Politik

Notizen Februar 2010

USA. (hpd) Da in den USA langsam wieder der Wahlkampf beginnt, und die Christliche Rechte lauter wird, beobachtet der hpd das Geschehen mit Monatsrückblicken. Heute betrifft es u.a. Homosexuelle in den Streitkräften, Islam als Bedrohung der USA, den Prozess gegen Charles Taylor, behinderte Kinder und das mögliche Ende der Kennedy-Dynastie.

Hallelujah, Herr Kommissar?

SCHWERIN. (hpd). Der evangelische Polizeiseelsorger in Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Schorlemmer, sieht einen großen Bedarf an christlichen Seelsorgern für die Polizisten. Schwerin ist in dieser Woche Tagungsort einer „Konferenz evangelischer Polizeipfarrer“ - das Thema der Konferenz lautet: „Mission Polizeiseelsorge“.

Keine weiteren Soldaten nach Afghanistan!

BERLIN. (hu/hpd) Humanistische Union unterstützt VENRO-Forderungen nach Priorität für zivilen Aufbau und Entwicklungsarbeit und fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, am 26. Februar 2010 eine Truppenaufstockung in Afghanistan im Rahmen des ISAF-Mandates um weitere 850 Bundeswehrsoldaten abzulehnen.

Theologin warnt vor Vertuschung

MÜNSTER. (exc/hpd) Im Skandal um Missbrauchsfälle in der Kirche hat die Münsteraner katholische Theologin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins die Bischöfe und Ordensoberen vor Vertuschung und Verdrängung gewarnt. „Es geht nicht um wenige Einzelfälle, sondern um ein verbreitetes Phänomen“, sagte die Sozialethikerin vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ am Mittwoch.

Ultimative Unverschämtheit

FREIBURG. (hpd) In einem beispiellosen Vorgang hat der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ein Ultimatum von 24 Stunden gestellt.

„Gipfel der Scheinheiligkeit“

MASTERSHAUSEN. (gbs/hpd) Mit deutlichen Worten hat der Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung die jüngsten Aussagen der Deutschen Bischofskonferenz zu den bekannt gewordenen Fällen von sexuellem Missbrauch in katholischen Institutionen kritisiert.

Kinderschutz vor Beichtgeheimnis

BERLIN. (hpd/hvd) Dem Schutz des Kindeswohls muss ein höherer Stellenwert eingeräumt werden als dem Beichtgeheimnis der katholischen Kirche. Der Humanistische Verband Deutschlands fordert die Bundesjustizministerin auf, die rechtlichen Regelungen entsprechend umzustellen.