Katholische Kirche

Symbolbild

Vatikan: Droht dem Papst die Pleite?

In den letzten Wochen und Monaten sorgten Finanzskandale im Vatikan für unerwünschte Schlagzeilen. Obwohl der Papst im August neue Regelungen für die Vatikanbank beschloss, um der Korruption Einhalt zu gebieten, kam es Anfang des Monats zu polizeilichen Hausdurchsuchungen im vatikanischen Staatssekretariat und bei der Güterverwaltung. Nun veröffentlichte ein Investigativ-Journalist ein Buch, welches den Bankrott des Kirchenstaates ankündigt.

Skyline von Sao Paulo (Ausschnitt)

Brasilien: Immer mehr Kirchen in Sao Paulo

Sao Paulo erlebt einen Kirchenboom. In den letzten knapp 25 Jahren hat sich die Anzahl der Gebetshäuser um 2.433 erhöht. Obwohl die katholische Kirche noch immer die meisten Kirchen besitzt, holen Gemeinschaften der Pfingstbewegung rasch auf. Durch die steuerliche Begünstigung von Kirchen entgehen dem Staat jedes Jahr mehrere Millionen Real.

Die App im Apple-Appstore

Die Erfindung des e-Gläubigen

Bekanntermaßen hätten Krankenkassen gern Vollzugriff auf die Gesundheitsdaten ihrer Versicherten. Dazu greifen sie schon mal in die Tasche und verschenken eine Apple Watch. Da möchte die katholische Kirche nicht nachstehen und überwachen, wie häufig und wann und wo ihre Schäfchen rosenkranzeln.

Matthias Katsch vom "Eckigen Tisch"

"Uns läuft unsere Lebenszeit davon"

Bei der gerade zu Ende gegangenen Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz wurde der sogenannte "Synodale Weg" beschlossen: Es soll Reformen geben. Außerdem war der Missbrauchsskandal erneut ein zentrales Thema: Das Entschädigungsmodell soll weiterentwickelt werden. Matthias Katsch, Sprecher der Opfervereinigung "Eckiger Tisch", stellte auf der Konferenz ein Empfehlungspapier vor, das eine Einmalzahlung von 300.000 Euro pro Fall vorsieht. Bei geschätzten 3.000 Opferanträgen würde sich für die katholische Kirche daraus eine Summe von einer Milliarde Euro ergeben. Der hpd hat mit Katsch gesprochen.

Alexandre in einer Rückblende als Kind (Davan Collin)

Ein kompliziertes Mosaik des Missbrauchsskandals in Überlänge

Passend zur gleichzeitig stattfindenden Bischofskonferenz kam gestern ein Film über den Missbrauchsskandal in die Kinos: "Gelobt sei Gott". Das hochgelobte Werk von François Ozon erzählt die wahre Geschichte von ehemaligen Opfern aus Lyon, die sich zusammentun und öffentlich anprangern, was ihnen widerfahren ist. Der Stil des preisgekrönten Films in Überlänge ist leider sehr anstrengend, denn er macht es dem Zuschauer schwer, ihm zu folgen.

Papst bleibt im Fahrstuhl stecken

Eine Spannungsschwankung im Stromnetz machte Papst Franziskus gestern 25 Minuten lang zum Gefangenen eines Fahrstuhls. Das vatikanische Personal verließ sich glücklicherweise nicht auf göttliche Rettung, sondern zog es vor, die Feuerwehr zu alarmieren.