Flüchtlinge

Demo gegen Rassismus und Ausgrenzung in Hamburg

Eiseskälte in Dunkeldeutschland

BERLIN. (hpd) Wir fahren die Ernte ein: im vergangen Herbst und Winter wurde den Populisten, die sich um Pegida, Hosega und ähnliche Verbindungen geschart haben, nicht laut und entschlossen genug Einhalt geboten. Heute brennen an jedem Tag Häuser und Sporthallen, in denen Flüchtlinge untergebracht werden sollten. Es ist nur eine Frage von Tagen, bis die ersten Toten zu beklagen sein werden; bis wieder Häuser brennen, in denen Menschen leben.

Refugee Welcome Center Hamburg, 01.05.2014

Aufruf zu einer humanistischen Flüchtlingsarbeit

BERLIN. (hpd) Der HVD Berlin-Brandenburg will seinen Beitrag zur Hilfe für Flüchtlinge ausweiten. Angesichts der ständig steigenden Flüchtlingszahlen reichen die vorhandenen staatlichen Maßnahmen bei weitem nicht aus. Neben Kirchengemeinden und Bürgerinitiativen leistet auch der HVD praktische Unterstützung vor Ort.

Die Ereignisse im Flüchtlingsheim in Suhl

TRIER. (hpd) In einem Flüchtlingsheim in Suhl kam es nach einem Religionsstreit unter 20 Bewohnern zu Auschreitungen gegen einen Mann aus Afghanistan. Dieser soll Seiten aus dem Koran gerissen und die Toilette herunter gespült haben. Mehrere muslimische Bewohner des Heims versuchten, den Mann aus Afghanistan zu lynchen. In die darauf folgenden Unruhen sollen mehr als 100 Hausbewohner verwickelt gewesen sein. Wie ist der Vorfall juristisch zu bewerten?

Vor der Flüchtlingsunterkunft in Trier

Warum gibt es keine Unterstützung für Flüchtlinge?

BERLIN. (hpd) Bundesweit ist eine enorme Welle der Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge aus Bürgerkriegsgebieten in der Bevölkerung, in Organisationen und Kirchengemeinde festzustellen, auch wenn medial der rechtsradikale Mob die Schlagzeilen beherrscht. Mittlerweile scheint die Politik – spät – begriffen zu haben, dass gegen die ausländerfeindlichen Hassprediger, die immer stärker Hasstaten verüben oder solche zumindest befördern, wirksamer vorgegangen werden muss.

Integrationsprogramm dringend notwendig

BERLIN. (hpd/pa) Heute werden die neuen Asylzahlen veröffentlicht. Die Bundesregierung geht nach Medienberichten von bis zu 750.000 Flüchtlingen in 2015 aus. „Es muss anerkannt werden, dass der Großteil der Flüchtlinge lange oder auf Dauer bleiben wird. Ein nachhaltiges Aufnahme- und Integrationsprogramm ist dringend notwendig“, erklärt Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. Die bereinigte Gesamtschutzquote liegt derzeit bei 47,8 Prozent – fast jeder Zweite darf bleiben.

Weltweites Schlusslicht der Pressefreiheit

BERLIN. (hpd/rog) Unter den Flüchtlingen, die übers Mittelmeer nach Europa kommen, sind auffallend viele Männer und Frauen aus Eritrea, die dem menschenverachtenden System des Diktators Isaias Afewerki entkommen wollen. Eritrea ist deshalb auch das Land, aus dem weltweit die meisten Journalisten fliehen.

Fluchthelfer gesucht

BERLIN. (hpd) Die Berliner Aktivistengruppe "Peng Collective" ermutigt mit einer neuen Aktion zur Fluchthilfe. Als Anerkennung will es den Fluchthelfern ein "europäisches Verdienstkreuz am Bande" verleihen.

Kapuzinerkloster in Salzburg

Leere Klöster haben keinen Platz für Flüchtlinge

WIEN. (hpd/pur) Kirchliche Immobilien sind durch die vielfache Befreiung von Grund- und Grunderwerbssteuer und durch Denkmalpflegezuschüsse subventioniert. Trotzdem sind – durch den steigenden Bedeutungsverlust der Kirche - immer mehr Leerstände zu verzeichnen. So verlassen etwa die Kapuziner ihr Kloster in Imst, im riesigen Hauskomplex leben derzeit nur noch zwei Mönche.