiden und berechtigt sein möchte, eigene oder fremde Interessenverletzungen zu beanstanden, muß sich auch seinerseits leidvermeidend nach dem Grundsatz der gleichen Berücksichtigung gleicher Interessen verhalten. In der Ethik geht es also nicht um "Lorbeeren", sondern um die Herstellung eines Verhaltens, das allen empfindungsfähigen Wesen ein möglichst leidfreies Leben ermöglicht.
Einspruch! Für mich ist
Einspruch! Für mich ist Humanismus nur in im Kapitalismus denk-, weil nur so finanzierbar. Alle „Sozialistischen“ Modelle endeten bekanntlich ausschliesslich in Funktionärsgeschacher und Armmut für weite Bevölkerungsschichten!
Aus guten Gründen habe ich
Aus guten Gründen habe ich nicht von einem wie auch immer gearteten sozialistischen "Modell" gesprochen, das es umzusetzen gilt, sondern festgestellt, daß moralisches Verhalten möglichst vieler Menschen gewissermaßen automatisch zu einer (-> in weiterem Sinne <-) sozialistischen Gesellschaft führt. Jedes moralisch handlungsfähige Wesen kann auf der Stelle anfangen, den ihm möglichen und zumutbaren Beitrag zu einer immer leidfreieren Welt zu leisten und braucht weder auf die Unterstützung der Politik, noch darauf zu warten, daß irgendjemand "mitmacht". Ethische Verantwortung ist ihrer Natur nach individuell. So entspricht der ethische Entwicklungsstand einer Gesellschaft der Qualität des moralischen Verhaltens ihrer einzelnen Mitglieder.
Danke für diese klare und
Danke für diese klare und konkrete Information zu diesen drei Kandidaten.
Frage mich nur, wenn soll ich künftig politisch noch unterstützen?
Da der Autor pauschalisiert,
Da der Autor pauschalisiert, erlaube ich mir dies ebenfalls:
Der Autor scheint zu glauben, dass jede vermeintlich progressive Idee automatisch eine gute ist. Dem ist nicht so. Unvernünftigen Ideen als "christlich-konservativer" Politiker nicht zuzustimmen, ist nicht notwendigerweise ein Blockade des Fortschritts, sondern kann durchaus auch die Vermeidung eines Fehltritts darstellen.
JA;JA;und nochmals JA, zu
JA;JA;und nochmals JA, zu diesem Statement, endlich jemand der sich traut die Dinge beim Nahmen zu nennen, Vielen Dank Constantin Huber!!
Genau diese Gedanken beschäftigen mich seit Jahren und bringen mich zur Weißglut über die Dummheit und Trägheit meiner Mitbürger. Wir alle in Europa könnten längst weiter sein
wenn nicht dieser klerikale Hemmschuh und die "unseelige" Verbindung zwischen Staat und Kirchen wären.
Nie wieder eine Partei mit einem C wählen, die haben uns lange genug Verars......
Würden alle (fast alle)
Würden alle (fast alle) religionsfremde und kritische Wähler und Wählerinnen zur Urne gehen, sich vor der Wahl über die (religiöse/Ausrichtung) Gesinnung der ParlamentarierInnen kundig machen, sähe es eben anders aus in allen Landesparlamenten. Nur so wird es möglich sein, Kirche und Staat wirklich zu trennen. Dann wäre auch die Angst der Bevölkerung von einer Islamisierung gegenstandslos. Geben wir allen Religionen den Vereinsstatus. Die «Vereinsmitglieder» kommen somit auch für deren Kosten in vollem Umfang auf. Visionen haben und Träumen darf man noch. Solange aber runde 90 % der Politiker mit dem C auf der Stirne den Ton angeben, wird sich gar nichts ändern. Also los, zur Urne!
Die Angst vor einer
Die Angst vor einer Islamisierung verschwindet mitnichten durch eine Trennung von Kirche und Staat, ist es doch gerade eine linke Idee dem Islam und den muslimischen Aktivisten mit falschem Verständnis entgegenzukommen.
Die Führungsoffiziere des
Die Führungsoffiziere des Opus Dei werden schon zu verhindern wissen, dass ihre Marionetten das sebständige Denken anfangen.
Man kann diesen "
Man kann diesen " christlichen " und klerikal verseuchten Politikern nicht im Geringsten vertrauen.
Eine neue Aera gehört schon lange eingeläutet.
Dann erklären Sie doch bitte
Dann erklären Sie doch bitte einmal, Herr Huber, wie das mit den aktuellen Gesetzen zu Wahlen und dem Primat der Parteien bei der Auswahl der Kandidaten für die Listen geleistet werden soll.
Eine Forderung stellen ist nicht schwer.
Das praktisch durchzuführen schon.
Ich gehe sogar so weit zu sagen:
Solange es nicht Mehrheiten gibt die es den Parteien verbieten Kandidaten über Listen in die Parlamente zu hieven und so lange es keine Begrenzung für die Dauer von Mandaten gibt wird das nicht gelingen.
