Geschichte

Ein Wort zur Beruhigung der Katholiken

BERLIN. (hpd) An diesem 30. Januar jährt sich die Machtergreifung der NSDAP zum 80. Mal. Dennoch war der zum Reichskanzler ernannte Hitler nicht vom ersten Tag seiner Amtszeit an ein Diktator. Zwar hatte er ausreichend viele Wähler hinter sich, um zum Kanzler aufzusteigen, doch längst noch nicht genug Milieus auf sich eingeschworen, um eine totalitäre Diktatur zu errichten. Vor allem viele Katholiken blieben gegenüber der NSDAP kritisch eingestellt.

„Papst Leo XIII. nannte das Zentrum…“

(hpd) In der letzten Woche wurden an dieser Stelle die offiziellen Verlautbarungen der Deutschen Bischöfe zum Nationalsozialismus diskutiert. Heute soll es umgekehrt um Stellungnahmen der NSDAP zum Christentum gehen. Angesichts wackliger Ergebnisse in katholischen Gebieten wollten die Nazis dieses Wählermilieu für sich gewinnen und hofierten es geradezu.

Demokratie in Aktion

(hpd) Mit dem heutigen Tag sind Millionen Amerikaner dazu aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Obwohl die meisten von uns sich wahrscheinlich eine zweite Amtszeit Obamas wünschen, wäre selbst ein Sieg Romneys immer noch ein Erfolg für die Demokratie, denn auch der beste Präsident wäre schon bald nicht mehr so gut, wenn er völlig ohne Angst, für Fehlentscheidungen vom Wähler abgewählt zu werden, in den Tag hinein regieren könnte.

Kirche bekennt ihre Verantwortung

MÜNSTER. (hpd) Jahrzehntelang leugneten katholische Bischöfe eine Nähe der katholischen Kirche zum Nationalsozialismus und nahmen für sich einen Widerstand gegen das NS-Regime in Anspruch. Seit wenigen Jahren mehren sich jedoch die Stimmen, die Mitschuld am Holocaust durch das Schweigen der katholischen Kirche anzuerkennen.

Wien: Clash of Cultures

WIEN. (hpd) Das offizielle Österreich hat am Dienstag erstmals den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus begangen, was deutschnationale Burschenschafter nicht abhielt, am Abend am Heldenplatz ihr umstrittenes „Totengedenken“ abzuhalten. Mehr als tausend Menschen nahmen an einer Gegendemonstration gegen das Burschenschafter-Ritual teil.

Vergegenwärtigung des Vergangenen

FRANKFURT. (hpd) Der Bericht über eine Lesung mit Text, Bild und Musik über den NS-Generalgouverneur in Krakau fällt in eine Zeit, in der das Gewaltpotential in Deutschland am rechten politischen Rand wieder deutlich geworden ist.

Gott mit uns: Unternehmen Barbarossa

BERLIN. (hpd) Heute jährt sich der Beginn des Unternehmens Barbarossa zum 70. Mal. Am 22. Juni 1941 drang die Wehrmacht mit über drei Millionen Soldaten in die Sowjetunion ein. Obwohl das Konzept des Blitzkriegs schnell fallengelassen werden musste, weil der deutsche Vormarsch auf Moskau im ersten Kriegswinter stockte, zogen sich die Kämpfe an der Ostfront insgesamt fast vier Jahre hin.

„Päpste rechtfertigten Gewalt“

MÜNSTER. (exc/hpd) Wichtige Päpste des Mittelalters haben laut Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff die Kreuzzüge und Gewalt gegen ihre Gegner mit Bibelzitaten gerechtfertigt. Texte aus dem Alten Testament, die einen zornigen und gewalttätigen Gott darstellen, hätten im 11. Jahrhundert eine Renaissance erlebt und die kirchliche Lehre geprägt.