Ex-Muslime

10 Jahre Ex-Muslime: "Aufklären statt verschleiern!"

Am 28. Februar 2007 wurde der "Zentralrat der Ex-Muslime" mit seiner Kampagne "Wir haben abgeschworen" im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Wenige Wochen später folgte in Großbritannien die Gründung des "Council of Ex-Muslims". Es war der Beginn einer internationalen Bewegung, die die Welt verändert hat und sie weiter verändern wird. Zur Feier des 10-jährigen Bestehens der Ex-Muslime findet am 17. November ein Festakt mit vielen internationalen Gästen in Köln statt.

Verwaltungsgericht Münster

Hussain darf bleiben

Als atheistischer Blogger muss Hussain P. in Pakistan um sein Leben fürchten. Trotzdem lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seinen Asylantrag ab. Zu Unrecht. Dies entschied nun das Verwaltungsgericht Münster.

Verwaltungsgericht Münster

Atheismus als Asylgrund

Weil er als atheistischer Blogger in Pakistan um sein Leben fürchten muss, floh Hussain P. 2015 nach Deutschland und beantragte Asyl. Doch das "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge" lehnte seinen Antrag ab. Am Mittwoch wurde der Fall vor dem Verwaltungsgericht Münster verhandelt.

Ein türkischer Notar beim Aufsetzen eines Ehevertrages, Gemälde von Martinus Rørbye, 1837

Ex-Muslime fordern Rücktritt von Politikerin

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz sagte jüngst, dass ein pauschales Verbot von Ehen von Minderjährigen zwar "vielleicht gut gemeint" sei, im Einzelfall aber junge Frauen ins soziale Abseits drängen könne. Dagegen protestieren die Ex-Muslime und fordern die Politikerin zum Rücktritt auf.

"Tsunamis des Atheismus"

Maryam Namazie, gebürtige Iranerin und Gründerin des Rats für Ex-Muslime, konstatiert zunehmende atheistische Bestrebungen innerhalb vieler muslimischer Gemeinden in Großbritannien. Allerdings hätten viele Menschen Angst sich öffentlich von ihrem Glauben abzuwenden, da sie Diskriminierung und Isolation durch ihre muslimischen Gemeinden befürchten: "Da ist eine große Gruppe von Menschen, welche weder gehört noch gesehen werden", so Namazie.

Null Toleranz zur Geschlechterapartheid

DUISBURG. (hpd/zde) Am 29. Januar 2015 forderte das Duisburger Wählerbündnis "Ummah" gesonderte Schwimmzeiten für Muslime. Unter Berufung auf die islamische Religion wollte und will "Ummah – Unabhängige multikulturelle Menschen aller Herkunft" in den städtischen Bädern alle Muslime von den Nichtmuslimen ebenso trennen wie alle Männer von den Frauen.