Selbst wenn das gelingen würde kommen noch die Lobbyisten ins Spiel:
Wer von ihnen *bezahlt* wird muß liefern - und so verwundert es nicht, dass Parlamente die Interessen der Oligarchen [Großkonzerne, Banken, Versicherungen, Medienkonzerne] und nicht der Wähler vertreten ....
Wie wollen Sie also das anvisierte Ziel vor diesem Hintergrund erreichen?
"Wie ... erreichen?" Das sagt
"Wie ... erreichen?" Das sagt der Autor doch am Ende:
"Läuten wir doch eine Ära ein, in der den oben genannten Denkweisen eine nachhaltige Absage erteilt wird."
Ein sehr gut unsere
Ein sehr gut unsere politische Situation beschreibender und analysierender Beitrag von Constantin Huber.
In der Tat, die »politischen Christen« haben über die Jahrzehnte, eine fortschrittliche Politik, wie sie einer aufgeklärten Gesellschaft entspräche, verhindert. Allerdings sind es nicht nur die Parteien CDU und CSU, die ihr christliches Weltbild allen Bürgern, ob gläubig oder nichtgläubig, ob religiös oder etwa naturalistisch-humanistisch orientiert, aufzwingen wollen. Die führenden Köpfe der SPD sind ebenso geprägt von der christlichen Lehre und sind stolz auf ihre engen Verbindungen zu den Kirchen. Bei den GRÜNEN existiert ein starker kirchennaher Flügel. Die FDP hält sich in diesen Fragen bedeckt, um keinen der wenigen potentiellen Wähler zu verschrecken. Die einst religionskritischen LINKEN biedern sich geradezu den Kirchen an. Die AfD ist im Kern eher radikal-christlich eingestellt, betont zur Zeit aber eher den religiösen Gegensatz zum Islam. Generell ist zu den genannten Parteien zu sagen, dass deren »politische Christen« die Bevormundung des Bürgers durch das christliche Leitbild als wünschenswert betrachten, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven.
Die eigentlichen Gegner der »politischen Christen« in der weltanschaulichen Auseinandersetzung sind die betont Nichtreligiösen in unserer Republik. Deshalb schließen sich Christen und deren politische Sympathisanten, aber auch Muslime und Juden, in vielen Fragen zu einer »Wertegemeinschaft« zusammen und bilden eine Phalanx gegen die unerwünschten, vielfach gehassten Humanisten, Agnostiker oder Atheisten. Ob es unseren regierenden »politischen Christen« dabei um den Schwangerschaftsabbruch, die Patientenverfügung, die Sterbehilfe, die Stammzellforschung oder etwa die Präimplantationsdiagnostik geht, von der konsequenten Trennung von Staat und Religion und der Besetzung von Ethik-Räten vorwiegend mit Theologen ganz zu schweigen, stets geht es ihnen um die Durchsetzung ihrer Prinzipien von der »Heiligkeit des Lebens«, der »Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott« oder der »Beseeltheit schon des Embryos« oder ganz allgemein um »den, der über uns steht«. Mit welchem Recht auch gegenüber den nach Millionen zählenden konfessions- und gottfreien Menschen in unserem Land?
Es ist festzuhalten, dass kein Christ gezwungen ist, sich der liberaleren Auffassung eines Nicht-Christen zum Beispiel zur Sterbehilfe anzuschließen. Für einen wahren und überzeugten Christen müsste das Verbot der Sterbehilfe, des Schwangerschaftsabbruchs, der Stammzellforschung oder zum Beispiel der Präimplantationsdiagnostik überflüssig sein, denn es müsste ihm ja ein gern erfülltes Anliegen sein, Gottes Gebote, wie sie die Kirche für ihn festlegt, zu befolgen. Dass es dafür staatliche Gesetze gibt, die auch für den Nicht-Christen gelten, der in diesen Glaubensfragen eine andere, ebenso zu achtende Auffassung hat, ist dem immer noch vorhandenen kirchlichen Streben nach Herrschaft über die »Seelen« geschuldet. Dieses Streben nach Macht und Einfluss manifestiert sich in gesellschaftlichen Strukturen (z.B. in der Rechtsprechung oder im Erziehungswesen), wirkt unbewusst als tradiertes Wertesystem noch in den Köpfen selbst Glaubensferner (ich denke an den Politiker Gregor Gysi: »ohne Kirche keine Moral«) und zeigt sich zum Beispiel in einem kirchlich-staatlichen Machtdenken, das stets mehr durch Verbieten als durch Vorleben und Überzeugen gekennzeichnet war. Diese aus dem Glauben folgenden strafbewehrten Verbote lassen einerseits erkennen, dass die Kirche, einschließlich der ihr willfährig ergebenen Politiker, ihrer eigenen Klientel nicht traut, andererseits sich anmaßt, auch allen Nichtgläubigen auf dem Umweg über staatliche Gesetze ihre Glaubensauffassung aufzuzwingen. Das Grundgesetz jedenfalls verbietet, Gesetze spezifisch religiös, auch nicht verdeckt und unausgesprochen, zu begründen.
