Aufruf

"Schluss mit religiösen Vorschriften in öffentlichen Krankenhäusern!"

"Kirche und Medizin vertragen sich nicht", meint der Chefarzt der Frauenklinik in Lippstadt Prof. Joachim Volz. Parallel zu seiner Klage gegen den christlichen Krankenhausträger, der ihm untersagt hatte, medizinisch indizierte Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, hat er eine Petition veröffentlicht, die dafür plädiert, dass in der Medizin die Patientinnen das "letzte Wort haben" sollten, "nicht eine Kirche, die sich über die Betroffenen hinwegsetzt."

Nobelpreisträger rufen zum Frieden auf

Mehr als 100 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger verschiedenster Disziplinen rufen angesichts des von russischem Boden ausgehenden Krieges in der Ukraine zum Frieden auf. Dazu haben sie eine Deklaration unter­zeichnet, die von der Max-Planck-Gesellschaft initiiert wurde und die von den Lindauer Nobelpreisträgertagungen unterstützt wird.

Betroffene sexuellen Missbrauchs starten Aktion "#KölnIstÜberall" in den Sozialen Medien

Anlässlich der Rückkehr von Kardinal Woelki möchte das Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen daran erinnern, dass nicht nur das Erzbistum Köln den sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen unzureichend aufgearbeitet hat. Hierzu hat das Bündnis eine Collage mit Fotos aus mehreren Bistümern veröffentlicht. Das Aktionsbündnis ruft in den Sozialen Medien dazu auf, dass sich Menschen aus ganz Deutschland an der Aktion beteiligen und sich mit dem Hashtag "KölnIstÜberall" vor einer Kirche fotografieren und dies teilen. 

Bei der Einweihung des Evolutionswegs in Templin

Evolutionswege braucht das Land!

Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland (FSM) bietet Hilfe und Unterstützung bei der Einrichtung von Evolutionswegen an. Ende vergangener Woche startete der Verein einen Aufruf, den der hpd hier in gekürzter Version nachveröffentlicht.

"Religionskritik von rechts"

Die MIZ, Zeitschrift "für Konfessionslose und AtheistINNen", bearbeitet in jedem Heft ein Schwerpunkt- oder Titelthema. Für die Ausgabe 2/21, die im Sommer kommenden Jahres erscheinen wird, hat die Redaktion sich nun "Religionskritik von rechts" vorgenommen. Dafür sollen mit einem "Call for Articles" Beiträge eingeworben werden. Über die dahingehenden Überlegungen sprach der hpd mit MIZ-Chefredakteur Christoph Lammers.

Solidarität mit Seenotrettern!

Die Kieler Kapitänin Carola Rackete wurde festgenommen, nachdem sie das Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 3" in den Hafen der italienischen Insel Lampedusa gesteuert hat. Die Redaktion des Humanistischen Pressedienstes ruft zur Solidarität auf.

Lutherstatue

Kein Platz für Antisemitismus!

Die Evolutionären Humanisten Trier sprechen sich gegen das Vorhaben aus, einen Platz in Trier nach dem Reformator Martin Luther zu benennen. Martin Luther war einer der wirkmächtigsten Judenhasser der Geschichte und ist deshalb als Namenspate für Straßen, Plätze und öffentliche Einrichtungen ungeeignet. Mit der Unterzeichnung des Aufrufs kann man das Anliegen unterstützen.

Für ein Europa der Menschenrechte

BERLIN. (hpd) Vor dem Hintergrund der aktuellen asylpolitischen Debatte haben Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, Flüchtlingsinitiativen und Künstlern den bundesweiten Aufruf "Für ein Europa der Menschenrechte" ins Leben gerufen. Verschiedene humanistische Organisationen unterstützen die Initiative.

Gegenwartsgedenken

TRIER. (hpd) Die Evolutionären Humanisten Trier gehen mit einer neuen Kampagne an den Start. Der sogenannte "Vertriebenenbrunnen" vor dem Trierer Rathaus soll umbenannt und umgestaltet werden. Damit möchte die gbs-Regionalgruppe ein Zeichen in der aktuellen Flüchtlingsdebatte setzen: Das Gedenken an die Opfer von Flucht und Vertreibung sollte nicht bloß vergangenheitsbezogen sein. Der hpd dokumentiert den Aufruf in voller Länge.