Es gibt derzeit in Deutschland nur eine Partei, die explizit für die strikte Trennung von Staat und Religion und damit für eine religiös neutrale Gesetzgebung eintritt. Es ist die vor vier Jahren gegründete »Partei der Humanisten«, mit inzwischen mehreren Landesverbänden und einer engagierten Zahl überwiegend junger Menschen, die sich erfolgreich der Indoktrination durch die immer noch bestimmende christliche Religion entziehen konnten. Diese Partei fühlt sich bezüglich religiöser Themen einem aufgeklärten Weltbild verpflichtet, das jedem Bürger sein Recht auf Selbstbestimmung in den oben genannten Fragen einräumt – dem gläubigen wie dem nichtreligiösen Menschen.
Und genau diese Partei ist
Und genau diese Partei ist die einzige die noch wählbar ist. Fordert bitte alle die Unterlagen
zur Unterstützung der Humanistischen Partei an und unterschreibt als Förderndes Mitglied.
Das ist der einzig gangbare und demokratische Weg zu einer Veränderung in D und auch weltweit.
Nuja, es gibt da auch noch
Nuja, es gibt da auch noch die Piraten...
Aber sind die nicht alle auf
Aber sind die nicht alle auf einem Auge blind (Humor)
Nein ernsthaft, von denen hört man leider zu wenig, vielleicht liegt das ja am Namen.
Wer ist "man"? Immerhin haben
Wer ist "man"? Immerhin haben die Piraten über 18mal mehr Mitglieder als die Humanisten und waren sogar schon in einigen Parlamenten vertreten.
Hallo Thomas, das mag ja sein
Hallo Thomas, das mag ja sein aber für meine Begriffe setzen die Humanisten die Prioritäten
anders. Das heisst für mich, sie liegen genau in der richtigen Richtung um das größte Übel
in der BRD abzuschaffen, nämlich die enge Verknüpfung zwischen Staat und Religion, mit dem Ziel die Menschheit davon zu überzeugen, dass jegliche Religion nur ein Ballast und Hemmschuh für den Fortschritt ist.
Natürlich ist es allein Ihre
Natürlich ist es allein Ihre Sache, wem Sie Ihre Stimme geben. Ich wollte am 29.11. lediglich darauf hinweisen, daß die Partei der Humanisten nicht die einzige ist, die sich für eine radikale Trennung von Staat und Religion einsetzt.
Sehr treffender Beitrag! Wenn
Sehr treffender Beitrag! Wenn man sich die drei Kandidaten/innen für den CDU Parteivorsitz ansieht, so hat man hier die Wahl zwischen Cholera, Pest und spanischer Grippe. Wer auch immer gewinnt, wird Politik gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung machen.
Erst wenn der Mensch bis zum
Erst wenn der Mensch bis zum letzten Cent aus-therapiert ist, darf er Sterben.
nach den beiden Berichten
nach den beiden Berichten heute den 28.11.18 im ARD alpha über die Scientology Kirche
ist mir klar geworden, dass unsere beiden Kirchen in der BRD sich nur graduell von
Scientology unterscheiden. Alle Kirchen haben gemeinsam die eine Prämisse, es geht immer nur um das Geld, welches sie uns aus der Tasche ziehen und damit ohne Arbeit ein
Leben in Wohlstand und ohne Sorgen führen zu können.
Wer sich einredet, dass
Wer sich einredet, dass früher alles besser war, liest in der Regel die BILD-Zeitung und wählt Christlich(?)-konservativ, ohne anzuerkennen,dass nichts auf unserem Globus einem Stillstand unterworfen ist. Stetige Bewegung, Veränderung ist an der Tagesordnung, und das nicht erst seit heute, sonder seit Jahrtausenden!
Wer nicht bereit ist, das zu sehen und anzuerkennen, wird auch nicht dazu beitragen, diese uns alle betreffende Umwelt zu einer friedlichen und verträglichen zu verändern!
Clinton hat einmal gesagt: „
Clinton hat einmal gesagt: „ It‘s the economy, Stupid!“
Hier muss es heissen: „ It‘s the church, Stupid!“
Diese Ratten sitzen mittlerweile wirklich an allen Schalthebeln und Merz, AKK und wie sie alle heissen sind nur aktiv vorgeschobene Marionetten
Danke für diesen Artikel. Als
Danke für diesen Artikel. Als Kenner der österreichischen Szene würde ich mir wünschen, wenn auch der Österreichische Atheismus zu einem derartigen Artikel fähig wäre. Was nicht ist, kann aber werden.
30 % der EU Bevölkerung wird
30 % der EU Bevölkerung wird von Pfarrerstöchtern regiert!!!
Das ist eine deutliche Schieflage gegenüber des Anteils an der Gesamtbevölkerung.
Die christlichen Kirchen
Die christlichen Kirchen unterscheiden sich in Gänze nicht wirklich von den
beiden anderen monotheistischen Religionen, wenn man s genau vetrachtet mit dem Unterschied, dass sie, im Gegensatz speziell zum Islam gezähmt sind. Wenn sie könnten wie sie wollten und ggf. auch müssten, wäre der Unterschied wieder schnell dahin, da sollt man sich nichts vormachen!